Bewerbungen für die Ausbildung an den:

Präsidenten der Frankfurt University of Applied Sciences
Abteilung Personal
Nibelungenplatz 1

60318 Frankfurt am Main

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Mehr Infos

Infos zur Organisation der Ausbildung und den Prüfungen findet ihr hier:

IHK - Fachinformatiker/in Systemintegration

Infos zu dem Beruf findet ihr hier:

Agentur für Arbeit - Fachinformatiker/in Systemintegration

Informationen zur Ausbildung

Die duale Ausbildung zum/zur Fachinformatiker/in - Systemintegration (FiSi) in der Abteilung Datenverarbeitung der FRA-UAS dauert insgesamt 3 Jahre. Diese Zeit ist in zwei verschiedene Blockphasen unterteilt, einmal die Berufsschulphase und andererseits die Praxisphase, diese finden abwechselnd statt. In den Berufsschulphasen besucht ihr die Werner-von-Siemensschule in Frankfurt a. M. und während den Praxisphasen arbeitet und lernt ihr an der FRA-UAS. Während dieser Zeit nehmt ihr an internen und externen Schulungen und Seminaren teil. Innerhalb des abwechslungsreichen Aufgabenbereiches führt ihr verschiedene Projekte durch und dürft diese eigenverantwortlich umsetzen.
Außerdem könnt ihr euer erlerntes theoretisches Wissen innerhalb eines mehrwöchigen Praktikums bei einer externen Firma vertiefen.

Schwerpunkte während der Praxisphasen

Hierbei werden die Vorgaben des Ausbildungsrahmenplans der IHK Frankfurt am Main berücksichtigt.

Netzwerktechnik

Innerhalb der Ausbildung gibt es mehrere Schwerpunkte im Bereich der Netzwerktechnik. Diese sind z.B. strukturierte Verkabelung, Funk, DSL und Firewall. Ein weiterer Schwerpunkt ist das Bereitstellen eines Netzwerkes. Dazu gehört zunächst einmal das Planen einer Umgebung, bzw. eines Projektes, das aufgebaut werden soll. Darunter verstehen wir das Aufnehmen der Anforderungen, die an uns gestellt und danach in ein technisches Konzept umgewandelt werden. Anschließend wird die Planung in die Tat umgesetzt. Hierzu wird als erstes alles nötige miteinander verkabelt und danach folgt die Konfiguration der aktiven Komponenten, z.B. Router und Switches. Währenddessen lernt ihr, euch die Zeit so einzuteilen, sodass man nahezu zeitgleich zum Projekt eine Dokumentation anfertigen kann. Dokumentationen sind unerlässlich, damit man selbst oder andere, ohne große Einarbeitungszeit, Anpassungen vornehmen können. Ihr bekommt gezeigt, wie man schnell, ordentlich und zuverlässig Netzabschnitte prüfen kann. Somit können mögliche Fehler schnell gefunden und behoben werden.

Ein weiterer Teil der Netzwerktechnik besteht darin zu lernen, welche Steckertypen und Anschlussdosen es gibt und  wie man sie mit den entsprechenden Kabeln „verbindet“ oder technisch gesagt: „auflegt“. Anschließend wird die Arbeit mit einem Messgerät gemessen und analysiert. Hier wird unter anderem gemessen, ob die Adern korrekt aufgelegt wurden, ob Störsignale Einfluss auf die Datenübertragung haben und ob es evtl. einen Kabelbruch gibt. Sorgfältiges Arbeiten hat hier höchste Priorität.

Zu guter Letzt tauschen wir gelegentlich alte Netzwerkkomponenten, z.B. Access-Points und Switches, gegen neue aus. Hierzu muss gegebenenfalls die aktuelle Verkabelung angepasst werden. Die Kollegen, die für diese Geräte zuständig sind, müssen ebenfalls informiert und auf dem Laufenden gehalten werden.

Servertechnik

Im Bereich der Servertechnik lernt man zunächst den Unterschied zwischen einem Hardware- und einem Software-Server kennen. Zur Hardwareseite gehört zum einen das fachgerechte Montieren von Servern in Serverschränken und das anschließende Verkabeln. Zum anderen wird der Aufbau eines 19“-Servers mit allen Vor- und Nachteilen gegenüber einem normalen Computergehäuses erläutert.

Zur Softwareseite wird überwiegend der Umgang mit Microsoft-Servern gezeigt. Dazu gehört auch das Konfigurieren verschiedenster Dienste, die ein Server der Öffentlichkeit, bzw. dem Kunden zur Verfügung stellt. Diese Server müssen nach der Konfiguration ebenfalls betreut und sorgsam verwaltet werden. Außerdem gehört zur Betreuung das Einrichten von Sicherungen, um ein Systemausfall, sowie Datenverlust zu vermeiden.

Telefontechnik

Die Telefontechnik ist ein Teil der Ausbildung, bei der das Grundwissen, das  Konfigurieren einer Telekommunikationsanlage und das Einrichten von Telefonen geschult werden. In den internen Schulungen wird das Grundwissen über die Telefonie vermittelt. Während der Ausbildung werden einige Seminare bei externen Firmen besucht. Dabei bekommt ihr das Konfigurieren einer Telekommunikationsanlage und das Einrichten eines Telefons beigbracht.

Das neu erlernte Wissen wird durch wiederholenden internen Unterricht und durch Projekte vertieft. Dabei arbeiten die Azubis zusammen oder in verschiedenen Gruppen und bilden verschiedene Szenarien nach. Beispiele hierfür sind: eine ISDN (Integrated Services Digital Network) Fernwartung einzurichten oder eine Zentrale mit einer Filiale zu verbinden.

Support

In dem ersten Ausbildungsjahr bekommt ihr die Möglichkeit regelmäßig im IT-Support mitzuarbeiten. Während dieser Zeit sammelt ihr erste Erfahrungen in der Kundenbetreuung, mit den Arbeitsabläufen im Support und dem schnellen Bearbeiten von Kundenanfragen.

Zu diesen täglichen Aufgaben gehören z.B. das Reparieren von PCs, Notebooks, Servern, Druckern und sonstiger Hardware. Des Weiteren gehören der Aufbau von PC-Arbeitsplätzen und die fachliche Unterweisung von Mitarbeitern bei neu eingeführter Hard- und Software dazu.

PC-Technik

Die PC-Technik ist ein wichtiger Teil in der Ausbildung zum/zur Fachinformatiker/in – Systemintegration. In der Berufsschule werden die einzelnen Komponenten eines PCs besprochen und Referate gehalten.

Intern wird der Aufbau eines Computers sowie der Umgang beim Zusammenbauen eines PCs vermittelt. Das gelernte Wissen wird in einem Projekt vertieft, bei dem ein Azubi für einen Kunden einen PC zusammenbaut. Dabei muss auf die Kundenanforderungen eingegangen, ein Angebot erstellt und ein Verkaufgespräch geführt werden. Daraufhin wird die Bestellung getätigt und der PC zusammen gebaut. Zum Schluss wird ein Übernahmegespräch geführt.

Interne Schulungen

Während der Ausbildung nehmt ihr an vielen internen Schulungen teil. Diese finden wöchentlich oder im Laufe der gesamten Ausbildungszeit statt.

Wöchentliche Schulungen:

  • Betriebssystem Windows Server  
  • Betriebssystem Linux
  • Erlernen verschiedener Programmiersprachen
  • Arbeiten mit Raspberry Pi
  • Löt-Übungen

Schulungen während der Ausbildungszeit:

  • Rhetorik
  • Präsentationstechnik
  • Servertechnik
  • Netzwerktechnik
  • Telefontechnik
  • E-Mail
  • Erstellen von Dokumentationen
  • Computertechnik
  • Typo3
  • IT-Service-Management
  • Datenschutz

Programmierung

Die Programmierung nimmt während der Ausbildung an der FRA-UAS eine große Rolle ein. Im Gegensatz zur Ausbildung mit dem Schwerpunkt Anwendungsentwicklung, spielt das Programmieren während der Ausbildung mit dem Schwerpunkt Systemintegration im Allgemeinen eine Nebenrolle.

Während der Zeit in der Berufsschule wird zweimal pro Woche die Programmierung und einmal das Erstellen und Bearbeiten von Datenbanken unterrichtet. Im Programmierunterricht schreibt ihr Codes in den Sprachen C++ und C#. Dabei entstehen z.B. ein Taschenrechner oder ein Kartenspiel. Der Datenbankunterricht konzentriert sich auf das Erstellen und Bearbeiten von SQL-Datenbanken.

In der FRA-UAS wird einmal pro Woche Programmierunterricht von einem Mitarbeiter gegeben. Dabei werden Codes in HTML, CSS, JavaScript, SQL und PHP geschrieben. Aus diesen Codes entstehen z.B. Webseiten, Chats und Gesellschaftsspiele.

Orientierungsphase

Die Orientierungsphase ist ein Zeitabschnitt im 3. Ausbildungsjahr, bei dem sich die Auszubildenden für einen Bereich in der Abteilung entscheiden und dort mitarbeiten. Dieser Bereich kann z.B. das Web, Netz- oder Support- Team sein. Der Zeitabschnitt teilt sich in 2 Phasen auf. In der ersten Phase lernt ihr das von euch auserwählte Team kennen, arbeitet mit und schaut, ob euch dieser Bereich wirklich gefällt. Zwischen den zwei Phasen werden Gespräche geführt und die zweite Phase geplant. Dabei könnt ihr euch entweder für das gleiche Team entscheiden oder ihr sucht euch einen anderen Bereich der Abteilung aus.

Die Kollegen in dem auserwählten Team lernt ihr besser kennen. Aber auch das Leben, bzw. den Tagesablauf eines „normalen“ Mitarbeiters lernt ihr in dieser Zeit kennen.

Highlights

  • eigener Azubiraum
  • Seminarbesuche
  • Ausstattung mit mobilen Geräten
  • Bildungsurlaub
  • Kostenfreie Teilnahme am Hochschulsport
  • Kostenfreier Zugang zur Hochschulbibliothek
  • Kostenfreie Nutzung von Microsoft-Produkten
Redaktion CIT-AzubisID: 11515