Kontakt

Prof. Dr.-Ing. Damian Großkreutz
(Hochvakuumbeschichtungsverfahren, Dünnschichttechnologie)
grosskreutz@fb2.fra-uas.de

Dipl.-Ing. Christian Juhnke
(Analyse von Gasen aus den Lungen toter Neugeborener)
chjuhnke@fb2.fra-uas.de

Fachbereiche > FB 2: Informatik & Ingenieurwissenschaften > Forschung > Vakuum- und Beschichtungstechnik

Vakuum- und Beschichtungstechnik

Hochvakuumbeschichtungsverfahren, Dünnschichttechnologie

Der technologische Entwicklungsgrad aktueller Produkte des täglichen Bedarfs führt zu ständig steigenden Anforderungen an technische Oberflächen. Diese Anforderungen können häufig nur durch zweckgerichtete Beschichtungsverfahren erfüllt werden. Beispiele hierfür sind Verschleißteile aller Art im Motorenbau, Flugzeugtriebwerkskomponenten, Lebensmittelverpackungen und Werkzeuge der fertigungstechnischen Industrie. Die Arbeitsgruppe "Beschichtungstechnik" der Frankfurt University of Applied Sciences unterstützt diese Entwicklung durch produktbezogene Anwendungsentwicklung auf dem Gebiet der Physical Vapour Deposition Dünnschichttechnologie.

Analyse von Gasen aus den Lungen toter Neugeborener

Im Labor für Vakuum- und Tieftemperaturtechnik der Hochschule wurden Verfahren entwickelt, mit denen Gasproben aus den Lungen menschlicher Leichen qualitativ und quantitativ analysiert werden können. Aktuell soll eine Methode gefunden werden, die eine Analyse von Gasen aus den Lungen aufgefundener Kinderleichen ermöglicht. Das Vorhandensein von Luft in Lungen gilt in der Rechtsmedizin als ein Vitalzeichen, d h. wird im Lungengas von toten Neugeborenen Luft nachgewiesen, sind sie erst nach der Geburt verstorben. Die besonderen Herausforderungen hierbei sind die Gewinnung der Gase, die geringe Größe der Gasmenge und die Unterscheidung, ob die eventuell gefundene Luft aus der Lunge stammt oder ob die Luft erst bei der Analyse aus der umgebenden Atmosphäre in die Untersuchungsprobe eingedrungen ist. Die Untersuchungsergebnisse müssen gerichtsfest sein, der Rechtsmediziner muss das Ergebnis unter Eid bezeugen können.

Siegfried MüllerID: 5500