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Studiengangsleiter für International Finance
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Mo 10:30 Uhr (erste reguläre Spechstunde im WS17: 23.10.17)

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Aktuelle Projekte

Erfolgsfaktoren für TED-Talks

Mitarbeiter: Daniel Ammersilge, Lars Nordmann

Es wurden ca. 200 TED-Talks der Plattform www.TED.com aus dem Zeitraum von 2001 bis 2014 manuell ausgewertet. Kriterien der Auswertung waren Merkmale, die in der Literatur als Ursachen erfolgreicher TED-Talks genannt werden. Hieraus wurde eine Datenbank mit wesentlichen Eigenschaften der ausgewerteten Talks angelegt. Zugrundegelegt wurden die pro Jahr 12% meistgesehen und 12% am wenigsten gesehenen Videos. Anschließend wurde verglichen, ob sich systematische Eigenschaften ermitteln lassen, die mit einer hohen oder niedrigen Klickquote einhergehen. - In der Stichprobe hatten die oft gesehenen Videos vermehrt folgende Eigenschaften: Mehr Folien (diese aber seltener im Vollbildmodus); mehr Zitate; stärkere Gestik; klare Aussage; Humor; vermehrte Bewegung des Vortragenden. Offenbar scheint aber die Viralität auf sozialen Medien (gemessen als Anzahl der Kommentare und Likes bei Youtube) ein Eigenleben unabhängig von den Eigenschaften des Talks zu entwickeln und einen eigenen, sehr hohen Einfluss auf den Erfolg eines TED-Talks zu haben.

Erscheint 2016 im Tagungsband zum Forschungsymposium der Frankfurt University of Applied Sciences.

 

 

Mögen Menschen Roboter? Verwendung des Implicit Association Tests zur Evaluierung unbewusster Einstellungen gegenüber Robotern

Mitarbeiterin: Cyrill Grüter

Die Studie untersucht die Einstellung von Menschen gegenüber Robotern mit Hilfe des Implicit Association Tests (IAT). Der IAT ist ein Testverfahren, das durch Reaktionszeiten bei Begriffszuordnungen vorbewusste Einstellungen misst und daher bisher hauptsächlich zur Messung von Einstellungen beispielsweise gegenüber Minderheiten oder in Bezug auf Rollenstereotype angewandt wurde. - Die Messwerte des IAT legen nahe, dass 1. Menschen gegenüber Robotern deutlich negativer eingestellt sind als gegenüber anderen Menschen und dass 2. diese Diskrepanz größer ist als die Probanden bei expliziten Fragen angeben. Wir vermuten, dass dies wichtige Konsequenzen für die Marketing-Bezeichnung "Robo-Berater" hat, die sich derzeit im Fintech-Bereich verbreitet. 

 

 

Spieltheoretische Interaktion mit Robotern

Mitarbeiter: Marvin  Berns, Fabian Mahoutchian, Boris Wiedemer

In dieser experimentellen Arbeit wird das Trust Game (nach Berg, Dickhaut und McCabe (1995)) in veränderter Form gespielt, indem ein Roboter als Vermittler zwischen den menschlichen Spielern auftritt. Untersucht wird, ob sich das Verhalten der menschlichen Spieler aufgrund des Robotereinsatzes ändert. Dazu wurde das Trust Game mit 46 Spielpaaren gespielt. - Die überwiegende Mehrheit der Probanden gibt an, dass der Roboter keine Auswirkung auf ihr Spielverhalten hatte. Tatsächlich liegen die abgegebenen Beträge aber höher als bei anderen Studien ohne Roboter und diejenigen Probanden mit einer positiven Assoziation zum Roboter geben einen höheren Betrag ab als andere. 

 

 

Auktionen versus Verhandlungen - eine experimentelle Untersuchung

Mitarbeiter: Thomas Gottwals 

Diese experimentelle Studie untersucht das Bietverhalten in Auktionen mit oder ohne anschließende Verhandlung. In den Experimenten wird die von Bulow und Klemperer (1996) beschriebene und theoretisch untersuchte Auktion nachgebildet: Als Auktion dient eine „Second-Price Sealed-Bid“-Auktion (Vickrey-Auktion), die anschließende Verhandlung wird durch eine ultimative Verhandlung mit dem Auktionsveranstalter als Spieler 1 dargestellt. Es wurden insgesamt vier Treatments durchgeführt: Auktionen mit 4 oder 5 Bietern und jeweils mit oder ohne Nachverhandlung. Die Ergebnisse stimmen mit den theoretischen Vorhersagen von Bulow et al. (1996) überein: Es gibt signifikant höhere Einnahmen für den Auktionator bei einer Vickrey-Auktion mit N+1-Bietern, als bei einer Vickrey-Auktion und anschließender Nachverhandlung mit dem letzten verbleibenden Bieter bei insgesamt nur N-Bietern. Des Weiteren konnte gezeigt werden, dass das Spiel mit Nachverhandlung bei Bulow et al. (1996) unvollständig beschrieben wurde und einer Regelerghänung bedarf, bevor es experimentell untersucht werden kann.

Publikation: geplant für 2016.

Der Einfluss von Geschlecht und Ethnie bei der Bewerberauswahl

Mitarbeiterinnen: Caprice Weissenrieder, Alexandra Hein, Sahar Khaksar

Die vorliegende Studie untersucht den Einfluss des Geschlechtes, der Herkunft und stereotypischer Kompetenzen innerhalb bestimmter Berufsbilder auf Befragte. Das Forschungsdesign ist ein Fragebogenexperiment, bei dem den Probanden für drei fiktive Stellenausschreibungen jeweils vier fiktive Lebensläufen zur Beurteilung vorgelegt werden. Probanden waren Studierende der Frankfurt University of Applied Sciences, die als Gruppe eine seher hohe Diversität aufweist. Die Ergebnisse zeigen: Auch bei dieser Gruppe von Probanden erfahren Berufe stereotypischen Zuschreibungen, und das Geschlecht der Befragten hat einen Einfluss auf das Geschlecht des präferierten Bewerbers. Je nach Stellenausschreibung wird eine negative oder positive Diskriminierung gegenüber Bewerbern mit einer anderen ethnischen Herkunft gezeigt.

Publikation (Monographie) geplant für 2016. 

 

 

Christian RieckID: 15076