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Prof. Dr. Heino Stöver
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Masterstudiengang "Suchttherapie und Sozialmanagement in der Suchthilfe"

Im WiSe 2015/16 startete der Masterstudiengang „Suchttherapie und Sozialmanagement in der Suchthilfe M.A.” (Flyer) an der Frankfurt University of Applied Sciences. Dieser integriert eine von den Deutschen Rentenversicherern zertifizierte suchttherapeutische Ausbildung und richtet sich an SozialarbeiterInnen, PsychologInnen und ÄrztInnen.

E-Learning Courses

The CARE Project E-learning
offers four courses:
HarmReduction.eu

Gendersensible Suchtarbeit – Wie geht das?

Fortbildung Gender & Sucht
In-House-Schulung Gender & Sucht

Alkoholabhängige Mütter und nicht-abhängige Mütter und ihre Gefühle und Einstellungen gegenüber ihren Kindern, Partnern und Vertrauenspersonen

Ein Beitrag zur Optimierung von Beratung und Behandlung

Laufzeit:
5/2004 - 10/2005
Leitung:
Prof. Dr. Irmgard Vogt
Mitarbeiterin:
Dipl.Soz.Arb. Jana Fritz
Abschlussbericht:
7/2006
Förderung:
HMWK

In einem Vergleichsgruppendesign, das sich auf einige Länder der alten BRD beschränkt, soll untersucht und geprüft werden, welche Gefühle und Einstellungen alkoholabhängige Frauen (Untersuchungsgruppe) gegenüber ihren Kindern, ihren Partnern und Vertrauenspersonen haben. Die Befunde sollen mit denen von Frauen verglichen werden, die nicht alkoholabhängig sind, aber derselben Altersgruppe angehören (Vergleichsgruppe). Es wird erwartet, dass sich Vergleichsgruppe und Untersuchungsgruppe in ihren Gefühlen und Einstellungen gegenüber ihren Kindern und ihren Partnern pauschal genommen voneinander unterscheiden: Frauen der Vergleichsgruppe haben gegenüber ihren nächsten Bezugspersonen positivere Gefühle als Frauen der Untersuchungsgruppe. Es wird weiter erwartet, dass in der Untersuchungsgruppe die Gefühle und Einstellungen der Frauen gegenüber Kindern und Partnern/Vertrauenspersonen systematisch mit dem Einstieg in problematischen Alkoholkonsum bzw. mit der Entwicklung der Alkoholabhängigkeit variieren. Danach dominieren Schuld- und Schamgefühle gegenüber den Kindern bei Frauen, die zwischen 15 und 24 Jahren Alkoholprobleme entwickelt haben, Versagensängste bei Frauen, die zwischen 25 und 34 Alkoholprobleme entwickelt haben und Verlustängste bei denjenigen ab 35 Jahren. Es wird weiterhin erwartet, dass in der Untersuchungsgruppe die Partner und Vertrauenspersonen wichtige Rollen bei der Entscheidung spielen, sich in stationäre Behandlung zu begeben, insbesondere die Bereitschaft der Partner, Erziehungsaufgaben zu übernehmen. Der Vergleich zwischen Untersuchungs- und Vergleichsgruppe erlaubt es, die Besonderheiten der alkoholabhängigen Frauen gegenüber ihren Kindern, Partnern und Vertrauenspersonen herauszuarbeiten. Darüber hinaus erlaubt die Differenzierung der Untersuchungsgruppe in Untergruppen eine genauere Analyse der Bedeutung des Beginns der Alkoholabhängigkeit für die Beziehungen zu den nächsten Bezugspersonen. Die Ergebnisse der Studie sollen für eine Optimierung der Behandlungsplanung von Frauen mit Alkoholproblemen genutzt werden.