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Prof. Dr. Heino Stöver
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Masterstudiengang "Suchttherapie und Sozialmanagement in der Suchthilfe"

Im WiSe 2015/16 startete der Masterstudiengang „Suchttherapie und Sozialmanagement in der Suchthilfe M.A.” (Flyer) an der Frankfurt University of Applied Sciences. Dieser integriert eine von den Deutschen Rentenversicherern zertifizierte suchttherapeutische Ausbildung und richtet sich an SozialarbeiterInnen, PsychologInnen und ÄrztInnen.

E-Learning Courses

The CARE Project E-learning
offers four courses:
HarmReduction.eu

Gendersensible Suchtarbeit – Wie geht das?

Fortbildung Gender & Sucht
In-House-Schulung Gender & Sucht

COMBASS – Computergestützte Basisdokumentation in der Suchthilfe in Hessen

Laufzeit:
01/2001 - 12/2003
Leitung:
Prof. Dr. Irmgard Vogt
Mitarbeiter:
Prof. Dr. Martin Schmid
Förderung:
HLS.e.V.;
Hessisches Sozialministerium

In der ambulanten Suchthilfe in Hessen wurde in den Jahren 2000 und 2001 mit finanzieller Unterstützung des Hessischen Sozialministeriums ein EDV-gestütztes Dokumentationssystem eingeführt. Im Rahmen des Projektes COMBASS wurden die Einrichtungen der ambulanten Suchthilfe bei der Anschaffung von EDV-Hardware unterstützt, hessenweit eine einheitliche Dokumentationssoftware eingeführt und auf Landesebene Kataloge und erste Dokumentationsstandards in Form eines Manuals vereinbart. Eine Expertengruppe, die sich aus Praktikern der hessischen Suchthilfe zusammensetzte, erarbeitete einen hessischen Kerndatensatz, der den deutschen Kerndatensatz um spezifisch hessische Fragestellungen ergänzt. Zur Gesamtsteuerung des Projekts wurde bei der Hessische Landesstelle gegen die Suchtgefahren (HLS) eine Steuerungsgruppe eingerichtet. Diese Steuerungsgruppe koordiniert alle anfallenden Aufgaben und bereitet Entscheidungen vor bei Fragen, die z. B. das Manual oder andere inhaltliche Bereiche betreffen. Das Institut für Suchtforschung hat diese Steuerungsgruppe beraten. Mit dem Projekt COMBASS werden mehrere Ziele verfolgt. Zum einen geht es dabei um den hessischen Beitrag zu einer zukünftigen deutschen und europäischen Suchthilfestatistik. Auf der Landesebene sollen die dokumentierten Daten ein Monitoring der hessischen Suchthilfe ermöglichen; insbesondere soll über genauere Kenntnisse der Klientel der hessischen Suchthilfe eine fundierte Grundlagen geschaffen werden, die eine Optimierung der Planung in diesem Bereich erlaubt. Auf Träger- und Einrichtungsebene schließlich wird eine moderne EDV-gestützte Aktenführung und somit ein Beitrag zur Qualitätsentwicklung erwartet, der wiederum den Klientinnen und Klienten zugute kommen soll.
Im Jahr 2002 hat das Institut für Suchtforschung im Auftrag des Hessischen Sozialministeriums eine Probeauswertung der im Jahr 2001 erhobenen Daten durchgeführt. Im Jahr 2003 folgte eine Schwachstellenanalyse. Ziel war, möglichst frühzeitig Probleme identifizieren zu können, Vorschläge zur Verbesserung des Dokumentationssystems zu entwickeln und die Datenqualität zu verbessern.

Veröffentlichungen:

  • Schmid, M., Vogt, I. (2002): Ambulante Suchthilfe in Hessen. Zentrale Ergebnisse der Probeauswertung der COMBASS-Datenbank 2001. Frankfurt am Main.