Kontakt:

Prof. Dr. Heino Stöver
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Masterstudiengang "Suchttherapie und Sozialmanagement in der Suchthilfe"

Im WiSe 2015/16 startete der Masterstudiengang „Suchttherapie und Sozialmanagement in der Suchthilfe M.A.” (Flyer) an der Frankfurt University of Applied Sciences. Dieser integriert eine von den Deutschen Rentenversicherern zertifizierte suchttherapeutische Ausbildung und richtet sich an SozialarbeiterInnen, PsychologInnen und ÄrztInnen.

E-Learning Courses

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offers four courses:
HarmReduction.eu

Gendersensible Suchtarbeit – Wie geht das?

Fortbildung Gender & Sucht
In-House-Schulung Gender & Sucht

Drogentherapie mit Kindern oder ohne

Subjektive Konzepte von Müttern und Vätern über ihre Geschlechter- und Elternrollen und zur Fürsorglichkeit

Laufzeit:
10/2007 - 12/2008
Leitung:
Prof. Dr. Irmgard Vogt
Mitarbeiterinnen:
Dipl.Soz.Arb. Jana Fritz
Nina Kuplewatzky
Abschlussbericht:
07/2009 (voraussichtlich)
Förderung:
HMWK

"Drogentherapie mit Kindern oder ohne" ist eine qualitative Interviewstudie.
Mit Hilfe eines Leitfadens werden drogenabhängige Mütter und Väter problemzentriert interviewt, zur Ergänzung werden demographische Daten mit einem standardisierten Kurzfragebogen erhoben. Es ist geplant, insgesamt 16 Interviews durchzuführen. Untergruppen bilden Mütter und Väter, die sich aktuell mit ihrem Kind bzw. aktuell ohne ihr Kind in Drogentherapie befinden. Weiterhin wird eine dritte Gruppe von Personen befragt, die im Laufe der letzte 5 Jahre erfolgreich eine Drogentherapie mit ihren Kindern abgeschlossen haben.

Das Erkenntnisinteresse dieser Studie liegt in erster Linie darin, subjektive Konzepte zur Geschlechter- und Elternrolle sowie zur Fürsorge (für kleine Kinder) bei Drogenabhängigen zu rekonstruieren und in den Mittelpunkt der Betrachtung zu rücken. Eine genauere Kenntnis der Selbstkonzepte dieser Gruppe von Personen trägt zu einem besseren Fremdverstehen und darüber hinaus – allerdings erst in einem zweiten Schritt – zu einer Optimierung der Hilfen bei. Wie genau eine solche Verbesserung des Hilfsangebots für die Zielgruppe aussehen könnte, darüber kann allerdings erst nach Abschluss der Studie und bei Vorliegen der Untersuchungsergebnisse konkreter diskutiert werden.

Konkrete Forschungsfragen sind:

  • Welche Motive veranlassen drogenabhängige Frauen und Männer mit kleinen Kindern (bis 7 Jahre), bestimmte Einrichtungen für eine stationäre Behandlung auszusuchen?
  • Welche subjektiven Konzepte von Geschlechterrollen und den Rollen als Mütter und Väter haben sie?
  • Welche Fürsorgekonzepte haben sie?
  • Welche Auswirkungen auf ihr Fürsorgeverhalten hat das jeweilige Behandlungssetting?