Kontakt

Tel.: +49 69 1533-3157
annadichtl@fb4.fra-uas.de

Anna Dichtl

Wissenschaftliche Ausbildung

2013  Abschluss Magistra Soziologie, Nebenfächer Politikwissenschaft, VWL; Goethe-Universität Frankfurt a. M.
2011  Abschluss Interdisziplinäres Studienprogramm „Frauenstudien/Gender Studies“ des Cornelia Goethe Centrums, Goethe Universität Frankfurt a. M.

Tätigkeiten an der FRA-UAS

04/14 – heute wissenschaftliche Mitarbeiterin in verschiedenen Forschungsprojekten am Institut für Suchtforschung an der FRA-AUS

  • "Drug use and urban security (DRUSEC)", Teilprojekt „Evaluation von Maßnahmen zur Schadensminimierung für die zivile Sicherheit im Hinblick auf offene Drogenszenen" (seit 08/17) 
  •  "Joint Action on HIV and Co-infection Prevention and Harm Reduction (HA-REACT)"; WP 6: "Harm reduction and continuity of care in prisons" (seit 01/17)
  • „Neue Psychoaktive Drogen (NPS) und Crystal Meth – Neue Herausforderungen für Präventions-, Beratungs- und Behandlungsangebote in der Suchthilfe“ (seit 11/16)
  • Frühere: "Drogennotfallprophylaxe mit Naloxon" (04/14 – 03/15), "Der Gebrauch elektronischer Dampferzeugnisse unter Jugendlichen und jungen Erwachsenen" (05/15-09/16), "Organisierte Kriminalität zwischen virtuellem und realem Drogenhandel" (11/2014-12/2016) seit WS 2016/2017 Lehrbeauftragte am Fachbereich 4 „Soziale Arbeit und Gesundheit“

Freiberufliche Tätigkeiten

  • Projektkoordination QUADROS-Projekt "Qualitätsentwicklung in der Beratung und Prävention im Kontext von Drogen und Sexualität bei schwulen Männern" für die Deutsche Aidshilfe e.V.
  • Projektkoordination SIMDIS „Entwicklung und Implementierung von Schulungsmodulen zu Interventionen bei MSM, die Drogen in einem sexuellen Setting konsumieren“ für die Deutsche Aidshilfe e.V.
  • Erstellung eines Curriculums zu Kurzinterventionen für MSM, die Drogen in einem sexuellen Setting konsumieren für die Deutsche Aidshilfe e.V. 
  • Organisation und Durchführung der zweiteiligen Beraterschulung „Prävention und Beratung von schwulen und bisexuellen Männern im Kontext von Sexualität und Drogenkonsum“ für die Deutsche Aidshilfe e.V. 
  • Erstellung einer wissenschaftlichen Expertise zum Thema „HIV-Spätdiagnosen“ für die Deutsche AIDS-Hilfe e.V. 
  • Durchführung von Workshops zu den Themen „Naloxon“ (Deutsche Aidshilfe e.V.) und „MSM und Substanzkonsum“ (Aidshilfe Köln)

Forschungsschwerpunkte

  • Psychosoziale und politische Rahmenbedingungen von Drogenkonsum insbesondere in sexuellen Kontexten, Gefängnissen und offenen Szenen 
  • Gender und Sucht 
  • Harm Reduction 
  • Qualitative Methoden

Lehrveranstaltungen

Wintersemester 2017/2018 „Psychosoziale Bezüge der Sozialen Arbeit“ (4 SWS)
Sommersemester 2017 2 X „Psychosoziale Bezüge der Sozialen Arbeit“ (8 SWS)
Wintersemester 2016/2017 „Psychosoziale Bezüge der Sozialen Arbeit“ (4 SWS)

Ausgewählte Publikationen

Herausgeber_innenschaften

Stöver, H., Dichtl, A., Graf, N. (2017): Crystal Meth – Prävention, Beratung und Behandlung. Fachhochschulverlag. Frankfurt am Main.

Dichtl, A.; Stöver, H.(Hrsg.) (2015): Naloxon – Überlebenshilfe im Drogennotfall. Fachhochschulverlag. Frankfurt am Main.

Ruokonen-Engler, M.-K.; Pohl, L.; Dichtl, A.; Lütgens, J. & Schommer, D. (2015): Turmgeschichten: Raumerfahrung und - aneignung im AfE-Turm, Westfälisches Dampfboot.

Sammelbandbeiträge

Deimel, D.; Dichtl, A.; Graf, N. (2017): Methamphetaminkonsum von Männern, die Sex mit Männern haben, in sexuellen Settings. In: Stöver, H., Dichtl, A., Graf, N. (2017): Crystal Meth – Prävention, Beratung und Behandlung. Fachhochschulverlag. Frankfurt am Main.

Graf, N.; Müller, D.; Dichtl, A.; Stöver, H.; Werse, B. (2016): Der Konsum von elektronischen Dampferzeugnissen (eDe) unter Jugendlichen und jungen Erwachsenen: ein Forschungsüberblick. In: Stöver, H. (2016): Die E-Zigarette. Geschichte-Gebrauch-Kontroversen. Fachhochschulverlag. Frankfurt am Main.

Zeitschriftenbeiträge

Werse, B.; Egger, D.; Kamphausen, G.; Neubacher, F.; Meier, J.; Bögelein, N.; Stöver, H.; Graf, N.; Dichtl, A.; Behr, R.; Steckhan, S. (2017): Handlungsempfehlungen für Drogenarbeit, Prävention und Drogenpolitik. In: Suchttherapie 18 (3): 116–117.

Werse, B.; Müller, D.; Stöver, H., Dichtl, A.; Graf, N. (2017): Der Konsum von elektronischen Dampferzeugnissen unter Jugendlichen - Konsummuster in einer repräsentativen Stichprobe aus Frankfurt/Main. In: Suchttherapie 18 (03): 134-139.

Neubacher, F.; Meier, J.; Bögelein, N.; Werse, B.; Kamphausen, G.; Egger, D.; Stöver, H.; Graf, N.; Dichtl, A.; Behr, R.; Steckhan, S. (2017): Handlungsempfehlungen des Forschungsverbundes "Drogen und Organisierte Kriminalität" (DROK). In: NK Neue Kriminalpolitik, Jahrgang 29 (2): 113-122.

Dichtl, A., Graf, N., Sander, D. (2017): Drogengebrauch von Männern, die Sex mit Männern haben (MSM), in sexuellen Kontexten: Erfahrungen aus dem QUADROS-Projekt. In: Rausch 2016-4/2017-1.

Deimel, D., Stöver, H., Hößelbarth, S., Dichtl, A., Graf, N., Gebhardt, V. (2016): Drug Use and Health Behaviour Among German Men Who Have Sex With Men. Results of a Qualitative, Multi-Centre Study. In: Harm Reduction Journal 13(36).

Dichtl, A.; Graf, N.; Sander, D. (2016): QUADROS. Modellprojekt „Qualitätsentwicklung in der Beratung und Prävention im Kontext von Drogen und Sexualität bei schwulen Männern“. Deutsche AIDS-Hilfe, Berlin.

Dichtl, A., Stöver, H.; Dettmer, K. (2016): „Naloxon kann Leben retten!“ – Take-Home-Naloxon-Programme als Prophylaxe tödlicher Drogennotfälle. In: Suchttherapie 17(03), Thieme.

Dichtl, A.; Dettmer, K. (2015): Der Einsatz von Naloxon durch geschulte Laien – Prophylaxe opioidbedingter Todesfälle durch die flächendeckende Implementierung von Take-Home Programmen. In: 2. Alternativer Drogen- und Suchtbericht, Pabst.

Ausgewählte Vorträge

Dichtl, A.; Graf, N.; Sander, D. (2017): Chemsex: Aspekte eines ganzheitlichen Unterstützungssystems für drogengebrauchende MSM. Deutsch-Österreichischer Aids-Kongress 2017. 14. – 17. Juni 2017, Salzburg.

Graf, N.; Dichtl, A. (2017): Chemsex in Deutschland – Perspektiven drogenkonsumierender MSM in sexuellen Kontexten und Anforderungen an die Praxis. Symposium Drogenforschung, 15./16. Mai 2017, Berlin.

Dichtl, A., Graf, N. (2016): QUADROS-Projekt. Qualitätsentwicklung in der Beratung und Prävention im Kontext von Drogen und Sexualität bei MSM. NIGHTS 2016 – STADT NACH ACHT Konferenz. Berlin, 24.11.2016.

Meier, J.; Bögelein, N.; Graf, N.; Dichtl, A. (2016): Strukturen des Drogenhandels in Justizvollzugsanstalten: Der Handel mit Cannabis und Opiaten in Justizvollzugsanstalten. Abschlusstagung „Abschlusstagung „Organisierte Kriminalität zwischen virtuellem und realem Drogenhandel“, Frankfurt am Main, 22.11.2016.

Meier, J.; Bögelein, N.; Graf, N.; Dichtl, A. (2016): Sichtweisen von ExpertInnen auf materielle Handelsstrukturen. Abschlusstagung „Abschlusstagung „Organisierte Kriminalität zwischen virtuellem und realem Drogenhandel“, Frankfurt am Main, 22.11.2016.

Dichtl, A.; Sander, D. (2016): QUADROS-Modellprojekt. Qualitätsentwicklung in der Beratung und Prävention im Kontext von Drogen und Sexualität bei schwulen Männern. Expert_innengespräch zu Chemsex. Bundesministerium für Gesundheit. Berlin, November 2016.

Dichtl, A.; Graf, N. (2016): HIV- Spätdiagnosen. Ergebnisse einer Literaturanalyse im Auftrag der DAH. Fachtagung Spätdiagnosen der DAH, Köln, 04.11.2016.

Dichtl, A., Müller, D. (2016): Der Konsum von elektronischen Dampferzeugnissen (eDe) unter Jugendlichen. Fachtagung „E-Zigaretten: Fluch oder Segen?“. Frankfurt am Main, 19. 10.2016.

Graf, N.; Dichtl, A.; Sander, D. (2016): Chemsex across Germany: Motivations and impacts. Global Addiction Conference 2016. Venedig, 02.10.2016.

Dichtl, A.; Graf, N.; Stöver, H.; Hößelbarth, S.; Deimel, D., Gebhardt, V. (2016): Drug consumption and health behavior among men who have sex with men in Germany. Results from a multicenter qualitative study. 27th ESSD Annual Conference. Frankfurt am Main, 23.09.2016.

Dichtl, A.; Graf, N. (2016): Chemsex across Germany. What’s known and what’s not?. European Chemsex Forum, London, 07.04.2016.

Dichtl, A.; Stöver, H. (2015): Vergabe von Naloxon an geschulte medizinische Laien als Prophylaxe tödlicher Drogennotfälle – ein Leitfaden als Implementierungshilfe, 24. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Suchtmedizin, Berlin, 07.11.2015.

Dichtl, A.; Stöver, H. (2015): Naloxonabgabe an medizinische Laien als Prophylaxe tödlicher opiatbedingter Drogennotfälle, Deutscher Suchtkongress Hamburg, 18.09.2015.

Dichtl, A.; Stöver, H. (2014): Analyse der Drogennotfallprophylaxe mit der Vergabe von Naloxon bei Opiatabhängigen (DroNoPro). 23. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Suchtmedizin, Berlin, 08.11.2014.

Stephan BartenID: 18256