Gruppenfoto von Studierenden vor einer bunt bemalten Wand in der Kunst-Werkstatt.

Kunstwerkstatt

Von der Bildnerischen Werkstatt zum Cross-Media-Lab

Das "CrossMedia-Lab" entwickelt sich als neuer Lernort/Lernumgebung für Medien- und Kulturprojekte in sozialen Feldern und stellt damit eine Besonderheit des Standortes Frankfurt dar. Profil dieses innovativen Labors ist die Verbindung von Tradition und Neuerung, klassischer und multimedialer Gestaltung, ästhetischer Praxis und Theorie.

Die Räumlichkeiten befinden sich im 5. Stock und bestehen aus einem großen, hellen Werkstatt-Atelier, einem kleineren Arbeitsraum, der bisher für Plastische Gestaltung, Ton- und Keramikarbeiten genutzt wird mit einem separaten Brennofen, sowie einem kleinen Lagerraum als Magazin für die Materialien und neuen Medien der Werkstatt. Das Atelier ist ausgestattet mit Staffeleien für Malerei und Zeichnungen, einer Siebdruckanlage, einer Hochdruckpresse für Monotypien, Radierungen, Holzschnitte und Linoldrucke. Zudem werden diese "alten künstlerischen Techniken" ergänzt und kombiniert mit den neuen Medien, wie z. B. der digitalen Bilderstellung und -bearbeitung, Druckvorlagenerstellung, d. h. mit einem Scanner, Rechner, Plotter und Drucker. Ein fest installierter Beamer für die Gruppenarbeit ermöglicht die Projektion der entstandenen Arbeiten der Studierenden und erweiterte Präsentationsformen (PowerPoint, Slide Shows, etc.) ebenso wie die Vorführung von Filmen und die Präsentation von Fachvorträgen/Lesungen zu künstlerischen Konzepten.

Das Atelier bietet die Möglichkeit zum klassischen und experimentellen Gestalten, zum fachübergreifenden und projektorientierten Arbeiten und Studieren. Die Aneignung gestalterisch-künstlerischer, ästhetisch-kultureller, technischer und theoretischer Kompetenzen gehört zum integralen Bestandteil der Aus- und Weiterbildungsangebote des Cross-Media-Labs.

Erfolgreich realisiert wurden verschiedene Studienangebote:

  • Seminare zum Thema "Portrait und Menschenbild" als übergreifendes Werkstattseminarthema in verschiedenen Werkstätten (Bild, Druck, Video, Fotografie, Installation, Malerei, Zeichnung, Audio) mit einer gemeinsamen Semesterabschlusspräsentation.
  • ein innovatives Einführungsseminar für alle Studienanfängerinnen und Studienanfänger zum Thema "Biografie", die in verschiedenen Gestaltungswerkstätten dieses Thema bearbeiten und in einer Abschlusspräsentation öffentlich präsentieren.

Zwei bedeutende Beispiele sind hervorzuheben, die exemplarisch sind für innovative und erfolgreiche Kulturprojekte der FRA-UAS an der Schnittstelle zu ästhetischen, intermedialen und sozialen Arbeitsfeldern:

  • das seit 3 Jahren erfolgreich laufende Projekt "Kinderweltraum" (www.kinderweltraum.de) im Frankfurter Stadtteil Nordend mit einer übergreifenden Träger- und Kooperationspartnerstruktur (Kinderschutzbund, Ev. Verein für Sozialarbeit, FRA-UAS)
  • das Projekt "Politisch-ästhetische Strategien im öffentlichen Raum: Von der Großmarkhalle zur Europäischen Zentralbank in Frankfurt"

Weitere Projekte sind geplant sowie der Ausbau der Werkstatt z. B. mit einem mobilen Medienlabor (MobileMediaLab) für lokale Vernetzungs- und Kooperationsprojekte der Hochschule in Frankfurt.

Bilder

Esther ZeschkyID: 3729