Das Wichtigste in Kürze

Studiengang
Soziale Arbeit :transnational
Bachelor of Arts (B.A.)

Regelstudienzeit
8 Semester

ECTS-Credit Points
240

Studienbeginn
Sommersemester
Wintersemester

Bewerbungsfristen
Sommersemester: 15. Januar
Wintersemester: 15. Juli

Sprache
Deutsch

Akkreditierung
AHPGS (PDF)

Profil

Der Bachelor-Studiengang Soziale Arbeit :transnational wurde im Februar 2013 akkreditiert. Er erweitert das Curriculum des seit 2007 akkreditierten Studiengang "Bachelor Soziale Arbeit" um ein integriertes Auslandssemester (Modul 22) sowie ein integriertes, begleitetes Auslandspraktikum (Modul 25).

Der Studiengang Soziale Arbeit :transnational bereitet Studierende auf die o.g. sehr unterschiedlichen beruflichen Arbeitsanforderungen vor, indem er ihnen einerseits ein generalistisch ausgerichtetes Studium anbietet und zugleich eine exemplarische Schwerpunktsetzung auf internationale und transnationale Themen ermöglicht, die in ein ausgewähltes Arbeitsgebiet der Sozialen Arbeit einführt, ohne die Einsetzbarkeit der Absolventinnen und Absolventen auf diesen Bereich zu beschränken.

Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs Soziale Arbeit :transnational verfügen über ein kritisches Verständnis der Theorien, Prinzipien und Methoden der Sozialen Arbeit und sind in der Lage ihr Wissen selbstständig zu vertiefen. Sie sind überdies in der Lage dieses Wissen und Verstehen in ihrer Tätigkeit anzuwenden sowie Problemlösungen und Argumente zu erschließen, fachliche Positionen zu erarbeiten, sie argumentativ zu verteidigen und weiterzuentwickeln sowie sich fachlich, insbesondere in interdisziplinären, internationalen und interkulturellen Kontexten, auszutauschen.

  • Inhaltlich werden Absolventen und Absolventinnen befähigt sein, soziale (europäische und globale) Problemlagen (wie bspw. Arbeitslosigkeit, Armut, Migration, Multiethnizität, Gewalt und Kriminalität) – in einer vergleichenden Perspektive zu verstehen, zu analysieren und darauf aufbauend – theoretisch hergeleitete und wissenschaftlich fundierte  Lösungsansätze zu entwickeln. Darüber hinaus werden die Studierenden durch das Auslandspraktikum befähigt, berufsbezogene Problemlösungen zu erarbeiten und weiterzuentwickeln.
  • Persönlich werden sie gelernt haben, sich in einer neuen, unbekannten, anderssprachigen Umwelt zu bewähren, wo sie mit Diversität, (kulturellen) Fremdheitserfahrungen und den Erfordernissen (eigener) sozialer Integration konfrontiert sind. Sie werden in der Lage sein, solche Erfahrungen zu reflektieren und sie nutzbringend in die Soziale Arbeit sowie in interdisziplinären und internationalen Kontexten einzubringen. Sie sind fähig, sich in anderen sozialen, kulturellen und ökonomischen Kontexten zu bewegen und diesem Leben Respekt und Wertschätzung entgegenzubringen.
  • Sprachlich-kulturell erweitert der Auslandsaufenthalt ihre Fremdsprachenkenntnisse ebenso wie ihre non-verbale Verständigungsmöglichkeiten und die interkulturelle Kompetenz sowie das Verständnis für globale und transnationale Probleme und Einsicht in die Notwendigkeit für internationale und transnationale Kooperationen.
  • Der fachliche Mehrwert liegt auf den – gerade in der Sozialen Arbeit – wichtigen eigenen Erfahrungen und deren Reflexion sowie dem Verständnis für fremde Erfahrungskontexte und deren empathischer Begleitung. Dies fördert bei den Absolventen und Absolventinnen den Abbau kultureller Barrieren und den Aufbau interkultureller Kompetenzen.
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