Das Wichtigste in Kürze

Studiengang
Soziale Arbeit :transnational
Bachelor of Arts (B.A.)

Regelstudienzeit
8 Semester

ECTS-Credit Points
240

Studienbeginn
Sommersemester
Wintersemester

Bewerbungsfristen
Sommersemester: 15. Januar
Wintersemester: 15. Juli

Sprache
Deutsch

Akkreditierung
AHPGS (PDF)

Studienaufbau

Die Regelstudienzeit im Studiengang Soziale Arbeit :transnational beträgt 8 Semester in Vollzeit (240 Credits, 7.200 Stunden). Im 4. Semester ist ein Auslandssemester an einer europäischen Partnerhochschule vorgesehen (30 Credits, 900 Stunden). Darüber hinaus sind zwei Praxisphasen in das Studium integriert: ein begleitetes Inlandspraktikum im 6. Semester (20 Credits, 600 Stunden) sowie ein begleitetes  Auslandspraktikum im 8. Semester (30 Credits, 900 Stunden).

Der Studienaufbau ist so gestaltet, dass ein fachlich sinnvoll aufeinander aufbauender Wissensgewinn sowie ein kontinuierlicher Kompetenzzuwachs stattfinden. Eine Modulübersicht finden Sie hier.

Im ersten Semester werden die Studierenden zu „Erstsemestergruppen“ zusammengefasst. In diesen Gruppen besuchen sie jeweils die Grundlagenmodule M 1 bis M 3. In kleinen Übungsgruppen wird Modul 5 (eine Art Propädeutikum) angeboten.

Im zweiten Semester ist das 4. Grundlagenmodul (M 4) sowie die ersten Aufbaumodule (M 7 und 9) und das Projekt in Modul 16 (Konzeptentwicklung) angesiedelt.

Im dritten Semester werden die Module 16 sowie die Aufbaumodule (M 8 und 10) fortgeführt und abgeschlossen. Daneben findet eine Fall- und Reflexionsarbeit (M 6) statt, die auf die Grundlagenmodule aufbaut, indem hier ein Fall interdisziplinär bearbeitet wird. Das Modul 17 bereitet die Studierenden fundiert auf das Arbeitsfeld der transnationalen Sozialen Arbeit vor und vermittelt in einer Orientierungseinheit Kompetenzen zur Vorbereitung auf das Auslandssemester.

Im vierten Semester wird an einer europäischen Partnerhochschule studiert und mit 30 ECTS abgeschlossen. Dabei werden die bisher erworbenen Kompetenzen um eine andere Perspektive auf Konzepte, Strategien und Bedingungen Sozialer Arbeit im Land der Partnerhochschule erweitert.

Im fünften Semester werden die gewonnenen Kompetenzen in Modul 11 und 19 aufgegriffen und durch methodische Kenntnisse sowie Interventionskompetenzen vertieft und erweitert. In Modul 19 erwerben die Studierenden Diversity-Kompetenzen in Bezug auf eine ausgewählte Differenzkategorie, indem sie sich vor allem mit den Lebenslagen von Diskriminierung betroffener sozialer Gruppen auseinandersetzen. Auch wird der rechtliche sowie psychosoziale Wissenserwerb  den ersten drei Semestern wieder aufgegriffen und um eine transnationale Perspektive sowie die Auseinandersetzung mit einschlägigen Forschungsfragen erweitert.

Das sechste Semester ist durch das angeleitete Inlandspraktikum (Modul 18) sowie eine Analyse institutioneller Strukturen in Einrichtungen der Sozialen Arbeit unter dem Gesichtspunkt von Diversity und Inklusion (Modul 20) geprägt. Die Studierenden werden sich von Montag bis Donnerstag in der Praxis aufhalten, während der Freitag als Studientag (Modul 18-2 und Modul 20-1) dient. Ergänzend können reflexive Blockveranstaltungen unter Einschluss des Samstags in Betracht kommen.

Im siebten Semester soll die Bachelor-Thesis (M 24) angefertigt werden. In der B.A.-Thesis (M 24) wird das eigene fachliche Profil der Studierenden anhand eines selbstgewählten Themas – unter Anwendung der erworbenen Kenntnisse des wissenschaftlichen Arbeitens – herausgestellt. Vorbereitend nehmen die Studierenden an einem Modul zum projektbezogenen, wissenschaftlichen Arbeiten teil (M 23) Ergänzt wird das siebte Semester durch zwei Vertiefungsmodule (M 12, 15). In diesen werden einerseits Theorien und Forschungsfragen diskutiert, die auch bei der Erstellung der Thesis von Relevanz sein können. Andererseits dienen sie der fachlichen Vorbereitung auf das im 8. Semester geplante Auslandpraktikum. Das Studium Generale (M 21) soll als internationale Summer School zum Semesterende als Blockveranstltung organisiert werden, u.a. um Kontakte zu der Aufnahmeregion im Auslandspraktikum vorzubereiten. Die Belegung ist – abhängig von den vorhandenen Plätzen – zwischen dem 2. und 7. Semester möglich.

Im achten Semester wird, wie auch beim BA Soziale Arbeit im Rahmen der staatlichen Anerkennung an das Studium, eine zusammenhängende Praxisphase – hier in Gestalt eines Auslandpraktikums – anschließen, die durch ein Kolloquium abgeschlossen wird. Das Auslandspraktikum ergänzt die im Inland erworbenen Praxiserfahrungen (M 18/20). Es wird intensiv vorbereitet, durch Formen kollegialer und angeleiteter Reflexion begleitet und ausgewertet.

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