Das Wichtigste in Kürze

Studiengang
Soziale Arbeit
Bachelor of Arts (B. A.)

Regelstudienzeit
6 Semester, Vollzeit

ECTS-Credit Points
180

Studienbeginn
Sommer- und Wintersemester

Bewerbungsfrist
Sommersemester: 15. Januar
Wintersemester: 15. Juli

Sprache
Deutsch

Akkreditierung
AHPGS

Studium

Studienaufbau

Der Studiengang ist auf sechs Fachsemester (oder 180 credits) angelegt und umfasst insgesamt 23 Module; optional schließt sich ein einjähriges Anerkennungsjahr an. Die Prüfungsordnung finden Sie auf der Seite Prüfungen.

Weitere Infos finden Sie auch hier:


Mit dem Sommersemester 2014 tritt eine neue Prüfungsordnung (PO) für den Bachelor-Studiengang "Soziale Arbeit (B.A.)" in Kraft. Diese gilt für Studierende, die ab dem Sommersemester 2014 für diesen Studiengang immatrikuliert sind. Im Zuge dessen umfasst die Modulstruktur insgesamt 24 Module; optional schließt sich ein einjähriges Anerkennungsjahr an. Die Prüfungsordnung finden Sie auf der Seite Prüfungen.

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Das erste Semester wird in einem festen Gruppenzusammenhang studiert. Die Präsenzzeit an der Hochschule beträgt im ersten Semester vier Tage in der Woche (Montag bis Donner­stag oder Dienstag bis Freitag) und max. 4,5 Zeitstunden pro Tag. Eine der Erst­semester­gruppen wird – vor allem für Berufstätige – am Nachmittag angeboten (ab 14:15 Uhr); die anderen beginnen morgens (8:30 oder 10:15 Uhr). Erstsemester können – online – eine Gruppe belegen; Informationen hierzu können Sie dem Erstsemesteranschreiben entnehmen, das Sie bei Ihrer Immatrikulation erhalten.

Ab dem zweiten Semester können die Kurse – sowohl zeitlich als auch inhaltlich –  frei gewählt werden. Ein Studium nach 16 Uhr ist grundsätzlich möglich. Pro Semester sollten 30 credits erworben werden.

Ein Teil der Kurse wird aus didaktischen Gründen als Blockveranstaltung zu Beginn und am Ende des Semesters sowie in einem Zwischenblock (nach Fronleichnam bzw. vor Weih­nachten) angeboten.

Studieninhalte

Der Studiengang bietet:

  • eine fachwissenschaftliche Ausbildung in den Bereichen Soziale Arbeit, Recht, Gesellschaft und Persönlichkeit (Pädagogik, Psychologie) sowie Gesellschaft, Ökonomie, Sozialstaat (Gesell­schafts-/Sozialwissenschaften)
  • eine umfangreiche Methodenausbildung, die neben den Methoden der Sozialen Arbeit (Einzelfallhilfe, Case-Management, soziale Gruppenarbeit usw.) auch empirische und ästhetisch-künstlerische Methoden einschließt.
  • Studien- und Praxisschwerpunkte, in denen ein 50-tägiges (begleitetes) Praktikum zu absolvieren ist und die durch fachwissen­schaftliche Vertiefungsveranstaltungen ergänzt werden. Die vier Schwerpunkte sind:
  • Die Auseinandersetzung mit Querschnittsthemen der Sozialen Arbeit wie unter­schied­liche Lebensalter, Geschlecht/Gender, ethnisch-kultureller Hintergrund, Behinderung/Befähigung und sexuelle Orientierung.

Das Studium bietet verschiedene Lehr- und Lernformen neben seminaristischem Unterricht auch projektorientiertes Arbeiten in kleinen Gruppen, Trainings in Gesprächsführung und Konfliktbearbeitung, Studien- und Praxisreflexionen sowie ein interdisziplinäres Fallseminar.

Zwischenpraktikum

Das Studium umfasst – zwischen dem 3. und 5.Semester – ein 50-tägiges Praktikum. Das Praktikum wird durch eine Erkundung des Praxisfeldes vorbereitet und durch eine Praxisreflexion begleitet. In den Studienverlauf können Auslandssemester und Auslandspraktika, in der Regel ohne Zeitverluste, integriert werden. Weitere Infos zu Praktika innerhalb des Studiengangs Soziale Arbeit (B.A.) erhalten Sie über das Praxisreferat Soziale Arbeit.

Berufsaussichten, Berufspraktikum und staatliche Anerkennung

In der Regel findet die Berufseinmündung nach Beendigung eines einjährigen Berufspraktikums und dem damit verbundenen Erwerb der Staatlichen Anerkennung als Sozialarbeiter/Innen oder Sozialpädagog/Innen statt. Sozialarbeiter/Innen und Sozialpädagog/Innen sind überwiegend im Angestellten-, zum Teil auch im Beamtenverhältnis beschäftigt oder arbeiten freiberuflich. Anstellungsträger sind u. a.: Bund, Länder, Gemeinden, Regionalverbände, Körperschaften, Anstalten, Stiftungen, die Verbände der Freien Wohlfahrtspflege, gemeinnützige Organisationen, private Träger und Wirtschaftsunternehmen.
Weitere Infos hierzu erhalten Sie über das Praxisreferat Soziale Arbeit.

Auslandssemester und internationale Aktivitäten

Der Fachbereich Soziale Arbeit und Gesundheit unterhält eine Vielzahl von Auslandsaktivitäten. Ziel ist es, Kenntnisse über Soziale Arbeit in anderen Ländern, besonders in Europa, zu vermitteln, komparative Forschung und Lehre in das Studium zu integrieren und interkulturelles Lernen und Arbeiten für alle Studierenden zu ermöglichen. Diese Aktivitäten reichen von Lehrveranstaltungen zu Themen Sozialer Arbeit in verschiedenen Ländern über Auslandsexkursionen und Lehrveranstaltungen von Gastdozentinnen und Gastdozenten bis zur Möglichkeit eines ein- bis zweisemestrigen Studienaufenthalts im Europäischen Ausland oder Übersee im Rahmen verschiedener Mobilitätsprogramme.
Weitere Informationen finden Sie hier.

Anrechnungsverfahren AnKE

Anrechnung der Kompetenzen von Erzieherinnen und Erziehern auf den Bachelor Soziale Arbeit

Seit Dezember 2012 ist die Anrechnung von außerhochschulisch erworbenen Kompetenzen auf ein Studium an der Frankfurt University of Applied Sciences (früher Fachhochschule Frankfurt am Main) grundsätzlich möglich. Verankert wurde die Anrechnung im AAEK-Verfahren, welches zwei Wege der Anrechnung vorsieht: die individuelle und die pauschale.

Das Anrechnungsverfahren AnKE ist ein pauschales, zukunftsweisendes Verfahren. Es ermöglicht staatlich anerkannten Erzieherinnen und Erziehern, in der Ausbildung erworbene Kompetenzen auf das Bachelorstudium Soziale Arbeit an der FRA-UAS anrechnen zu lassen. Hierbei können bis zu 30 Creditpoints angerechnet werden, wodurch der Weg zu einem akademischen Abschluss erleichtert wird.

Erzieherinnen und Erzieher, die den Studienschwerpunkt Bildung und Erziehung wählen, können sich spezifisch für dieses Feld weiter qualifizieren und in die Elementarpädagogik zurückkehren. Dort können Sie zum Beispiel eine leitende Position einnehmen. Die Wahl eines anderen Schwerpunktes ermöglicht Erzieherinnen und Erziehern, sich innerhalb des Berufsfeldes der Sozialen Arbeit weiter zu professionalisieren. Nach dem Abschluss des Bachelor Soziale Arbeit steht den Absolventinnen der Weg in alle Arbeitsfelder der Sozialen Arbeit offen. Überdies ist es möglich, ein Masterstudium anzuschließen und damit die Promotionsberechtigung erlangen.

Weitere Infos zu diesem Anrechnungsverfahren finden Sie hier.

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