Aktuelles

Liebe Studierende im MA Diversität und Inklusion, herzlich willkommen am FB 4 der FRA-UAS. Der Studiengang startet am 12.4.2017 mit einer Blockveranstaltung: 9.30h bis 17.30h, Gebäude 2, Raum 174 (Achtung Raumänderung).

Sie möchten sich bewerben?

Für den Studiengang gelten Aufnahmebeschränkungen. Es gilt der örtliche NC. Wenn Sie sich bewerben möchten, tun Sie das bitte mit den (Online-)Formularen, die das Studenüro in der Bewerbungsphase bereitstellt.

Kontakt

Bei inhaltlichen Fragen wenden Sie sich an Prof. Dr. Bettina Bretländer: bretlaen@fb4.fra-uas.de

Bei Fragen zur Bewerbung und Einschreibung kontaktieren Sie bitte das Studienbüro.

Das Wichtigste in Kürze

Studiengang
Diversität und Inklusion
Master of Arts (M. A.)
Regelstudienzeit
4 Semester, Vollzeit, konsekutiv, gebührenfrei
ECTS-Credit Points
120
Studienbeginn
jeweils zum Sommersemester

Bewerbungsfrist
15. Januar

Sprache
Deutsch

Akkreditierung
Oktober 2016

Fachbereiche > FB 4: Soziale Arbeit & Gesundheit > Studiengänge Master > Diversität und Inklusion (M.A.)

Diversität und Inklusion (M.A.)

Zum Sommersemester 2017 startet an der Frankfurt University of Applied Sciences am Fachbereich 4 der neue Master-Studiengang MA Diversität und Inklusion.

Der Studiengang ist als 4semestriges Vollzeitstudium (Regelstudienzeit) konzipiert (Gesamtworkload 3600 Stunden). Er ist konsekutiv und gebührenfrei. Der Studienbeginn ist jeweils im Sommersemester und die Bewerbungsfrist endet am 15. Januar.

Qualifikationsziel und gesellschaftspolitische Relevanz des Studiengangs

Der MA Diversität und Inklusion verfolgt das Ziel, der zunehmenden Vielfalt der Gesellschaft und den damit einhergehenden (mitunter konflikthaften) Auseinandersetzungen mit Diversität (Verschiedenheit) gerecht zu werden: Den Umgang mit Verschiedenheit wertschätzend, gewaltfrei und unter Bedingungen „egalitärer Differenz“ (Prengel) zu gewährleisten, stellt eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe der Gegenwart und Zukunft dar. Soziale Arbeit steht entsprechend vor der Herausforderung, Diversitätssensibilität und Inklusion als Querschnittsthemen in Institutionen und Einrichtungen der Sozialen Arbeit zu etablieren.

Die Kernkompetenzen, die im MA Diversität und Inklusion im Zentrum stehen, kennzeichnen den Dreischritt:

  1. diversitätsbewusste (Selbst-/Praxis-)Reflexion;
  2. differenzkritische Analyse von Strukturen/Praktiken und
  3. inklusionsorientierte Konzeption von Lösungsansätzen, Maßnahmen oder Interventionen – unter Gewährleistung der Partizipation der relevanten Akteur_innen.

Die enge Verwobenheit von fachlichen und überfachlichen Kompetenzen kennzeichnet ein zentrales Profil des Studiengangs und ermöglicht nicht nur in professionellen Arbeitskontexten eine diversitätssensible, wertschätzende Haltung gegenüber Klient_innen, sondern fördert auch auf der persönlichen Ebene ein zivilgesellschaftliches Engagement, das sich für Toleranz und Anerkennung von Vielfalt insgesamt einsetzt.

Der MA Diversität und Inklusion befähigt seine Absolvent_innen, diversitätsbewusste und inklusionsorientierte Soziale Arbeit auf allen relevanten Ebenen programmatisch zu verankern, zu etablieren und weiterzuentwickeln:

  • auf Leitungsebene, z.B. bei der Konzeptionierung von Leitbildern in Institutionen sowie der Initiierung und Konkretisierung von Leitlinien zum Umgang mit Diversität und zur Umsetzung von Inklusion;
  • in der konzeptionellen Entwicklung von Angeboten und Maßnahmen, z.B. durch Initiierung und Begleitung inklusionsorientierter Projekte oder Maßnahmen, wie Interkulturelle Öffnung, Diversity Management, Gender Mainstreaming und anderen Change Management-Prozessen, die an den jeweiligen Ausgangslagen und Bedingungen von Institutionen anknüpfen, sowie
  • in der praktischen Fall-/Beziehungsarbeit mit Klient_innen, z.B. durch die Wertschätzung von Heterogenität und die Berücksichtigung einer intersektionalen, biografiebewussten und ressourcenorientierten Perspektive.

Eine weitere Besonderheit und zugleich ein Alleinstellungsmerkmal des Studiengangs ist die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit dem Master-Studiengang „Performative Künste in sozialen Feldern“, die einen mehrperspektivischen Zugang zu unterschiedlichen Theorieansätzen, Fachkulturen, Methoden und Klient_innen ermöglicht. Knapp ein Drittel des Studiengangs wird in Sharing-Modulen absolviert.

Zulassungsvoraussetzungen

(gekürzte Fassung in Anlehnung an die PO)

Der Master-Studiengang ist konsekutiv angelegt. Zum Masterstudiengang kann nur zugelassen werden, wer eines der folgenden Kriterien erfüllt:

a) BA Abschluss Soziale Arbeit an der FRA-UAS von mindestens sechs Semestern Dauer mit mindestens 180 ECTS-Punkten (Credits) oder entsprechend ein Diplomabschluss Sozialpädagogik oder Sozialarbeit an der FRA-UAS;

b) Bachelor-, Diplom- oder Magisterabschluss im Studiengang Sozialpädagogik, Sozialarbeit, Soziale Arbeit; Erziehungswissenschaften mit Schwerpunkt Sozialpädagogik, Sozialarbeit oder Sonder-/Heilpädagogik oder in pädagogischen Studiengängen (wie z.B. Heil-/Sonderpädagogik oder Kulturpädagogik);

c) Abschluss in der Fachrichtung Sozialwesen mit einer Regelstudienzeit von mindestens sechs Semestern mit mindestens 180 ECTS-Punkten (Credits);

d) BA Abschluss in den Bereichen Sozialwissenschaften, Kulturwissenschaften, Gender-Studies, Disability-Studies oder verwandte Studiengänge sowie zusätzlich mindestens 6-monatige Praxis-Erfahrungen in einem Feld der Sozialen Arbeit mit einem Umfang von mindestens 480 Stunden. Vorzulegen ist ein schriftlicher Nachweis des Arbeitgebers;

e) mindestens gleichwertiger ausländischer Abschluss in gleicher oder verwandter Fachrichtung wie unter Punkt b oder c mit einer Regelstudienzeit von mindestens sechs Semestern. Es gilt die Satzung über das Verfahren zur Bewertung und Zulassung von Studienbewerber_innen mit ausländischen Vorbildungsnachweisen an der Frankfurt University of Applied Sciences in der jeweils geltenden Fassung.  

Webredaktion Fb4ID: 15054