Das Wichtigste in Kürze

Studiengang
Psychosoziale Beratung und Recht
Master of Arts (M. A.)

Regelstudienzeit
6 Semester, konsekutiv

ECTS-Credit Points
120

Studienbeginn
Sommersemester

Bewerbungsfrist
15. Januar

Sprache
Deutsch

Akkreditierung
AHPGS
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Info-Flyer Psychosoziale Beratung und Recht (M.A.) (PDF)

Studium

Studieninhalte

Die im Kontext der Arbeitsstelle oder freiberuflich durchgeführten Beratungen der Studiengangsteilnehmerinnen und -teilnehmer bieten den Ausgangspunkt für die in den Vorlesungen, Falllösungs- bzw. Praxisseminaren, Integrationsworkshops, Übungen und Supervisionen vermittelten  Beratungskompetenzen. Auf diese Weise kann die Beratungsqualifikation tätigkeitsfeld- und aufgabenspezifisch entwickelt werden.

Studierende haben die Möglichkeit Beratungspraxis und Falldokumentationen im Rahmen des Praxisprojektes AG TuWas an der Frankfurt University of Applied Sciences zu erbringen. Die AG TuWas ist ein langjähriges Projekt der Frankfurt University of Applied Sciences zu Beratungsanfragen mit Schwerpunkten aus den Bereichen SGB II und SGB XII.

Der Masterstudiengang Beratung und Sozialrecht bietet Ihnen

  • eine fundierte praxisorientierte wissenschaftliche Ausbildung
  • Beratungskompetenzen in den vier Grundorientierungen sozialer Interventionstheorien (verhaltensorientiert, systemisch-lösungsorientiert, psychoanalytisch und personenzentriert)
  • Evaluationsmethoden zur Selbst- und Fremdevaluation beraterischer Dienstleistungen
  • Eine Integration juristischer und psychosozialer Beratungsmethoden
  • Lehreinzelberatung außerhalb der Hochschule
  • Den Erwerb praktischer Supervisions- und Coachingkompetenzen
  • Eine Promotionsmöglichkeit nach Abschluss

 Modulhandbuch

Nach dem ersten Semester sind zwei Schwerpunktbildungen möglich

Modulübersichten

Studienaufbau

Die Regelstudienzeit beträgt sechs Semester (oder 120 Credits nach ECTS). Der Studiengang ist modular aufgebaut und umfasst 12 Module.
Die Lehre findet tätigkeitsbegleitend statt. Während des Semesters vierzehntägig donnerstags und freitags und mit dreitägigen Blockveranstaltungen von Donnerstag bis Samstag in der Regel zu Beginn und Ende des Semesters.
Der Gesamtworkload beträgt 3600 Stunden.

Das Studium umfasst insgesamt 765 Stunden Lehrveranstaltungen (51 SWS). Dazu kommen 75 Stunden kollegiale Gruppenarbeit sowie insgesamt 2760 Stunden Selbststudium (inkl. 20 h Lehreinzelberatung im Einzelsetting im ganzen Studienverlauf plus 100 Stunden studienbegleitende Praxis).

Nach dem dritten Semester ist eine umfangreiche Spezialisierung in zwei Bereichen möglich. Damit werden die unterschiedlichen Arbeitsfelder der Teilnehmer in den Vertiefungsschwerpunkten berücksichtigt:

Integrationsmodul

Durch die intensivierte gemeinsame Kooperation der Lehrenden aus dem Rechtsbereich und der Lehrenden aus dem Beratungsbereich im Integrationsmodul anhand von Fragestellungen zu Fallbeispielen sowie der Beratungspraxis in unterschiedlichen Arbeitsfeldern wird der Transfer des Gelernten verbessert.

Breites Beratungsmethodenspektrum

Die Beratungsmethoden basieren auf einem integrativen Verständnis von Beratung, welches sich an den Standards der Deutschen Gesellschaft für Beratung (DGfB) orientiert. In diesem Dachverband findet sich ein breites Spektrum unterschiedlicher methodischer Orientierungen, die als Grundlage reflektierter Beratungspraxis in Frage kommen. Das Beratungskonzept integriert die vier wesentlichen Grundorientierungen (verhaltensorientiert, systemisch-lösungsorientiert und psychoanalytisch auf dem Hintergrund einer personzentrierten Grundhaltung), die sich als Basis psychologischer und sozialer Interventionen in den letzten Jahren ausdifferenziert haben. Eine Verengung auf nur eine Methode erscheint bei der Vielfältigkeit der Beratungsanlässe, Herausforderungen und Beratungsfelder nicht sinnvoll.

Lehreinzelberatung

Die Lehreinzelberatung (20 Stunden) erfolgt vollständig außerhalb der Hochschule. Durch die große Wahlfreiheit der in Frage kommenden Expertinnen und Experten können die zeitlichen und örtlichen Bedürfnisse der Studierenden berücksichtigt werden.

Supervision

Die Supervision wird als Praxissupervision konzipiert. Die Lehrenden vertiefen und üben die diagnostischen Zugänge und methodenspezifischen Interventionen mit den Studierenden an ihren eigenen Fällen, in denen die Studierenden die neu gelernten Methoden anwenden. So ist eine direkte Verzahnung mit den Inhalten der Beratungsmodule und der Praxisbezug sichergestellt. Die Supervision wird auch als Ort zum Lernen von Supervisionskompetenz betrachtet. In der Supervision können die Studierenden darüber hinaus an den Vertretern unterschiedlicher methodischer Orientierungen und an deren persönlichen Supervisionsstilen unterschiedliche Vorgehensweisen erfahren und lernen. Durch ein Spektrum an Modellen soll es den Teilnehmerinnen und Teilnehmern schneller gelingen, ihren eigenen Stil und ihre methodischen Präferenzen zu erkennen. Die Entwicklung eines persönlichen Kompetenzprofils und das Wissen um individuelle Risiken und persönliche Grenzen ist ein wesentlicher Schwerpunkt am Ende der Supervision im Studium.

Betreuung der Masterthese

Durch eine frühe Entwicklung der Themen potentieller Masterthesen in den Integrationsmodulen und eine Betreuung in kleinen Gruppen, die nach Themen und Forschungsmethoden zusammengestellt werden, die in der Masterthese eine Rolle spielen, können die Abschlussarbeiten intensiv und langfristig begleitet werden (siehe Modul 11).