Praxisforum eLearning Archiv

Seit 2007 bieten wir Hochschullehrenden mit dem Praxisforum eLearning einen informellen Rahmen für einen praxisbezogenen Austausch zu Themen und Fragen rund um das durch digitale Medien unterstützte Lehren und Lernen an der Hochschule.

Kurze Impulsreferate, Beispiele aus der Lehr-Praxis und Beiträge zu ausgewählten Aspekten leiten die Workshops ein. Im Mittelpunkt steht neben dem Know-how-Transfer der anschließende Erfahrungs- und Ideenaustausch, aber auch die gemeinsame Entwicklung neuer Umsetzungsideen.

Informationen zu Beiträgen aus den vorigen Semestern finden Sie hier:

E-Learning-Modul: Recht-Datenschutz-Persönlichkeitsrechte - Erfahrungen mit der Konzeption und Umsetzung

18. Januar 2017

Prof. Dr. Anne Riechert, Professorin für Datenschutz, Fb2 Informatik und Ingenieurwissenschaften, Frankfurt University of Applied Sciences

E-Learning-Modul: Recht-Datenschutz-Persönlichkeitsrechte - Erfahrungen mit der Konzeption und Umsetzung

Das Modul Recht und Datenschutz, Datenschutz und Persönlichkeitsrechte, Datenschutzrecht konnte erheblich flexibilisiert werden, indem über 60% der Präsenzzeit für die Studierenden durch Online-Vorlesungen, -Übungen und -Betreuung ersetzt wurden. Zusätzlich dient das Angebot den Studierenden der Informatik und Wirtschaftsinformatik des fünften Semesters als zeit- und ortsunabhängige Lernressource für die Bearbeitung des Lernportfolios (Prüfungsleistung).

Bei der Planung und Umsetzung des neuen Konzepts lag das Augenmerk insbesondere auf folgenden Punkten:

  • Die Verbesserung der Studierbarkeit durch die Erhöhung des Anteils zeitlich selbstbestimmten Lernens mit flankierenden Angeboten der Onlinebetreuung (z.B. Sprechstunden per Adobe Connect);
  • Optionale Präsenzübungen, zur Vertiefung und Wiederholung;
  • Aktivierung der Studierenden durch kontinuierliche Angebote zur Lernfortschrittskontrolle mit regelmäßigem Feedback (Online-Übungen können beliebig oft wiederholt werden – Präsenzübungen dienen der Klärung offener Fragen);
  • Motivierung und Anwendungsbezug durch die Einbindung ausländischer Referenten;

Frau  Riechert berichtete über ihre Erfahrungen bei Erstellung und Umsetzung des E-Learning-Angebots und die Resonanz ihrer Studierenden. Sie konnte ein sehr positives Fazit ziehen. Die via Moodle bereitgestellten Lernmaterialien ermöglichen den Studierenden eine Erarbeitung der Inhalte im individuellen Lerntempo und die Auslagerung der Lehrvorträge führte in den Präsenzübungen dazu, dass die gewonne Zeit für die Bearbeitung vertiefter Fragestellungen mit den vorbereiteten Studierenden genutzt werden konnte. Die gemeinsame Zeit im Hörsaal wurde effektiver und lebendiger.

Zentrale Komponenten des Onlineangebots waren Videos mit Lehrvorträgen und mit Lernhinweisen hinterlegte Selbsttests. Der anfänglich sehr hohe Aufwand für die Erstellung der Videos und der Selbsttests für die Studierenden lässt sich perspektivisch durch deren Mehrfachnutzung kompensieren.

Das Projekt wurde durch den internen Förderpreis für die Konzeption und Realisierung eines eLearning-Moduls / einer Unit mit mindestens 60% Onlineanteil unterstützt.

E-Learning-Kurs „Öffentlicher Personennahverkehr“ -Erfahrungen mit der Konzeption und Umsetzung

11. Januar 2017

Prof. Dr.-Ing. Josef Becker, Professor für Schienenverkehrswesen und öffentlichen Verkehr Fachgruppe Neue MobilitätJulius Väth, studentischer TutorFachbereich 1: Architektur · Bauingenieurwesen · Geomatik

E-Learning-Kurs „Öffentlicher Personennahverkehr“ -Erfahrungen mit der Konzeption und Umsetzung

Eine Herausforderung bei der Konzeption dieses E-Learning-Angebotes bestand darin, dass das Themenfeld „Öffentlicher Personennahverkehr“ als Querschnittsthema in unterschiedlichen Modulen gelehrt wird und die Einsatzszenarien differieren. Im Modul G8 „Grundlagen des Verkehrswesens“ löst das Online-Angebot einen relevanten Teil der Vorlesungen ab, wird aber weiterhin von Präsenzübungen flankiert. Im Rahmen weiterer Module dient das Angebot der Unterstützung des Selbststudiums und der eigenständigen Vertiefung.

Aufgrund der vorgesehenen Nutzung für das Selbststudium wurde ein starkes Augenmerk auf eine übersichtliche Strukturierung und gute Orientierung der Lernenden gelegt. Lernhinweise, Lernaufgaben und Lernfragen runden das Angebot ab.

Herr Becker stellte das Angebot vor, berichtet über Aufwände und Herausforderungen bei der Erstellung und erste Erfahrungen mit Einsatz und Einbindung des Online-Kurses. Die positive Evaluation des Angebots durch die Studierenden wurde bestätigt durch um 5% bis 10% bessere Klausurergebnisse. Nichtsdestotrotz wird an weiteren Verbesserungen gearbeitet. So soll die Vielfalt der Aufgabenformate erhöht und dem Trend der Strudierenden, sich erst kurz vor den Prüfungen intensiv mit den Lerninhalten und Aufgabenstellungen zu beschäftigen, entgegengewirkt werden.

Herr Beckers Projekt wurde durch den internen Förderpreis für die Konzeption und Realisierung eines eLearning-Moduls / einer Unit mit mindestens 60% Onlineanteil unterstützt.

C-Programmieraufgaben als Zusatzangebot für die Erstsemester Informatik

10. Mai 2016

Hans Ambach / Sebastian Blam, Fb2 Informatik und Ingenieurswissenschaften, Frankfurt University of Applied Sciences

C-Programmieraufgaben als Zusatzangebot für die Erstsemester Informatik - Erfahrungen aus dem WS 2015/16

Im Zuge der 2. Förderphase des Projektes „MainCareer – Offene Hochschule“ werden E-Learning-basierte Zusatzangebote für die Informatik konzipiert, entwickelt und erprobt. Diese Angebote zielen darauf, das individuelle Lernen der Studierenden sowie eine zeit-und ortsunabhängige Nutzung zu unterstützen.

Für das Modul „Einführung in die Programmierung mit C“, stand den Erstsemestern der Studiengänge Bachelor Informatik und Informatik – mobile Anwendungen im Wintersemester 2015/16 erstmalig ein Moodle-Kurs mit Übungs- und Testaufgaben als Zusatzangebot zur Verfügung. Dieses von den Referenten konzipierte und umgesetzte Angebot ermöglicht ein vertiefendes Anwenden, Üben und Wiederholen des Lernstoffes aus Vorlesung und Übung. Als Motivationsanreize werden automatisch erzeugte individuelle Lernstandreports genutzt, die auf einer sehr ausgetüftelten Nutzung der Potentiale des Testmoduls von Moodle basieren.

Im Rahmen des Beitrages wurden Idee, Vorgehensweise, Umsetzung und bisherige Erfahrungen reflektiert.

SmartClick - Ein Audience Response System der FRA-UAS

16. Dez. 2015

Prof. Dr. Jörg Schäfer, David Klein, Fabio Aversente, Ahmad Schekeb Sultani, Fb2 Informatik und Ingenieurswissenschaften, Frankfurt University of Applied Sciences

SmartClick - Ein Audience Response System der FRA-UAS

Clicker, TED-System (Tele-Dialog System), "Audience Response System" (ARS), Voting-System, Live-Feedback-System, Classroom Response System, Student Response System: Unter diesen Namen firmieren technisch gestützte Verfahren, die in der Hochschullehre eingesetzt, die Rückkopplung zwischen Dozent/inn/en und Studierenden insbesondere in größeren Vorlesungen fördern sollen.

Jeder kennt das Abstimmverfahren aus "Wer wird Millionär": der Kandidat muss aus einer vorgegeben Liste von Antwortmöglichkeiten die richtige auswählen. Die Antworten der Teilnehmer/innen werden registriert und können in Sekundenschnelle ausgewertet und für alle visualisiert werden. Es können vorbereitete Fragen wie spontane Befragungen in Vorlesungen durchgeführt und besprochen werden.

Weitere Informationen zu Potentialen und Risiken

SmartClick ist eines der Audience Response Systeme der FRA-UAS.

SmartClick zeichnet sich dadurch aus, dass

  • das System keine umständliche Konfiguration erfordert, da das System “automatisch” die richtige Veranstaltung erkennt
  • die Lehrperson das System über das Moodle-Interface einer eigens am Fachbereich 2 gehosteten Moodle-Installation konfigurieren kann
  • das System sich in den Digitalen Campus (DC) integriert und in Zukunft aus dem Veranstaltungsplan bzw. Belegungsplan des DC automatisch gespeist werden soll, was die Konfiguration für die Lehrperson noch weiter vereinfacht.

Weitere Informationen: http://moca.fb2.hs-intern.de

Das System wurde vorgestellt und es entspann sich ein lebhafter Austausch zwischen den Teilnehmenden und Entwicklern.

Beispiele für eine niederschwellige Moodle-Nutzung

08. Dezember 2015

Prof. Dipl.Ing. Jean Heemskerk, Fb1 Architektur, Bauingenieurwesen, Geomatik, Frankfurt University of Applied Sciences

Beispiele für eine niederschwellige Moodle-Nutzung

Herr Heemskerk lehrt im Studiengang Architektur des Fachbereich 1 und nutzt seit geraumer Zeit die Lernplattform Moodle zur Unterstützung seiner Lehrveranstaltungen. Er motivierte Kolleginnen und Kollegen, die die Lernplattform noch nicht kannten, indem er exemplarisch niederschwellige Einsatzmöglichkeiten der Moodle-Kursräume vorführte.

Die Teilnehmer/innen erfuhren, wie sich ohne viel Aufwand Vorteile für Lehrende und Studierende generieren lassen, indem Materialien distribuiert, studentische Arbeiten hochgeladen oder das Umfragetool und Gruppeneinteilungen eingesetzt werden. Die semesterweise Aktualisierung der genutzten Kurse lieferte ein Beispiel für eine zeitsparende Moodlenutzung.

Erfahrungsbericht und Evaluation zum Online Modul Facility Management II

27. Oktober 2015

Prof. Dr.-Ing. Jochen Abel, Fb1 Architektur, Bauingenieurwesen, Geomatik, Frankfurt University of Applied Sciences
Prof. Dipl.-Ing. Jens Bossmann, Fb1 Architektur, Bauingenieurwesen, Geomatik, Frankfurt University of Applied Sciences

Erfahrungsbericht und Evaluation zum Online Modul Facility Management II

Herr Abel und Herr Bossmann haben, unterstützt durch den hochschulinternen Förderpreis für die Konzeption und Realisierung eines eLearning-Moduls mit mindestens 60% Onlineanteil, ihr Lehrmodul Facility Management II, bestehend aus der Vorlesungsreihe „Immobilienbewirtschaftung“ und der Übung „Flächenmanagement“, in ein Online-Format umgewandelt.

Der konzeptionelle Schwerpunkt des im Praxisforum eLearning vorgestellten Online-Konzepts liegt auf der vorlesungsbegleitenden Übungsunit mit der primären Zielstellung, den Studierenden eine größtmögliche zeitliche und räumliche Flexibilität bei der Bearbeitung der praktischen Aufgaben zu ermöglichen und ferner die Eigeninitiative sowie die Fähigkeit zum selbstorganisierten Arbeiten zu fördern. Des Weiteren wurden die Bewertungstransparenz und die Effektivität in Bezug auf den Lernerfolg maßgeblich verbessert. Hierzu wurden verschiedenste in der Lernplattform Moodle zur Verfügung stehende Tools (z. B. Nachrichtenforum, Hilfechat, Tutorials, kommentierte Aufgabenstellungen, Feedbackmöglichkeiten und automatisierte Wissensüberprüfungen) eingesetzt. Über deren Sinnhaftigkeit und Wirkung im Kontext des entwickelten Konzepts sowie die Erfahrungen der Studierenden und Lehrenden wurde im Rahmen des Beitrages berichtet und diskutiert.

Moodle-Funktionen in Kombination mit Videotutorials und Vorlesungsmitschnitten

11. Juni 2015

Prof. Dr. Maike Kamlage, Fachbereich 2, Frankfurt University of Applied Sciences
Ralph Samulowitz, Fachbereich 2,
Frankfurt University of Applied Sciences
Beispiele für den Einsatz verschiedener Moodle-Funktionen in Kombination mit Videotutorials und Vorlesungsmitschnitten

Frau Kamlage und Herr Samulowitz nutzen und gestalten Moodlekurse begleitend zu ihren Lehrveranstaltungen, um die Studierende bei der Vor- und Nachbereitung zu unterstützen. Sie stellten im Rahmen der Reihe Praxisforum eLearning konkrete Umsetzungsbeispiele für jeweils eine ausgewählte Lehrveranstaltung vor: Algebra für Informatiker (Kamlage) und Datenübertragung und Netze (Samulowitz). Unter anderem wurde der Einsatz von Selbsttests im Zusammenhang mit Videotutorials, die Nutzung der Gruppeneinteilung oder des Feedback-Moduls gezeigt.

Die Beispiele stießen auf großes Interesse und waren Anlaß zu einem anregenden Austausch über Lösungsansätze und Erfahrungen.

Einsatz eines Live Audience Response Systems zur Aktivierung Studierender in Vorlesungen

29. Jan. 2015

Prof. Dr. Christian Rich, Fachbereich 2, Frankfurt University of Applied Sciences
Aktivierung Studierender in Vorlesungen durch den Einsatz eines Live Audience Response Systems

Die Aktivierung Studierender in größeren Vorlesungen ist für Dozenten immer eine Herausforderung, da die direkte Interaktion meist auf einzelne Studierende begrenzt ist. Wünschenswert ist aber eine aktive Teilnahme aller Studierenden, um zum einen deren Aufmerksamkeit zu erhöhen und zum anderen dem Dozenten einen besseren Einblick in das Verständnis des Stoffes seiner Hörer zu ermöglichen. Genau hier setzen technisch gestützte Verfahren an, welche die Aktivierung Studierender und die unmittelbare Rückkopplung zwischen Studierenden und Dozent fördern sollen. Diese Systeme firmieren unter Namen wie Clicker, TED-System, Classroom Response System oder Audience Response System.  

Professor Rich vom Fachbereich 2 hat das Thema aufgenommen und zusammen mit Studenten ein eigenes System entwickelt, ganz nach dem Motto "das können wir besser". Das entwickelte Live Audience Response System (LARS) ermöglicht Lehrenden, sehr einfach Freitext- und Multiple-Choice-Fragen an Studierende zu senden, welche diese anonym über ihr Smartphone, iPad oder Laptop beantworten können. Die Ergebnisse können live in einer graphischen Auswertung eingesehen werden. Mit LARS erhält der Dozent während der Vorlesung Feedback und kann so den Inhalt der Vorlesung dem Wissensstand der Studierenden anpassen, die Geschwindigkeit erhöhen oder bestimmte Inhalte noch einmal wiederholen. Prof. Rich stellte das entwickelte System vor und berichtet über seine Erfahrungen und die anderer Kollegen mit diesem System.

Die Teilnehmer/innen des Praxisforums zückten ihre Smartphones und iPads und überzeugten sich gleich vor Ort über die einfache Handhabung des Systems.

LARS ist unter diesem Link erreichbar: bit.ly/lars24.

Allgemeine Informationen zu Prinzipien und Funktionsweise von Live-Feedback- und Abstimmungssystemen finden Sie auf der Homepage der Frankfurt University of Applied Sciences.

Moodle-Unterstützung eines weiterbildenden, berufsbegleitenden Masterstudiengangs

09. Dez. 2014

Stefanie Kortekamp M.A., Fachbereich 3, Frankfurt University of Applied Sciences
Moodle-Unterstützung eines weiterbildenden, berufsbegleitenden Masterstudiengangs

Der auf zwei Jahre angelegte Masterstudiengang „Management und Vertragsgestaltung in der Gesundheitswirtschaft" (MHAC) der Frankfurt University of Applied Sciences führt Fach- und Führungskräfte aus dem Gesundheitswesen berufsbegleitend zum Abschluss.

Um die für die Zielgruppe erforderliche Flexibilität zu bieten, reduziert das Blended Learning-Konzept die Präsenzzeit zugunsten der Onlinephasen auf 3 x 4 Tage pro Semester (Mi-Sa). Um Motivation und Orientierung zwischen den Präsenzphasen aufrecht zu erhalten, kommt der Gestaltung und Betreuung dieser Onlinephasen eine wichtige Rolle zu.

Im Praxisforum eLearning wurde gezeigt, wie Moodle in Kombination mit Vorlesungsaufzeichnungen dazu genutzt wird, dieses zu gewährleisten und die Studierenden für die Notwendigkeit der interdisziplinären Kooperation und Kommunikation in der Gesundheitswirtschaft zu sensibilisieren. Die den Aktivitäten zugeordneten Foren und Aufgaben werden in der Online-Phase in unterschiedlicher Weise für den Informationsfluss genutzt. Um den Studierenden Denkanstöße zu geben, sich aus ihrer jeweiligen fachlichen Warte mit den Vorteilen der Multidisziplinarität zu befassen, werden Materialien in Form von Verzeichnissen, Dokumenten, Büchern und Links eingefügt.

Eine Besonderheit ist zudem der Einsatz der sogenannten Metakurse in Moodle. Diese wenig beachtete Funktionalität erlaubt es, alle Kurse eines Studienganges so zusammenzufassen, dass die Studierenden sie als konsistente Lernumgebung wahrnehmen, in die sie sich einmalig mit einem zentralen Zugangsschlüssel einzuschreiben, anstatt sich für x-Kurse einzeln anmelden zu müssen. Dies wurde am einem konkreten Beispiel vorgeführt.

Lerner-Aktivierung: Praxis-Beispiele in Moodle und in Adobe Connect

3. Juli 2014

Prof. Dr. Ralf Jankowski, Frankfurt University of Applied Sciences, Fb3
Lerner-Aktivierung: Praxis-Beispiele in Moodle und in Adobe Connect

Lernen ist ein aktiver Prozess wie die Lehr- und Lernforschung belegt. Ziel muss sein, Studierende aus einer passiv-rezeptiven Haltung in die Auseinandersetzung mit den Studieninhalten zu führen. Das Lernmanagementsystem Moodle wie auch das Web-Konferenzsystem Adobe Connect haben viel Potential für die Umsetzung entsprechender Lehr/Lernszenarien und lassen sich für diesen Zweck auch gut kombinieren.

Interessante Ansätze, Studierende zur Mitarbeit und zur aktiven Wissenskonstruktion zu motivieren gibt es viele und doch zeigt sich in der Praxis nicht selten eine Kluft zwischen der Idee des Dozenten und der Wirklichkeit im virtuellen Raum. Im Praxisforum wurde offen über Erfolge und Misserfolge mit den neuen Lehr/Lernmöglichkeiten diskutiert und – Lifelong Learning – voneinander gelernt.

Onlinemodul für Räumliche Koordinatentransformation und Ausgleichung geodätischer Netze (ORKAN)

27. Mai 2014

Prof. Dr.-Ing. Cornelia Eschelbach, Fachhochschule Frankfurt am Main, Fb1
Onlinemodul für Räumliche Koordinatentransformation und Ausgleichung geodätischer Netze (ORKAN)

Im August 2013 wählte eine fachbereichsübergreifend besetzte Jury aus einer Vielzahl interessanter Einreichungen auf die FH FFM-interne Ausschreibung zur Förderung der Konzeption und Realisierung eines eLearning-Moduls /einer Unit mit mindestens 60% Onlineanteil den Antrag von Frau Prof. Dr.-Ing. Cornelia Eschelbach. Frau Eschelbach berichtete im Rahmen dieses Praxisforums von ihren Erfahrungen mit der Umsetzung des Konzepts.

Das Seminarkonzept fokussiert den Aspekt des selbstlernzentrierten Arbeitens, das es den Studierenden ermöglicht, alle gestellten Aufgaben mit individueller Intensität und individuellem Tempo erfolgreich zu bearbeiten. Zu diesem Zweck begleitet ORKAN die Übungen im Modul Raumbezug des Studiengangs Geoinformation und Kommunaltechnik (GeKo). Die feine Untergliederung der einzelnen Onlineübungen (basierend auf de Moodle-Features Test und Aufgabe) in Kombination mit der individuellen Bearbeitungszeit führt zu einer „Entschleunigung“, die sich sehr positiv auf das Lernergebnis auswirkt. ORKAN unterstützt dabei nicht nur die Studierenden in den einzelnen Lernphasen der Übungen, sondern führt auch bei der Bewertung zu mehr Transparenz.

Frau Eschelbach machte auch deutlich, wie wichtig die Faktoren Verlässlichkeit bei der zeitlichen Taktung der Aufgaben und die Eindeutigkeit der Aufgabenstellungen für die Akzeptanz von Online-Angeboten ist.

Aufzeichnung der Veranstaltung

 

Das Seminarkonzept fokussiert den Aspekt des selbstlernzentrierten Arbeitens, das es den Studierenden ermöglicht, alle gestellten Aufgaben mit individueller Intensität und individuellem Tempo erfolgreich zu bearbeiten. Zu diesem Zweck begleitet ORKAN die Übungen im Modul Raumbezug des Studiengangs Geoinformation und Kommunaltechnik (GeKo). Die feine Untergliederung der einzelnen Onlineübungen in Kombination mit der individuellen Bearbeitungszeit führt zu einer „Entschleunigung“, die sich sehr positiv auf das Lernergebnis auswirkt. ORKAN unterstützt dabei nicht nur die Studierenden in den einzelnen Lernphasen der Übungen, sondern führt auch bei der Bewertung zu mehr Transparenz.
Raum 534, BCN 5. Stock, Eingang Selbstlernzentrum

Fachhochschule Frankfurt am Main, Fb2

Aktivierung von Studierenden im Studiengang „Wirtschaftsingenieurwesen Online"

14. April 2014

Prof. Dr. Stefan Dominico, Fachbereich 2, FH FFM
Aktivierung von Studierenden im Studiengang „Wirtschaftsingenieurwesen Online"

Seit dem Wintersemester 2011/12 wird an der Fachhochschule Frankfurt der Studiengang "Wirtschaftsingenieurwesen Online" angeboten. Der Studiengang richtet sich an Personen, die ein Präsenz-Vollzeitstudium auf Grund ihrer beruflichen oder persönlichen Situation nicht absolvieren können. Die Studierenden erarbeiten sich die Inhalte bei individueller Zeiteinteilung zum überwiegenden Teil in Eigenverantwortung. Aus diesem Grund spielt eine gezielte Aktivierung der Studierenden eine wichtige Rolle bei der Unterstützung der Lernprozesse und der Vorbereitung auf die erfolgreiche Absolvierung der Modulprüfungen. Im Rahmen dieses Beitrages wurde vorgestellt, welche Mittel dafür zur Verfügung stehen und eingesetzt werden und welche Erfahrungen dabei bisher gemacht wurden.

Einige relevante Faktoren, die identifiziert wurden, sind das initiale Präsenztreffen, in dem die persönliche Begegenung eine gute Grundlage für die virtuelle Zusammenarbeit legt, eindeutlige Ansprechpartner/innen sowohl für organisatorische wie fachliche Fragen, verlässliche und schnelle Reaktionszeiten und die übersichtliche Darstellung der Lernziele. Abschließend wurde die Frage, inwieweit sich die vorgestellten Ansätze auch zur Unterstützung des Selbststudienanteils von Präsenzstudiengängen eignen, diskutiert.
Download der Slides des Vortrages


Einsatz des iPad im Hochschulbereich

24. Juni 2013

Prof. Dr. Doris Galinski, Fachbereich 3, FH FFM
Einsatz des iPad im Hochschulbereich

Schon kurz nach seiner Erfindung im Jahr 2010 hielt das iPad Einzug in die Lehre. Die in den letzten Monaten aus dem Boden sprießenden Blogs zu diesem Thema (http://schule-ipad.de/ etc.) befassen sich primär mit dem Einsatz in Schulen.

Es gibt jedoch auch sehr interessante Anwendungsmöglichkeiten für die Hochschullehre. So finden sich hervorragende Apps, die das iPad als Whiteboard mit oder ohne Vertonung nutzbar machen – sich also direkt in der Lehre einsetzen lassen, oder sich als Medium zur Besprechung von Übungsaufgaben eignen, die die Studierenden orts- und zeitungebunden nutzen können. Interessant sind auch die Apps für Mindmaps, Notizen, mathematische Formeln und Graphen sowie Recherche. Und es gibt natürlich einige „Must-have’s“ – und auch einige Gimmicks für Unterricht und Lehre. Prof. Dr. Galinski hat sich in ihrer Online- und Präsenzlehre mit dem Einsatz des iPads befasst und präsentierte im Praxisforum ihre „Lieblings-Apps“ - und gab den Teilnehmenden so eine wertvolle Orientierungshilfe für dieses für die meisten noch sehr experimentelle Feld.

  • Eine Übersicht der von Frau Prof. Galinski besprochenen Apps finden Sie hier zum download
  • Und hier können Sie einen Screencast mit den Empfehlungen aufrufen


Aktivierung Studierender in Grundlagenveranstaltungen durch den Einsatz eines Abstimmungssystems

12. Juni 2013

Prof. Dr. Rolf-Rainer Schulz, Fachbereich 1, FH FFM
Erfahrungen mit der Aktivierung Studierender in Grundlagenveranstaltungen durch den Einsatz eines Abstimmungssystems

Die Vermittlung von Grundlagenwissen interaktiv zu gestalten und die Auseinandersetzung der Studierenden mit den Inhalten zu fördern ist immer wieder eine Herausforderung. Aus diesem Grund streut Prof. Schulz bereits seit langem Wissenstests in seine Vorlesung. Mündliche Antworten und Beiträge kommen in einer großen Gruppe in der Regel aber nur von wenigen. So lassen sich über die Partizipation und das Verstehen der schweigenden Mehrheit oft nur Vermutungen anstellen.

Eine Lösung für das Problem hat Prof. Schulz jetzt im Einsatz eines Votingsystems gefunden. Das an der THM entwickelte ARSnova ermöglicht den Studierenden die Beantwortung der vom Dozenten vorbereiteten Fragen über ihre mobilen Geräte wie Laptops, Smartphones oder iPads.

Prof. Schulz kann das anonymisierte Ergebnis unmittelbar anhand einer graphischen Auswertung einsehen und es sodann für die Studierenden freischalten um es gemeinsam mit ihnen zu besprechen. Der Lehrende kann so verlässlich Verständnisprobleme identifizieren und sie in seinen weiteren Darlegungen berücksichtigen. Die Studierenden können sich bei Bedarf auch nach der Lehrveranstaltung noch mit den Fragen, auf die sie jederzeit online zugreifen können, beschäftigen.

Prof. Schulz stellte uns seinen Gebrauch des Abstimmungssystems vor und berichtet von seinen Erfahrungen und der Resonanz bei den Studierenden. Auch weitere Einsatzmöglichkeiten oder alternativer Anwendungen wurden besprochen und diskutiert.

Hier haben wir Informationen zu den u.a. auch Student Response System oder Feedbacksystem genannten Abstimmungssystemen zusammengestellt.

Moodle - Erfahrungen aus der Präsenz- und Onlinelehre

Mi, 23. Jan. 2013

Prof. Dr. Doris Galinski, FH Frankfurt am Main
Moodle - Erfahrungen aus der Präsenz- und Onlinelehre

Frau Prof. Galinski, Fb3, Wirtschaft & Recht, lehrt nicht nur in unseren Präsenzstudiengängen, sondern seit dem WS 11/12 auch im Online-Studiengang Wirtschaftsingenieurswesen, der in Kooperation mit der oncampus GmbH, einem Unternehmen der Fachhochschule Lübeck durchgeführt wird. Als langjährige Nutzerin der Lernplattform Moodle konnte sie so unterschiedliche Einsatzszenarien und Funktionen mediengestützten Lehrens und Lernens in Bezug auf unterschiedlichen Zielgruppen und Studiengansorganisationen explorieren. Dies umfasste auch den Einsatz von Screencasts in unterschiedlichen Settings sowie die Aktivierung der Studierenden durch Hot Potatoes, Multiple Choice Tests und klausurvorbereitende Aufgaben als Ersatz für Tutorien.

 

Moodle-Tests als Angebot zur Vorlesungsnachbereitung und -ergänzung

Mi, 13. Juni 2012

Prof. Dr.-Ing. Jörg Ackermann, Fachhochschule Frankfurt, Fb1
Moodle-Tests als Angebot zur Vorlesungsnachbereitung und -ergänzung

Aus Lehrbüchern ist die Verwendung von Kontrollfragen am Ende eines Kapitels bestens bekannt. Kontrollfragen unterstützen die Vertiefung des vermittelten Lehrstoffs und decken Verständnisprobleme auf.

Herr Prof. Ackermann setzte dieses didaktische Hilfsmittel im Wintersemester 2011/2012 in seinem Moodle-Kurs ein, um die Lehrinhalte der Stahlbau-Vorlesungen nach jeder Einheit abzufragen und damit die Studierenden zu aktivieren. Als Werkzeug wurde hierzu die Aktivität „Test“ der eLearning-Plattform verwendet.

Die Aktivität „Test“ erlaubt es Lehrenden, Tests aus selbst erstellten Fragen zusammenzustellen. Dabei können verschiedene Fragetypen (Zuordnungsfragen, Multiple-Choice-Fragen, Wahr-Falsch-Fragen, etc.) verwendet werden. Die Fragen werden in einer Fragendatenbank gespeichert und können für weitere Moodle-Kurse und in beliebiger Kombination wiederverwendet werden. Die Auswertung eines Moodletest erfolgt automatisch und gibt den Lernenden so ein unmittelbares Feedback zum Wissensstand. Zusätzlich kann die Auswertung in Abhängigkeit von den Ergebnissen mit gezielten Lernhinweisen versehen werden.

Abhängig vom didaktischen Ziel können die Tests zudem unterschiedlich konfiguriert werden. Zum Beispiel lässt sich ein Zeitraum definieren, in dem sie bearbeitet werden können. Prof. Ackermann nutzt dies, wie er berichtete, als Lernanreiz nach jeder Vorlesung, indem er die Tests nur für eine Woche frei schaltete. Ein weiterer Anreiz wurde dadurch gesetzt, dass es "on Top" auf die Prüfungsleistung Punkte gab, wenn mindestens 70% der Testfragen korrekt beantwortet wurden.

Über die Frage, ob der Lerneffekt höher ist, wenn man die Wiederholung eines Testdurchlaufs erst nach einem definierten Zeitraum gestattet, wurde kontrovers diskutiert.

Herr Prof. Ackermann zeigte anregende Beispiele dafür, wie man unterschiedliche Fragetypen auch für mathematische Aufgabenstellungen einsetzen kann. Für die Generierung von Formeln setzt er sowohl den Latex-Editor von Moodle wie auch externe Tools, wie z.B. www.codecogs.com/ ein.

 

Vorstellung der Abstimmungssysteme LectureVote und ARSnova

Do, 10.05.2012
Prof. Dr. Jörg Schäfer, Fachhochschule Frankfurt, Fb2
Konzept und Entwicklung eines flexiblen Abstimmungssystems - Vorstellung des Prototypen LectureVote und Diskussion

Herr Prof. Quibeldey-Circel, Technische Hochschule Mittelhessen,
Vorstellung des Abstimmungssystems ARSnova

Jeder kennt "Wer wird Millionär" und jeder kennt das Abstimmverfahren, bei dem der Kandidat aus einer vorgegeben Liste von vier Antwortmöglichkeiten die richtige auswählen muss. Derartige Verfahren werden inzwischen mit unterschiedlichen Zielsetzungen auch in der Lehre eingesetzt: Z.B. um Studierende zu aktivieren oder dem Dozenten ein schnelles Feedback zu geben, ob das Tempo einer Vorlesung angemessen oder der vorgetragene Stoff zu leicht oder zu schwierig ist.

In der Vergangenheit allerdings waren die Anschaffungs- und Wartungskosten für solche Abstimmungssysteme hoch und deren Einsatz umständlich, da spezifische Hardware ausgeteilt und wieder eingesammelt werden musste.

Angesichts der rasanten Verbreitung von Smartphones bieten sich geräteunabhängige Abstimmungssysteme als handhabbare Lösung an. Ein solches Abstimmungssystem mit dem Namen "LectureVote" wurde im Rahmen einer durch Prof. Dr. Jörg Schäfer betreuten Informatikprojektarbeit von Studierenden entwickelt. Die Anwendung läuft sowohl auf Mobilen Endgeräten (Smartphones) als auch auf Laptops und Pads, die Webzugang haben. LectureVote ermöglicht es den Dozenten, beliebige Fragen zu formulieren und passende und unpassende Antwortmöglichkeiten zu hinterlegen. Die Studierenden können dann mit dem Handy über eine HandyApp, mit Hilfe des Browsers, per SMS oder per E-Mail oder Twitter antworten. Die Ergebnisse stehen unmittelbar im Hörsaal zur Verfügung. Das System ist für die Studierenden ohne vorherige Registrierung nutzbar.

Für die Aktualität des Themas spricht, dass an der Technische Hochschule Mittelhessen zeitgleich eine App für den Einsatz in der Lehre entwickelt wurde: ARSnova: https://arsnova.eu. Herr Prof. Quibeldey-Circel, der die Entwicklung an der THM betreute, stellte diese ebenfalls vor. Dieses System bietet u.a. die Funktion, während einer Veranstaltung die Voten der Studierenden zu einer Feedbackabfrage kontinuierlich in Form eines dynamischen Balkendiagrammes einzusehen. Die Studierenden können dem Dozenten/der Dozentin anzeigen ob sie noch folgen können oder die Inhalte zu schnell vermittelt werden.

Die anschließende Diskussion zeigte, dass die interessanten (i.d.R. anonymisierten) Feedback- und Aktivierungsmöglichkeiten nicht in Konkurrenz zur Bedeutung der persönlichen Rückkopplung zwischen Lehrenden und Lernenden verstanden werden wollen.

Die Entwickler freuen sich über Interessenten, die bereit sind, die Systeme auszuprobieren, um weitere Erfahrungen zu sammeln. Senden Sie eine E-Mail an support@elearning.fra-uas.de, wenn Sie nähere Informationen benötigen oder eines der Systeme in der Lehre einsetzen möchten.

UMass Boston: Leading Edge Online Pedagogy

Di, 17.04.2012
Prof. Edward Romar, UMass Boston
Leading Edge Online Pedagogy: UMass Boston's Cross Cultural/Cross Institutional Entering New Markets Graduate Business Course

Der Besuch von Prof. Edward Romar fand im Rahmen eines Kooperationsstudienganges und eines Austauschprogramms mit dem Fb2 der FH FFM statt.

International learning opportunities are important in a student's educational experience and as well as preparation for a successful career. UMass Boston's Entering New Markets course is an innovative approach to contemporary business pedagogy. The course integrates students from different universities and cultures into an online course. It exposes students to the challenge of managing culture, technology, time difference and team work in a simulated business environment.Dr. Romar presented an overview of the course and his experience in offering this course on both an undergraduate and graduate level.Ansprechpartner: Prof. Dr. Christian Rich, Studiengangsleiter "Business Information Systems Transnational", FH FFM, Fb2

Oxford Papershow in der Lehre: Erste Erfahrungen und Möglichkeiten

Di, 10.04.2012
Prof. Dr. Ruth Schorr, Fachhochschule Frankfurt, Fb2
Oxford Papershow in der Lehre: Erste Erfahrungen und Möglichkeiten

Oxford Papershow verbindet die analoge mit der digitalen Welt. Das System passt in jede Tasche und besteht aus einem Stift, der via Bluetooth mit dem Rechner verbunden wird, sowie aus speziellem Papier mit aufgedruckten Steuerungssymbolen. Es ermöglicht das Einfügungen handschriftlicher Notizen in laufende Powerpoint-Präsentationen. Das Verfahren gestattet zudem die Auswahl verschiedener Grafikformen, Strichstärken und Farben und bieten so vielfältige Darstellungsmöglichkeiten.

Statt in Vorlesungen lediglich die vorbereitete Präsentation durchzublättern, können so spontan Inhalte ergänzt und gespeichert werden, ohne die Nachteile von Kreide und Tafel, wie Verschmutzungen oder das Abwenden vom Auditorium in Kauf zu nehmen.

Frau Prof. Schorr, die die Oxford Papershow im Wintersemester im Rahmen einer Mathematikvorlesung im Studiengang Informatik eingesetzt hat, berichtete von Ihren durchweg positiven Erfahrungen und demonstrierte anschaulich den Gebrauch dieses Werkzeugs. Zudem nutzte sie die Möglichkeit, den derart angereicherten Vortrag zur Nachbereitung Ihrer Studierenden aufzeichnen zu lassen.

Hier können Sie die Folie zur Präsentation herunterladen.

Einsatz eines iPads in Lehre + Forschung? Erfahrungen und Anwendungsbeispiele

Mo, 23.01.2012
Prof. Dr. Thomas Kunz, Fachhochschule Frankfurt, Fb4
Einsatz eines iPads in Lehre + Forschung? Erste Erfahrungen und Demonstration von Anwendungsbeispielen

Zunächst nur eine Anschaffung für den privaten Gebrauch und zur Unterhaltung, entpuppte sich das iPad als hilfreiches und zeitsparendes Werkzeug für Forschung und Lehre. Herr Prof. Kunz, Fb4 demonstrierte unterschiedliche Einsatzmöglichkeiten und stellte das Für und Wider aus seiner Sicht zur Diskussion. In einer angeregten Diskussion kam ein weites Themenspektrum zur Sprache. So wurden u.a. Fragen der Usability, der Kompatibilität von Anwendungen, der Ergonomie, individuelle Workarrounds, Schutz der Daten in der Cloud, Schnelligkeit und auch Arbeitsbedingungen bei Zulieferern von Apple besprochen.

 

 

Vorlesungsaufzeichnungen an der FH Frankfurt- Szenarien und Werkzeuge

Mi, 06.07.2011
Lars Peppel und Carsten Biemann, FH Frankfurt
Vorlesungsaufzeichnungen an der Fachhochschule Frankfurt- Szenarien und Werkzeuge

Seit 2010 konnten an der FH FFM im Rahmen des vom HMWK geförderten Teilzeitprojekts erste technische Rahmenbedingungen und ein Servicekonzept entwickelt werden, um das bisherige Angebot an Vorlesungsaufzeichnungen deutlich voranzubringen. So ermöglichten die Aufzeichnungen im Sommersemester Studierenden aus 15 Vorlesungen, sich Lernstoff im eigenen Lerntempo und zeitlich unabhängig anzueignen. Zusätzliche Mehrwerte für Studierende, die neben dem Studium einer Beschäftigung nachgehen oder aus gesundheitlichen oder familiären Gründen nicht regelmäßig an Veranstaltungen teilnehmen können wurden bestätigt.

Die Referenten stellen das Konzept, das der Leitlinie folgt, Lehrenden zusätzlicher Aufwände abzunehmen vor. Zudem wurden die Ergebnisse einer ersten Evaluation präsentiert und gemeinsam diskutiert. Interessante Aspekte aus dem Kreis der Teilnehmer waren beispielsweise die Frage danach, ob Kompetenzen für die effiziente Rezeption von Vorlesungsaufzeichnungen bei den Studierenden in jedem Fall vorausgesetzt werden können, oder der Hinweis, dass die akustische Qualität von Vorlesungsaufzeichnungen für hörgeschädigte Studierende von besonderer Bedeutung ist. Hier können Sie die Folien zur Veranstaltung abrufen.

Web 2.0 in der Lehre: Weblogs in Lehrveranstaltungen

Di, 28.06.11
Sibylle Menz und Michael Nowak, Studienseminar Frankfurt am Main
Web 2.0 in der Lehre: Erfahrungen und Möglichkeiten zum Einsatz von Weblogs in Lehrveranstaltungen

Weblogs – persönliche Onlinejournale mit einfachster Software – standen im Fokus der Veranstaltung. Blogs eignen sich gut als Grundlage für selbstgesteuerte Lernprozesse und können soziales und kooperatives Lernen fördern. Die Referentin und der Referent zeigten an Hand von Praxisbeispielen, wie Blogs als Dokumentations- und Diskussionsplattform, zur Ergebnispräsentation oder zur Durchführung von Rollenspielen genutzt werden können. Es zeigte sich, dass viele Ideen für den Blog-Einsatz an Schulen sich auch für die Hochschullehre adaptieren lassen. Diskutiert wurde auch intensiv über Zielkonflikte, die sich durch die Öffnung der Lehr- und Lernsituation durch "Social Media" und den Anforderungen des Datenschutzes ergeben.

In Dietzenbach und an der FH - Erste Erfahrungen mit virtuellen Seminarteilnehmern im Seminarraum

Mi, 15.06.2011
Prof. Dr. Ralf Jankowski, FH Frankfurt, Fb3
In Dietzenbach und gleichzeitig an der Fachhochschule - Erste Erfahrungen mit virtuellen Seminarteilnehmern im Seminarraum

Im Rahmen des Studium Generale nutzt der Referent seit zwei Semestern gemeinsam mit Prof. Dr. Peter Zöller-Greer (Fb2) und Dr. Marc von Osthoff (Fb1) ein virtuelles Klassenzimmer um externe Seminarteilnehmer/innen und Referenten mit den Teilnehmer/innen vor Ort zusammenzubringen.

Aspekte des Erfahrungsberichts waren folgende Aspekte:

  • Variationen des Teleteaching
  • Möglichkeiten des Combined Learning
  • Neue Interaktionsformen
  • Technische Probleme und Zielkonflikte
  • Umsetzungsbeispiele

eContent produzieren leicht gemacht: vom Drehbuch zum Kurs mit der LernBar

Mo, 24.01.11
Claudia Bremer, Geschäftsführerin studidumdigitale, der zentralen eLearning-Einrichtung der Goethe-Universität Frankfurt u. Sarah Voß, Mitarbeiterin Medienproduktion studidumdigitale
eContent produzieren leicht gemacht: vom Drehbuch zum Kurs mit der LernBar
Wie erstelle ich online Content für die Selbstlernphase? Wann macht das Sinn? Welche Tools gibt es und wie kann ich solchen Content produzieren, was genau ist dabei zu beachten?

Anhand konkreter Beispiele aus der Lehre der Goethe-Universität Frankfurt und anderer Hochschulen gaben die Referentinnen einen informativen Einblick in den Produktionsprozess und die Nutzungspotentiale des Autorentools LernBar, das Hochschulen kostenlos bereitsteht. Den Teilnehmenden wurde die Bedeutung des Planungsprozesses, der Grobkonzept, Feinkonzept und eine eigene Drehbuchvorlage umfasst, klar vor Augen geführt. Besprochen wurde auch die Frage, ab wann sich der Einsatz von Autorentools für die Produktion digitaler Selbstlernmaterialien oder Selbstlernkurse, die neben Text und Bild auch Videos und interaktive Elemente wie Quizzes zur selbständigen Lernstandkontrolle beinhalten sollen, lohnt, bzw. für welche Anforderungen die Möglichkeiten der Lernplattform Moodle ausreichend sind.
Zudem informierten die Referentinnen nicht nur über die LernBar, sondern gaben auch einen kurzen Überblick über andere Autorentools und deren Eignung.

Weitere Informationen zur LernBar: http://lernbar.uni-frankfurt.de/

Rechtsfragen des eLearning

Di, 11.01.2011
Ass. Jur. Jan Hansen, Hessisches Telemedia Technologie Kompetenz-Center e.V.
Rechtsfragen des eLearning

„Wie im "wirklichen Leben" gibt es im Rahmen der Bereitstellung von eLearning-Angeboten immer wieder Unsicherheiten bezüglich rechtlicher Fragen. Dies verwundert nicht, schafft doch der Einsatz neuer Medien in der Lehre eine komplexe juristische Gemengelage, in der einfache Antworten nicht immer zu haben sind.

Herr Hansen, ein Experte für Rechtsfragen des eLearning, gab den Teilnehmer/innen der Veranstaltung einen knappen und praxisnahen Überblick über den gesetzlichen Rahmen. Beispiele aus dem E-Learning-Alltag eröffneten gezielte Einblicke in einschlägige Rechtsfragen aus Dozentensicht und wurden engagiert diskutiert. Häufig vorkommende Fragestellungen wie Verwendung von Bildern, Passwortschutz, Zitate, Bearbeitungen, Weitergabe sowie datenschutzrechtliche Aspekte waren Schwerpunkte der Darstellung und der Diskussion.

Papier und Stift – in Echtzeit digitalisiert, projiziert und aufgezeichnet

Di, 21.12.2010
M.Sc. Dipl.-Inf. Hans-Martin Pohl, stellv. Leiter Dienstleistungen Lehre und Studium der Hochschule Fulda
Papier und Stift – in Echtzeit digitalisiert, projiziert und aufgezeichnetErfahren Sie, wie Sie in Ihren Lehrveranstaltungen die Kreativität und Spontanität direkter Anschriebe und Illustrationen mit den Vorteilen der digitalen Welt verbinden können

Im Zeitalter von PowerPoint & Co. vermisst so mancher die spontanen Möglichkeiten von Flipchart und Tafel. Diese Lücke lässt sich mit dem Produkt Oxford-Paper-Show schließen. Die überzeugende Idee: Was mit einem Stift auf einem Blatt Papier gezeichnet oder geschrieben wird, wird direkt auf PC und Beamer übertragen und lässt sich auf diese Weise digital speichern und, sofern gewünscht, im Rahmen von Vorlesungsaufzeichnungen mitschneiden. So lassen sich auf einfache Weise PowerPoint-Vorträge interaktiv gestalten, Studierende an der Weiterentwicklung von Inhalten beteiligen und die Verteilung der erstellten Materialien per Mail oder Lernplattform realisieren.

Herr Pohl führte in die Nutzung der Oxford-Papershow an Hand von Praxisbeispielen aus der Hochschule Fulda ein und gab den Teilnehmer/innen dieses Praxisforums die Möglichkeit, die Handhabe einfach mal selbst auszuprobieren. Für Interessierte der FH FFM, die das Equipment gerne in Ruhe erproben möchten, stellt das zentrale eLearning-Büro Leihgeräte zur Verfügung.

Barrierefreie Vorlesungen und Seminare - Einsatzbeispiele für ein virtuelles Klassenzimmer

Mo, 13.12.2010
Prof. Zöller-Greer, FH Frankfurt, Fachbereich 2
Barrierefreie Vorlesungen und Seminare - Einsatzbeispiele für ein virtuelles Klassenzimmer

Seit zwei Jahren führt Prof. Zöller-Greer Lehrveranstaltungen mittels Adobe Connect, also eines sogenannten "Virtual Classrooms" (VC) durch. Teilnehmende und Dozenten können sich im VC ortsunabhängig, aber "live" und hochgradig interaktiv "treffen", um Lehrveranstaltungen, Übungen, Seminare oder Projekte durchzuführen. Ein VC erweitert zudem die Möglichkeiten eines realen Seminarraums, indem z.B. Whiteboards gemeinsam genutzt werden können, schnell und unkompliziert Abstimmungen durchgeführt, oder die Software entfernter Rechner zur Nutzung durch die Teilnehmenden freigeschaltet werden können.

Zudem können Veranstaltungen im VC einfach mitgeschnitten und so anschließend als "Konserve" zur Nachbereitung, bzw. für Studierende, die die Veranstaltung versäumt haben, online gestellt werden. Damit kommt zum Vorteil der Ortsunabhängigkeit auch noch der der Zeitunabhängigkeit.

Die Teilnehmer/innen dieses Praxisforums konnten sich mittels einer Liveschaltung wie auch an Hand von Aufzeichnungen ein Bild von den Möglichkeiten der Nutzung virtueller Klassenräume machen. Pädagogischer und didaktische Fragen wie auch technische Anforderungen wurden gemeinsam erörtert.

Ausgerechnet Anatomie! Wie lasse ich eine klassische Vorlesung verschwinden? Der Einsatz von Screencasts in der Lehre

Di, 10.11.2009
Prof. Dr. Eva Maria Ulmer, FH Frankfurt, Fachbereich 4
Ausgerechnet Anatomie!
Wie lasse ich eine klassische Vorlesung verschwinden? Der Einsatz von Screencasts in der Lehre.


Da Studierende der Pflegestudiengänge an der FH FFM im Vorfeld nicht zwingend eine Pflegeausbildung absolviert haben, kommt der Vermittlung von medizinisch-naturwissenschaftlichem Grundlagenwissen in Abstimmung mit der Vermittlung anwendungsbezogener pflegerischer Fähigkeiten eine wichtige Bedeutung zu.

Anatomie ist zunächst einmal vorwiegend ein regelrechtes Lernfach, dessen Inhalte hauptsächlich in Form von Vorlesungen dargelegt werden. Frau Prof. Ulmer nutzt seit annähernd zwei Jahren das vom eLearning-Team der FH FFM bereitgestellte technische Equipment sowie begleitende Services, um ihre Vorlesungen als Screencasts aufzuzeichnen und online bereitzustellen.
Die Aufzeichnungen wurden den Studierenden über eine Lernplattform im Internet zur Nachbereitung von Veranstaltungen, aber auch zu deren Vorbereitung zur Verfügung gestellt. Durch die veranstaltungsvorbereitende Bereitstellung konnte wertvolle Präsenzzeit für vertiefende Transferaufgaben gewonnen werden.

Im Praxisforum durften die Teilnehmer/innen die transportable Aufzeichnungstechnik selbst aufbauen, um so zu erfahren, wie schwierig bzw. einfach dies ist. Rege diskutiert wurde abschließend auch die Frage nach der Bedeutung aktivierender Aufgabenstellungen für die Unterstützung der Online-Rezeption und die vertiefende Beschäftigung mit den Inhalten der Vorlesungsaufzeichnungen.

Erfahrungen mit dem Einsatz von Chats in Lehrveranstaltungen

Di, 20.10.2009
Prof. Dr. Gudrun Maierhof, FH Frankfurt, Fachbereich 4
Erfahrungen mit dem Einsatz von Chats in Lehrveranstaltungen

Die Kommunikation über Chats unterscheidet sich von der Kommunikation via Foren z.B. darüber, dass trotz verteilter Standorte die gleichzeitige Teilnahme aller Beteiligten notwendig ist. Der Einsatz von Chats innerhalb von Lehr- und Lernprozessen oder auch Beratungsprozessen stößt zudem oft auf Skepsis, da diese zunächst einmal als virtuelle Schwatz- bzw. Plauderecken bekannt sind. Frau Prof. Maierhof zeigte an Hand von Beispielen aus ihrer Lehrpraxis, insbesondere in der Weiterbildung, wie Chats in unterschiedlichster Weise für didaktische Zwecke eingesetzt werden können. Dies sind z.B. die Durchführung von Expertengesprächen, die Diskussion in Kleingruppen, die Realisierung von Rollenspielen oder auch Sprechstunden. Sehr wichtig ist nach ihrer Erfahrung eine gründliche Vorbereitung eines Chats, eine gute Strukturierung und Moderation wie auch die Nachbereitung. Die Folien ihres Vortrags können Sie hier einsehen.

Moodle-Wikis zur Unterstützung von Kleingruppenarbeit in großen Veranstaltungen

Di, 23.06.2009
Prof. Dr. Petra Schäfer, FH Frankfurt, Fachbereich 1
Moodle-Wikis zur Unterstützung von Kleingruppenarbeit in großen Veranstaltungen

Gerade bei großen Teilnehmerzahlen in Lehrveranstaltungen wird die Arbeit in Kleingruppen gerne aus Kapazitätsgründen durch Frontalunterricht ersetzt. Frau Prof. Schäfer demonstrierte, wie die Lernplattform Moodle zunächst die Gruppenaufteilung und mittels integrierten Wikis und Foren die Arbeit der Kleingruppen unterstütze. Zudem ermöglichte der Einsatz der Lernplattform die Betreuung der Arbeiten auch außerhalb der Vorlesung. Dies wurde anhand eines Beispiels aus dem Verkehrswesen der Bauingenieure gezeigt. In Kleingruppen von 2 bis 3 Studierenden eines Bachelorstudienganges wurden Straßenplanungen durchgeführt, die dann in Sprechstunden und über Moodle betreut wurden. Die Gesamtgruppe bestand aus ca. 50 Studierenden.

Ein Wikipedia für Prozesse? Arbeiten und Lernen mit der freien Simulations-Software des OKSIMO-Projektes

Mi, 06.05.2009
Prof. Dr. Döben-Henisch, FH Frankfurt, Fachbereich 2
Ein Wikipedia für Prozesse? Kollaboratives und interdisziplinäres Arbeiten und Lernen mit der freien Modellierungs- und Simulations-Software sowie mit der Modell-Datenbank des OKSIMO-Projektes

Der Praxisbericht führte mittels Beispielen aus unterschiedlichen Studiengängen in die Möglichkeiten und Einsatzszenarien der von der FH Frankfurt in Kooperation mit dem Institut für neue Medien (Frankfurt) entwickelten Software (OKSIMO: Open Knowledge SImulation MOdeling) ein. Diese Software ermöglicht die Modellierung komplexer Zusammenhänge sowie deren anschließende Simulation

Dynamiken, deren voraussichtliche Entwicklung so sichtbar gemacht werden können, sind beispielsweise die Verschiebung von Alterstrukturen innerhalb einer Population, künstliche Neuronen, die Informationen verarbeiten, das Kaufverhalten von Kunden und vieles mehr.

Besonders an der Software ist auch deren Unterstützung kooperativen Arbeitens: Modelle können untereinander getauscht, integriert und verändert werden. Für den öffentlichen Austausch gibt es inzwischen eine allgemein zugängliche Datenbank: http://oksimo.inm.de/content/default/modeldb/index.html.

Der Einsatz von Moodle für freiwillige Online-Probeklausuren

Do, 29.01.09, 14:30 - 16:00 Uhr
Prof. Dr. Schimmel, FH Frankfurt, Fachbereich 3 / Herr Zehe (Tutor)
Der Einsatz von Moodle für freiwillige Online-Probeklausuren

Im Rahmen von vorlesungsbegleitenden Tutorien zum Thema Wirtschaftsprivatrecht bot Herr Prof. Schimmel gemeinsam mit seinem Tutor Herrn Zehe den Erstsemestern die Teilnahme an einer Probeklausur an. Die freiwillige Onlineklausur diente der Prüfungsvorbereitung und fand, trotzdem sie in den Weihnachtsferien angeboten wurde, sehr gute Resonanz. Es nahmen mehr als die Hälfte des Semesters teil. Der Vorteile waren, dass über ein vorgegebenes Zeitfenster Ernstfallnähe simuliert werden konnte und dass die Studierenden nicht extra zur Teilnahme anreisen mussten, sondern via Internet von jedem Standort aus teilnehmen konnten. Auch die Korrektur konnte digital und online vorgenommen und individuell übermittelt werden, so dass sich hieraus eine weitere Zeitersparnis ergab und die Studierenden noch rechtzeitig vor der realen Klausur ein Feedback über ihren Wissenstand, das in ihre Prüfungsvorbereitungen einfließen konnte, erhielten.

Vorlesungsaufzeichnungen einfach gemacht

Di, 08.07.2008
Prof. Dr. Ulrich Schrader, FH Frankfurt, Fachbereich 2
Vorlesungsaufzeichnungen einfach gemacht

Über das Warum und das Wie unterrichtete Herr Prof. SchraderScreencasts sind webtaugliche Filme z.B. von Vorträgen, die an Standard-PCs wiedergegeben werden können. Herr Prof. Schrader setzt dieses Verfahren bereits seit dem Wintersemester 06/07 zur Unterstützung seiner Lehre ein. Er stellte den Teilnehmenden das Konzept vor und ließ sie an seinen Erfahrungen teilhaben. Teile seines Beitrages stehen Ihnen als Screencast zum Abruf zur Verfügung.

 

 

CSCL (Computer Supported Cooperative Learning) mit BSCW

Mi, 02.07.2008
Prof. Dr. Josef Fink, FH Frankfurt, Studiengänge Wirtschaftsinformatik/Informatik, Fachbereich 2
CSCL (Computer Supported Cooperative Learning) mit BSCW

Zur Unterstützung kooperativer Lern- und Arbeitsszenarien (z.B. in Projektveranstaltungen, Seminaren, Abschlussarbeiten, Forschungsprojekten) betreibt der Fachbereich 2 der FH Frankfurt bereits seit einigen Jahren die BSCW-Kommunikationsplattform. Mit BSCW (Basic Support for Cooperative Work) können Arbeitsgruppen Dokumente gemeinsam bearbeiten, verwalten und austauschen. Für die Unterstützung der Zusammenarbeit stehen u.a. Terminkalender- und Benachrichtigungsfunktionen zur Verfügung. Diese erlauben u.a. den Versand von E-Mails bzw. SMS-Nachrichten, um Aktivitäten in Arbeitsbereichen automatisch zu berichten bzw. Informationen schnell zu verteilen. Über den gruppeneigenen Arbeitsbereich können zudem Diskussionen geführt und Treffen koordiniert werden. In diesem Beitrag wurden nach einer Einführung in den Bereich Kooperationsunterstützung und in ausgewählte Funktionalitäten des BSCW-Systems aktuelle Einsatzbeispiele in Bachelor- und Master-Studiengängen der Wirtschaftsinformatik vorgestellt und diskutiert. Die Folien zu diesem Beitrag stehen Ihnen hier zum Download zur Verfügung.

Ob Moodle oder BSCW sich für die Realisierung von eLearning-Vorhaben besser eignen, kann nicht grundsätzlich, sondern nur in Abhängigkeit von den verfolgten Zwecken entschieden werden. Die an der Uni Duisburg-Essen erstellte Übersicht über die unterschiedlichen und gemeinsamen Funktionalitäten gestattet einen ersten Überblick: http://www.uni-due.de/e-competence/moodle_bscw.shtml

Erstellung von interaktiven Übungen für den Fachsprachenunterricht mit Hotpotatoes in Moodle

Di, 24.06.08
Lars Peppel, Mediendidaktiker, FH Frankfurt, Verantwortlicher für das Self-Access-Center / eLearning am Fachsprachenzentrum
Die Erstellung von interaktiven Übungen für den Fachsprachenunterricht mit Hotpotatoes in Moodle. Präsentation und Workshop

Hot Potatoes ist ein Programm mit dem offline verschiedene webbasierte Übungen wie Lückentexte, Kreuzworträtsel oder Zuordnungsaufgaben sehr einfach erstellt werden können. Fortgeschrittene Benutzer/-innen können mit wenig Aufwand authentische Text-, Audio-, Bild- oder Videofiles in die Übungen integrieren. Die Software ist vor allem für das Sprachlernen konzipiert, ein Einsatz in anderen Fachgebieten ist aber auch denkbar.

Die Nutzung von Sprachlernmaterialien ist ein wichtiger Bestandteil von selbstgesteuerten Lernprozessen. In der Veranstaltung wurde die Software Hot Potatoes als Werkzeuge zur Produktion authentischer Unterrichtsmaterialien vorgestellt und in der Anwendung erprobt. Didaktische Einsatzmöglichkeiten wurden am Beispiel der Lernplattform Moodle verdeutlicht.

eLearning in der Weiterbildung - Erfahrungen mit der Durchführung des Onlineseminars Datenschutzrecht

Do, 07.02.2008
Prof. Dr. Peter Wedde, FH Frankfurt, Fachbereich 2
eLearning in der Weiterbildung - Erfahrungen mit der Durchführung des Onlineseminars Datenschutzrecht

Gerade in der beruflichen Weiterbildung bietet sich der Einsatz von eLearning an, um den Teilnehmenden ein hohes Maß an Zeitsouveränität zu gewährleisten.

Darüber, wie die Entwicklung und Durchführung eines solchen Angebotes aussehen kann und welche Chancen oder auch Schwierigkeiten damit einhergehen, berichtete Herr Prof. Wedde, der die gut eingeführte Online-Weiterbildung in Kürze bereits zum fünften Mal betreuen wird. Er stellte nicht nur das Konzept vor, sondern ließ die Teilnehmenden des Praxisworkshops auch an den Erfahrungen, die bei der praktischen Durchführung des Online-Angebotes und der Betreuung der Teilnehmenden gemacht wurden, teilhaben.

Infos zur Weiterbildung finden Sie hier.

Der Einsatz von Foren in der Lehre

Do, 29.11.2007
Prof. Dr. Jutta Hahn, FH Wiesbaden, Studiengang MediaManagement
Der Einsatz von Foren in der Lehre

Grundstudium:
In ihren Klausuren stellt Frau Prof. Dr. Hahn Fragen der Typen "Kennen - Wissen - Beherrschen", die unterschiedlich stark gewichtet werden.
Analoge Fragen stellt sie ins Forum. Erst nach vollständiger Beantwortung der jeweils drei Fragen werden die nächsten eingestellt.
Sie selbst gibt zunächst nur Denkanstöße oder greift ein, um falsch Verstandenes richtig zu stellen.
Ebenfalls im Grundstudium werden IKT-Praktika durchgeführt. Hierzu werden alle Vorgänge online durchgeführt: Einführung in das Thema und Ausgabe der Arbeitsblätter, Upload der Ergebnisse der Studierenden, Korrektur und Ergebnismitteilung durch den Dozenten. Lediglich die Durchführung der Arbeitaufgaben durch die Studierenden erfolgt "nur" am Rechner (Webseitenentwicklung und Softwareinstallation). Begleitend dazu wird ein Forum angeboten. Es besteht keine Anwesenheitspflicht, aber eine fristgerechte Abgabepflicht der Ergebnisse des Praktikums.

Im Hauptstudium war der Einsatz vorlesungsergänzend: Aufgabe der Studierenden ist es, zu aktuellen Themen zu recherchieren und einen Artikel für eine fiktive Medienzeitschrift zu verfassen, in dem sie für oder gegen die Einführung bestimmter neuer Technologien argumentieren.
Diese Berichte wurden dann zunächst von zwei Dozenten kommentiert und zwar nach den Gesichtspunkten inhaltliche Korrektheit (Stichwort "technisches Schreiben") und wirtschaftlich überzeugende, aber knappe Darstellung (für die Zielgruppe "Vorstand"). Nach Einarbeitung ihrer Korrekturen hatten die Studierenden die Möglichkeit, ihren Bericht in der nächsten Block-Präsenzveranstaltung zu präsentieren (Aspekt "Präsentationsfähigkeit").

Durchführung von Projektveranstaltungen mit der Lernplattform eStudy

Di, 20.11.2007
Prof. Dr. Quibeldey-Cirkel, FH Gießen-Friedberg, Fachbereich MNI
Organisation, Kommunikation, Kooperation und Leistungsbewertung in Projektveranstaltungen mit der Lernplattform eStudy

Die Open-Source-Lernplattform eStudy (http://estudy.mni.fh-giessen.de/) unterscheidet sich von gängigen Lernmanagementsystemen wie Moodle, ILIAS oder Blackboard durch ihre Planspieloption.

Planspiele stellen den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Strukturen und Rollen zur Verfügung, mit denen die „Wirklichkeit“ modelliert wird. Dieser handlungsorientierte Lehr-/Lernansatz zielt darauf, dass Lernende die Konsequenzen von Entscheidungen und Handlungen explorieren, diese also erfahr- bzw. nachvollziehbar werden und geht davon aus, dass Lernen in Handlungszusammenhängen besonders effektiv ist.

Der Einsatz des Planspiels in eStudy hat sich bewährt, um Planungs- und Entscheidungsprozesse in Projektgruppen zu organisieren, beispielsweise in der Softwaretech­nikaus­bil­dung: von der Analyse des Kundenauftrags über den Entwurf, dem Implementieren und Testen bis zum Rollout der Anwendung.Das vorgestellte Planspiel ist eingebettet in Präsenz- und Selbstlerneinheiten (Blended Learning), es fördert die Selbststeuerung und aktive Teilnahme beim kol­la­bo­ra­tiven Lernen. Die Akteure erfahren schadlos die „sozialen Faktoren" im Pro­jekt­ge­schäft wie Kom­mu­ni­kation unter Stress, Kompetenzgerangel, Missverständnis­se und per­sönliche Empfindlichkeiten. Sie aktivieren ihr „träges" Wissen aus den Lehrveran­stal­tun­gen und konstru­ieren neues Wissen im Team (sozial-kon­s­truktivistische Lerntheorie). Sie lernen ihre sozialen und fachlichen Fähigkeiten besser einzuschätzen und erwerben gleichzeitig Me­­dienkompetenz in der Gruppenarbeit.Der Vortrag führt in die Planspielmethode für Projektveranstaltungen ein und zeigt anhand eines evaluierten Beispielkurses die Unterstützungsfunktionen in der Lernplattform eStudy.

Aspekte des Einsatzes der Lernplattform Moodle in der Lehre

Di, 20.11.2007
Prof. Dr. Ulrich Schrader, FH Frankfurt, Fachbereich 2
Aspekte des Einsatzes der Lernplattform Moodle in der Lehre

Unsere Auftaktveranstaltung am 12. Juli 2007 war mit ca. 20 Teilnehmer/innen gut besucht. In der sehr lebhaften und informativen Veranstaltung ließ uns Herr Prof. Dr. Schrader, FH FFM, Fb2 an seinen Erfahrungen mit der eLearning-Plattform Moodle teilhaben und gab uns gemeinsam mit Frau Prof. Dr. Bredthauer, FH FFM, Fb4 Einblicke in die Praxis. Durch die Nachfragen der Teilnehmer mutierte die Veranstaltung zugleich in eine Einführung in die Nutzung von Moodle.Herr Prof. Schrader hat die gemeinsame Sitzung als Screencast aufgezeichnet und freundlicher Weise zur Verfügung gestellt, so dass Sie sie, auch wenn Sie damals verhindert waren, jederzeit in Bild und Ton nachvollziehen können.

http://ulrich-schrader-talks.blogspot.com/2007/10/praxis-workshop-elearning-vom-13-juli.html
oder direkt: www.u-schrader.de/oa/talks/2007/2007-07-13-Praxis-Workshop-eLearning/

InfoID: 7553