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Bewerbung um ein Zweitstudium

Bis zu drei Prozent unserer zulassungsbeschränkten Studienplätze werden an Bewerber/innen vergeben, die die Zulassung für ein Zweitstudium beantragen. Die Regelung für Zweitstudienbewerber/innen gilt nicht für unsere zulassungsfreien ("offenen") Studiengänge.

Sie gelten als Zweitstudienbewerber/in, wenn Sie bereits ein Studium an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule in der Bundesrepublik Deutschland mit einem Diplom, Bachelor, Staatsexamen, einer Magisterprüfung, Promotion oder Graduierung abgeschlossen haben. Bewerben Sie sich um einen Studienplatz in einem Master-Studiengang  und haben Sie bisher lediglich einen Bachelor-Abschluss, ist dies kein Zweitstudium. Abschlüsse an Verwaltungsfachhochschulen gelten als Erststudium, wenn vor Beginn des Verwaltungsstudiums bereits die Allgemeine Hochschulreife oder die Fachhochschulreife vorlag; in diesem Fall bewerben Sie sich an der Frankfurt University of Applied Sciences um ein Zweitstudium.

Bewerberinnen und Bewerber für ein Zweitstudium, können sich nur für einen zulassungsbeschränkten Studiengang bewerben.
Hier geht es direkt zum Online Zulassungsportal.

Fügen Sie eine Kopie des Abschlusszeugnis Ihres Erststudiums mit ausgewiesener Durchschnittsnote sowie eine formlose, aber ausführliche schriftliche Begründung für Ihr Zweitstudium bei. Außerdem müssen Sie für Soziale Arbeit :transnational, Maschinenbau und Pflege den Nachweis über das fachbezogene Praktikum vorlegen.

Die Auswahl der Bewerber/innen für ein Zweitstudium wird durch eine Messzahl bestimmt. Sie ergibt sich als Summe aus den Punkten für das Ergebnis der Abschlussprüfung des Erststudiums und aus der Bedeutung der Gründe für das Zweitstudium:

Für das Ergebnis der Abschlussprüfung des Erststudiums werden folgende Punkte vergeben:

  • Noten ausgezeichnet bis sehr gut: 4 Punkte
  • Noten gut bis voll befriedigend: 3 Punkte
  • Noten befriedigend: 2 Punkte
  • Noten ausreichend: 1 Punkt
  • Weist der/die Bewerber/in die Note der Abschlussprüfung des Erststudiums nicht nach, wird das Ergebnis dieser Prüfung mit 1 Punkt bewertet.

Entsprechend der Bedeutung der Gründe für das Zweitstudium werden folgende Punkte vergeben:

  • Zwingende berufliche Gründe: 9 Punkte
    Die Bewerberin/ der Bewerber möchte einen Beruf ergreifen, der nur aufgrund zweier abgeschlossener Studiengänge ausgeübt werden kann.
  • Wissenschaftliche Gründe: 7 - 11 Punkte
    Die Bewerberin/ der Bewerber strebt im Hinblick auf eine spätere Tätigkeit in Wissenschaft und Forschung auf der Grundlage seiner bisherigen wissenschaftlichen und praktischen Tätigkeit eine weitere wissenschaftliche Qualifikation in einem anderen Studiengang an. Liegen wissenschaftliche Gründe vor, ist die Punktzahl innerhalb des Rahmens von 7 - 11 Punkten davon abhängig, welches Gewicht die Gründe haben, welche Leistungen der Bewerber/ die Bewerberin bisher erbracht hat und in welchem Maß die Gründe von allgemeinem Interesse sind.
  • Besondere berufliche Gründe: 7 Punkte
    Die berufliche Situation der Bewerberin/ des Bewerbers wird durch den Abschluss eines Zweitstudiums verbessert, das das Erststudium sinnvoll ergänzt. Entscheidend ist dabei die konkrete und individuelle Berufsplanung. Zwischen den Inhalten der Studiengänge muss zudem ein sachlicher Zusammenhang bestehen.
  • Sonstige berufliche Gründe: 4 Punkte
    Das Zweitstudium ist aufgrund der beruflichen Situation der Bewerberin/ des Bewerbers zu befürworten, selbst wenn das Studium keine sinnvolle Ergänzung zum Erststudium darstellt. Eine genaue Einzelfallbegründung ist jedoch erforderlich.
  • Keiner der vorgenannten Gründe: 1 Punkt

Wer nach einer Familienphase die Wiedereingliederung oder den Neueinstieg in das Berufsleben anstrebt, kann hierfür einen Zuschlag bei der Messzahlbildung  von bis zu 2 Punkten erhalten. Sollte dieser Umstand auf Sie zutreffen, führen Sie in Ihrer Bewerbung dies bitte kurz aus. Eine Gewährung eines solchen Zuschlags kommt dann in Betracht, wenn aus familiären Gründen (z.B. Kindererziehung) die frühere Berufstätigkeit aufgegeben oder aus Rücksicht auf familiäre Belange nach Abschluss des Erststudiums auf die Aufnahme einer adäquaten Berufstätigkeit verzichtet werden musste. Die Höhe des Punktezuschlags richtet sich nach dem Grad der Betroffenheit und Belastung.

Auch Zweitstudienbewerber/innen können einen Härtefallantrag stellen. Das ist dann möglich, wenn die Ablehnung des Zulassungsantrages eine außergewöhnliche Härte darstellen würde, weil nicht selbst zu vertretende Umstände die Erfüllung der Auswahlkriterien für den betreffenden Studiengang des Zweitstudiums behinderten oder zwingende berufliche oder familiäre Gründe die sofortige Aufnahme des Zweitstudiums erfordern.

Darryl RizzatoID: 12861