Praxisforum eLearning Archiv
Seit 2007 wurde Hochschullehrenden mit dem Praxisforum E-Learning ein informeller Rahmen für einen praxisbezogenen Austausch zu Themen und Fragen rund um das durch digitale Medien unterstützte Lehren und Lernen an der Hochschule geboten.
Kurze Impulsreferate, Beispiele aus der Lehr-Praxis und Beiträge zu ausgewählten Aspekten leiteten die Workshops ein. Im Mittelpunkt stand neben dem Know-how-Transfer der anschließende Erfahrungs- und Ideenaustausch, aber auch die gemeinsame Entwicklung neuer Umsetzungsideen.
Informationen zu Beiträgen aus den vorigen Semestern finden Sie hier:
25. Feb. 2025
Prof. Dr. Annette Kämpf-Dern, Professur für Management von Facility Services, Fachbereich 1: Architektur · Bauingenieurwesen · Geomatik
Anwendungsbeispiel: hybride seminaristische Lehrveranstaltung
Schon vor Corona beschäftigte sich Frau Kämpf-Dern mit den Möglichkeiten und Herausforderungen hybrider Lehrveranstaltungen. Im Rahmen der Ausrichtung einer internationalen Konferenz im September 2020 bekam die Frage, ob und wie Präsenz- und Online-Vortragende sowie -Teilnehmende vollkommen gleichberechtigt und "real time" mitwirken und interagieren könnten, einen besonderen Stellenwert. Diese Frage konnte dann in gemeinschaftlicher Anstrengung sowohl für formelle wie für informelle Veranstaltungsteile positiv beantwortet werden. Aber würde das auch mit weniger technischem Support im Alltags-Lehrbetrieb umgesetzt werden können? Nach den reinen Online-Lehrveranstaltungen im Wintersemester 2020/21 und im Sommersemester 2021 konnte Frau Kämpf-Dern das hybride seminaristische Konzept erstmals im Wintersemester 2021/22 auch in der Lehre anwenden. "Experimentierfelder" sind zwei große Erstsemester-Veranstaltungen (Personalmanagement und Prozessmanagement) der Studiengänge Real Estate. Diese Veranstaltungen haben Einschreibezahlen von 30 - 80 Studierenden, von denen im Schnitt 25 - 45 tatsächlich teilnehmen. Im Sinne des Inverted Classroom Konzeptes werden die Studierenden angehalten und angeleitet, sich anhand der in Moodle zum Selbststudium aufbereiteten Lehrinhalte auf die jeweilige Sitzung vorzubereiten um auf dieser Basis die Kontaktzeit stärker für Interaktion, Austausch und Vertiefung nutzen zu können. Interaktive Online-Lehre wird häufig als herausfordernd empfunden. Hybride Settings könnten hier eine Alternative sein, die das Beste beider Welten - Präsenz und Online - vereinen.
Im Praxisforum wurden anhand der vorgenannten Erfahrungen folgende Aspekte erörtert und diskutiert:
- Veranlassung und Ziele seminaristischer hybrider Veranstaltungen
- Inhaltliches und technisches Setup
- Voraussetzungen: Lehrende, Studierende, Einführung
- Umsetzung: Beispiel, Vorteile und Herausforderungen
- Unterstützung und Equipment an der FRA-UAS
Eine Aufzeichnung der Veranstaltung ist über den internen Kursleiter-Kurs in Moodle zugänglich.
09. Dez. 2021
Prof. Dr.-Ing. Agnes Weilandt, Professur für Baustatik, Baumechanik und Konstruktiver Ingenieurbau, Fachbereich 1: Architektur · Bauingenieurwesen · Geomatik
Strukturierung und Unterstützung des Selbststudiums in der (Online-)Lehre mit einem digital angereicherten Skript in Moodle
Im Zuge der Online-Lehre in den Corona Semestern hat Frau Weilandt mit ihren Kollegen die Grundlagenvorlesungen im Bachelor Bau auf das Flipped bzw. Inverted Classroom Konzept umgestellt und zur Strukturierung und Unterstützung des Selbststudiums ihrer Studierenden ein digitales Skript entwickelt. Hierfür erwies sich die Moodle-Aktivität „Buch“ als geeignet. Lehrinhalte und Fragestellungen wurden in kleinere Einheiten - analog den Kapiteln eines Buches - aufgeteilt und mit kurzen Filmsequenzen angereichert.
Die Funktion der Liveveranstaltungen änderte sich entsprechend. Sie dienten nicht mehr primär der Instruktion und Präsentation der Inhalte, sondern der Zusammenfassung und Reflexion der seitens der Studierenden vorab erarbeiteten Inhalte sowie zur Übung. Das Vorgehen wird nun im Wintersemester 2021 auch in die Präsenzlehre übertragen.
Frau Weilandt berichtete im Rahmen des Praxisforum eLearning über die Resonanz der Studierenden auf das Angebot, teilte mit uns ihre didaktischen Überlegungen und gab uns einen Einblick in die konkrete Umsetzung in Moodle. Es entspann sich ein reger und fachübergreifender Erfahrungsaustausch der zeigte, dass die Praxen der digital gestützten Lehre inzwischen weit verbreitet sind und es neben praktischen oder medientechnischen Fragen oft um grundsätzliche Fragen geht, wie z. B. die Bedeutung von Struktur und Instruktion in Online-Settings, den Sinn formativer Settings, die Unterstützung des Selbststudiums, Rolle und Selbstverständnis der Lehrpersonen und Erwartungen der Studierenden an diese selbst.
Mai bis Dezember 2021
Mit dem Innovationsfonds Digitalisierung in der Lehre konnte 2020 die Umsetzung von elf Lehrprojekten gefördert werden. Zum Zeitpunkt der Antragstellung ahnte keine/r der Beteiligten, welche Fahrt das Thema Online-Lehre aufnehmen würde. Die neue Situation hat die Umsetzung der ursprünglichen Planungen zugleich befördert und erschwert. Projektverantwortliche gaben uns Einblicke in ihre Ergebnisse und ließen uns an ihren Erkenntnissen teilhaben.
Auf der Confluence Installation der Frankfurt UAS dokumentieren kurze Steckbriefe, Skizzen zu den Lessons Learned und Arbeitsergebnisse die Projekte.
Dr.-Ing. Tobias Bornemann, Fb 3 Wirtschaft und Recht
Vorlesung Lean Management
Prof. Dr. Ralf Banning, Fb 3 Wirtschaft und Recht
Hardware-Simulation von Industrie 4.0 Szenarien im Rahmen einer flexiblen Zellenfertigung
Prof. Dr.-Ing. Timo Carl, Fb 1 Architektur • Bauingenieurwesen • Geomatik
101 Computational Design - Digitale Medien zur Vermittlung digitaler Entwurfsmethoden
Prof. Dr. Erika Graf, Fb 3 Wirtschaft und Recht
Micro lectures to balance different prior knowledge and language skills // Erstellung von Micro-Lectures (Lehrvideos)
Prof. Dr. Jürgen Jung, Fb 2 Informatik und Ingenieurwissenschaften
MoViSeR: Mobiler, virtueller Seminarraum als Ergänzung zur Präsenzlehre
Prof. Dr.-Ing. Kira Kastell, Fb 2 Informatik und Ingenieurwissenschaften
Inverted Classroom Konzept mit Blended Learning Anteilen für Modul: Mobile Communications
Dipl.-Ing. Angelika Plümmer, Fb 1 Architektur • Bauingenieurwesen • Geomatik
Raul Gschrey, Fb 4 Soziale Arbeit und Gesundheit
U!REKA Lab: Urban Commons
Prof. Dr. Hans Jürgen Schmitz, Fb 1 Architektur • Bauingenieurwesen • Geomatik
Prof. Dr. Gerd Döben-Henisch, Fb 2 Informatik und Ingenieurwissenschaften
KOMMUNALPLANUNG UND GAMIFICATION. Labor für mehr Bürgerbeteiligung
Prof. Dr. Maud Zitelmann, Fb 4 Soziale Arbeit und Gesundheit
Dr. Carola Berneiser, Fb 4 Soziale Arbeit und Gesundheit
FallbeiSpiel: Interaktives und interdisziplinäres Lernen im Kinderschutz
30. April 2021
Prof. Dipl. Ing. Tatjana Vautz, Regierungsbaumeisterin Freie Architektin BDA DWB, Fachbereich 1: Architektur · Bauingenieurwesen · Geomatik
Vernetzung und interaktive Gestaltung der (Online)-Lehre mittels des virtuellen Whiteboards „Miro“
Miro, ein virtuelles Whiteboard, ist seit einem Jahr ein fundamentaler Baustein der (Online-)Lehre von Frau Vautz. In drei Studiengängen nutzt sie dieses zeit- und ortunabhängige Tool um Studierende und Lehrende zu vernetzen. In dieser Sitzung des Praxisforum eLearning teilte sie ihre Erfahrungen und ermöglichte den Teilnehmenden einen Einblick, wie sie mit dieser von ihr als sehr anwenderfreundlich beurteilten Plattform arbeitet, welche didaktischen Überlegungen dem zugrunde liegen und welches Feedback sie dazu von ihren Studierenden erhalten hat.
Zudem begleitete Frau Vautz die Teilnehmenden im Rahmen eines kleinen Praxisteils bei Ihren allerersten Schritten der Nutzung von Miro. Deutlich wurde hierbei, dass die unlimitierte Fläche nichts mit einem Flipboard gemein hat und sich hier neue Gestaltungsprinzipien ergeben, die sich auch deutlich von denen eines Learningmangementsystems wie Moodle unterscheiden.
08. April 2021
Dr. Ursula Meyerhofer Fahlbusch, freie Dozentin an Hochschulen und Organisationsberaterin und Coach, Fachbereich 3 Wirtschaft und Recht
Interaktive Gestaltung einer Online-Vorlesung durch Einsatz des virtuellen Whiteboards „Mural“
„Die Nutzung verschiedener Online-Tools gestaltete die Vorlesung 'Aktuelle Organisationsformen' abwechslungsreich und hat uns motiviert mitzumachen!". Dies ist der Tenor des Feedbacks der Studierenden auf die Durchführung einer Lehreinheit in der regelmäßig „Mural“ genutzt wurde. Mit „Mural“ lassen sich auch im virtuellen Raum unterschiedliche Methoden wie Zielscheibe, Erwartungsklärung, Teilen von Fotos und Zeichnungen, die gegenseitige Vorstellung oder die Nutzung des Whiteboard interaktiv gestalten und durchführen. Frau Dr. Meyerhofer demonstrierte den interessierten Teilnehmenden die Stärken des Tools wie z. B. Visualisierungsmöglichkeiten und die Synchronizität der Nutzung durch die Studierendengruppen und stellte konkrete Umsetzungsbeispiele vor. Deutlich wurde, dass die Nutzung von Mural in der Lehre auch Anforderungen in Bezug auf Materialmanagement, Choreographie und an das didaktische Konzept stellt. Die Teilnehmer/innen hatten zudem die Möglichkeit grundlegende Funktionen von Mural selbst auszuprobieren.
26. Juni 2020
Prof. Dr. Jens Liebehenschel, Fb2 Informatik und Ingenieurswissenschaften
Teil-Digitalisierung des Moduls "Introduction in Ubiquitous Computing"
Das Modul "Einführung in Ubiquitous Computing" umfasst 2 SWS für die Vorlesung sowie 2 SWS für die Übung. Um den Studierenden mehr Flexibilität in Hinblick auf ihr Lerntempo sowie ihr Zeitmanagement zu bieten, setzt Herr Liebehenschel ein digitalisiertes Lehr- und Lernangebot ein. Ungefähr die Hälfte der Vorlesungen wird durch kurze Screencasts und digitale Lernmaterialien ersetzt. Tests in Moodle liefern den Studierenden individuelles Feedback über ihren Wissensstand, fördern die Motivation und geben Hinweise auf zu schließende Lücken. Eine eigens entwickelt App hilft bei der Einübung mathematischer Inhalte der Veranstaltung. Das Feedback der Studierenden bestätigt den eingeschlagenen Weg, insbesondere, da es sich um eine häufig durchgeführte Lehrveranstaltung handelt, was einen guten Vergleich mit der analogen Variante zulässt.
Im Praxisforum eLearning stellt Herr Liebehenschel sein Vorgehen bei der Digitalisierung der Veranstaltung vor. Er wird Ihnen auch verraten, welche Rolle der Roboter Lucie aka Agathe in der Lehrveranstaltung spielte.
18. Juni 2020
Prof. Dr. Erika Graf, Fachbereich 3 Wirtschaft und Recht
Organisation von Teamprojekten im ersten Semester in Corona Zeiten
Wie organisiert man in der Online Welt Teamprojekte für Studierende im ersten Semester, die sich noch nicht kennen, wenn eine zufällige Gruppenzuordnung durch die Dozentin nicht zielführend ist? Vorgestellt und diskutiert wurden die Funktion, Nutzung bzw. Akzeptanz der Studierenden von Foren, Meet&Greet Ideen sowie Zoom Break Out Rooms.
03. Juli 2019
Prof. Dr. rer. nat. Karsten Weronek, Fachbereich 2 Informatik und Ingenieurwissenschaften
Entwicklung und didaktische Integration einer E-Learning-Komponente „M³RTS“ in das Modul „Realtime Systems“ -
Aufwand und Ertrag oder Anspruch und Wirklichkeit bei der Produktion von Lehrvideos und Screencasts
Die didaktischen Herausforderungen der Großvorlesung „Echtzeitsysteme“ mit 50-150 Studierenden im Bachelor-Studiengang Informatik ergeben sich aus der Größe, dem Veranstaltungsort (Audimax) und der Schwierigkeit von Kompetenzzielen, die in den begleitenden Übungen nicht hinreichend verankert werden konnten.
Herr Weronek nutzte den internen Förderpreis für die Konzeption und Realisierung eines eLearning-Moduls / einer Unit mit mindestens 60 % Onlineanteil für eine Neugestaltung des Lehr- Lernkonzepts mit dem Ziel das Selbststudium anzuleiten und Präsenzvorlesungen, Online-Video-Vorlesungen, praktische Laborübungen und Reading-Assignments inhaltlich so zu verzahnen, dass sich durch Wiederholungen ein nachhaltigerer Lerneffekt ergibt.
Unter anderem wurden dafür Screencasts und Videos erstellt. Im Internet findet man die unterschiedlichsten Beispiele. Orientiert man sich an den kostenintensiven High-End-Lösungen, dann ist Unzufriedenheit vorprogrammiert. Doch welche Faktoren triggern die Lernwirksamkeit? Und muss eine Hochschule dazu professionelle Medienstudios vorhalten? Herr Weronek berichtete von seinen Erfahrungen: „Einiges ist gelungen, viele Ideen blieben Theorie.“ Er stellte in dem Praxisforum Hindernisse, Lösungen, Tools und Tricks und seine „lessons learned“ vor und nicht zuletzt, was seine Studierenden dazu sagten.
28. Jan. 2019
Jana Niemeyer, studiumdigitale, Goethe-Universität
Online Only: Praxisbericht Online-in-Präsenz-Evaluationen mit EvaSys
Jana Niemeyer ist wissenschaftliche Mitarbeiterin bei studiumdigitale, der zentralen eLearning-Einrichtung und Lehrbeauftragte im Fachbereich Sprach- und Kulturwissenschaften der Goethe-Universität in Frankfurt/Main. Im Rahmen ihrer Tätigkeit ist sie für die Bereiche Mediendidaktik, Evaluation und ePrüfungen zuständig. Sie ist Administratorin von EvaSys sowie EvaExam und seit Beginn ihrer Tätigkeit u.a. für die Koordination und Durchführung der Lehrveranstaltungsevaluation verantwortlich.
An der Goethe-Universität in Frankfurt wurde erstmalig im Wintersemester 2015/2016 die Lehrveranstaltungsevaluation online in Präsenz (OiP) pilotiert und ist seit dem Wintersemester 2016/2017 uniweit im Einsatz. Frau Niemeyer berichtete von ihren Erfahrungen mit OiP und der Einführung des Verfahrens, welches u.a. auch ein neu eingesetztes modular aufgebautes Fragebogenset aus Basisfragebogen und optionalen Erweiterungsmodulen beinhaltet.
Die Lehrveranstaltungen werden online mithilfe der mobilen Endgeräte der Studierenden (BYOD) über EvaSys evaluiert. Der Zugang zur Online-Befragung wird dabei nur während der Lehrveranstaltungszeit freigeschaltet. Somit sollten die Vorteile einer Präsenzevaluation, wie hohe Rücklaufquoten mit den Vorteilen einer Online-Befragung und der damit rascheren Rückmeldung der Ergebnisse, der Einsparung von Papier und die direkte Verarbeitung offener Kommentare kombiniert werden. Für den reibungslosen Workflow im Hintergrund wurde ein eigenes webbasiertes Anmelde- und Verwaltungsportal programmiert.
Die Teilnehmer/innen konnten mit ihren Smartphones selbst die Teilnahme an einer solchen online in Präsenz Evaluation simulieren.
23. Jan. 2019
Prof. Dr.-Ing. Jörg Reymendt, Professur für Massivbau, Bauinformatik Fachbereich 1
Prof. Dr.-Ing. Agnes Weilandt, Professur für Baustatik, Baumechanik und Konstruktiver Ingenieurbau, Fachbereich 1
iPad & Co ersetzen die Tafel
2015 stieg Prof. Reymendt von der Tafel auf ein iPad um. Fortan ersetzt ein interaktiver Stift und die App GoodNotes die Kreide und mehr als das. Ob vorbereitete Vorlagen und Skripte oder weiße Flächen, alles ist für die Studierenden via Beamer gleich einem interaktivem Tafelbild sichtbar und wird spontan erweitert und ergänzt, sei es mit vorhandenen Materialien, per Handschrift in Form von Text, komplizierten Formeln und Berechnungen oder geometrischen Formen und zeichnerischen Elementen. Herr Reymendt berichtete von vielfältigen Vorteilen, wie der erhöhten Aufmerksamkeit der Studierenden, erweiterten Präsentationsmöglichkeiten, sowie einer komfortablen Bereitstellung der Vorlesungsskripte in der Lernplattform Moodle.
Frau Prof. Weilandt, ebenfalls Fb1, nutzt mit ähnlichem Gewinn seit 2010 ein Wacom Tablet und seit einigen Jahren Laptops mit Touchscreen und Digitizer in Verbindung mit der Software OneNote 2016. Das Wacom Tablet wäre als feste Installation in den Lehrräumen ihre erste Präfernz. Für den mobilen Einsatz bringt es durch sein Gewicht aber auch Nachteile mit sich.
In der gut besuchten Veranstaltung stellten Frau Weilandt und Herr Reymendt ihre jeweiligen Anwendungsbeispiele und Erfahrungen vor. Dabei wurden auch die Vor- und Nachteile der jeweiligen Technologien beleuchtet sowie weitere Potentiale für die Lehre. Die Möglichkeit, den Studierenden nicht nur die in der Vorlesung generierten Skripte, sondern auch die Aufzeichnung ihrer Entstehung zur Verfügung zu stellen, wurden in der Diskussion unterschiedlich bewertet. Die vorgestellten Beispiele und Ideen sind auf andere Fächer und Anwendungsfälle übertragbar.
06. Februar 2018
Prof. Dr. Nicole Göler von Ravensburg, Professorin für Sozialökonomik
Erfahrungen mit der Didaktik des Inverted Classrooms
Viele Lehrveranstaltungen sind geprägt von Dozentenvorträgen oder studentischen Referaten. Vorträge bringen aber gewisse Probleme mit sich: Die Studierenden lassen sich nur schwer aktivieren und es besteht kaum Raum für den Umgang mit Heterogenität.
Mit der Methode Inverted Classroom (gelegentlich auch Flipped Classroom genannt) wird versucht, diese Schwierigkeiten zu vermeiden: Die Studierenden bereiten sich zu Hause mithilfe von Materialien (in der Regel Vortragsvideos oder auch klassisch an Hand von Texten) auf die Präsenzveranstaltung vor. Die gemeinsame Sitzung dient dann der vertieften Auseinandersetzung mit den vorbereiteten Inhalten: Fragen können gemeinsam besprochen werden, Aufgaben werden in der Gruppe bearbeitet und Wissen kann angewendet (Transfer) und eingeübt werden. Die Präsenzveranstaltung wird so von Vorträgen befreit, um Zeit und Raum für Interaktionen zu schaffen. Das grundlegende Motto dabei ist: Gemeinsame Zeit lässt sich am intensivsten nutzen, wenn sich alle darauf vorbereitet haben.
Frau Göler von Ravensburg setzt dieses Konzept erfolgreich in einem Modul des BA Soziale Arbeit (Fb 4) ein. Als eine der wesentlichen Gelingensbedingungen schilderte sie eine konsequente Kommunikation und Handhabe des Konzepts auch und gerade dann, wenn die Studierenden die Sitzungen unvorbereitet besuchen.
30. Januar 2018
Prof. Dr. Christina Andersson, Professorin für Mathematik, Informatik
Erfahrungen mit einem Blended Learning-Kurs in Statistics
Im Rahmen des Projekts Main Career wurde ein Blended Learning-Kurs in Statistics für den Studiengang Informatik entwickelt. Dieser Kurs wurde im WS 17/18 zum dritten Mal als Zusatzangebot zu der normalen Präsenzveranstaltung in Statistics eingesetzt. In dieser Session des Praxisforum eLearning wurden die bis jetzt gesammelten Erfahrungen mit diesem Blended Learning-Modul beleuchtet und sowohl positive als auch negative Aspekte diskutiert.
23. Jan. 2018
Prof. Dr. Patrizia Tolle, Professorin für Pflege und Rehabilitation für Menschen mit Behinderung
Lukas Best, Studiengangsreferent Pflege, FB 4 Soziale Arbeit & Gesundheit
Frankfurt am Main – New York an einem Nachmittag
Einbindung internationaler Expertise in die Lehre dank Video-Konferenz
Im Rahmen der Interdisziplinären Summerschool 2017 (!SG) „Leben jenseits der Behausung im Raum der Öffentlichkeit – Interdisziplinäre Annäherungen an die Lebenslage wohnungsloser Menschen“ sollte eine Seminareinheit mit Prof. Dr. Deborah Padgett von der New York University (NYU) gestaltet werden. Ziel war, sich gemeinsam mit der Forscherin dem Konzept des „Housing First“ anzunähern. Doch kurzfristig stand die Veranstaltung auf der Kippe, da der geplante Flug der Professorin nicht zu realisieren war.
Um den Studierenden in Frankfurt dennoch die Teilnahme an Lehrvortrag und gemeinsamer Diskussion zu ermöglichen, wagten sich die Lehrenden erstmals an die Nutzung von Adobe Connect und realisierten die Veranstaltung via Onlinekonferenz. Die Anforderung an die Liveschaltung war nicht nur die Übertragung des Lehrvortrags nach Frankfurt, sondern eine Diskussion bzw. ein Gespräch zwischen den beiden Standorten zu ermöglichen. Das Wagnis gelang.
Frau Prof. Tolle und Herr Best berichteten in diesem Praxisforum eLearning über ihre Erfahrungen. Dies bildete die Grundlage für einen anregenden Austausch über Chancen und Grenzen des Live-Online-Formates.
12. Juli 2017
Prof. Dr. Ralf Jankowski, Fb 3 Wirtschaft und Recht, Prof. Dr. Zöller-Greer, Fb 2 Informatik und Ingenieurwissenschaften, Frankfurt University of Applied Sciences
Live-Online-Seminare mit Adobe Connect - Tipps für die Praxis
Prof. Zöller-Greer und Prof. Jankowsi sind zwei "alten Hasen" in Sachen Live-Online-Seminare und ließen die Teilnehmer/innen in einem authentischen Setting an ihren Erfahrungen teilhaben. Sie informierten, welche Chancen Webinare bieten, aber auch welche Fallstricke es gibt und wie diese zu meistern sind.
Auch die interaktiven Möglichkeiten kamen in der Sitzung nicht zu kurz. Denn eine wichtige Frage ist, wie man eine aktive Teilnahme an einem solchen Webinar, in dem der Blickkontakt nicht gegeben ist, sicherstellen kann. Die Demonstration der Möglichkeiten, die Adobe Connect für eine schnelle Evaluation durch die Lerngruppe bietet, rundeten dieses intensive Kurztutorial ab.
18. Januar 2017
Prof. Dr. Anne Riechert, Professorin für Datenschutz, Fb 2 Informatik und Ingenieurwissenschaften, Frankfurt University of Applied Sciences
E-Learning-Modul: Recht-Datenschutz-Persönlichkeitsrechte - Erfahrungen mit der Konzeption und Umsetzung
Das Modul Recht und Datenschutz, Datenschutz und Persönlichkeitsrechte, Datenschutzrecht konnte erheblich flexibilisiert werden, indem über 60 % der Präsenzzeit für die Studierendendurch Online-Vorlesungen, -Übungen und -Betreuung ersetzt wurden. Zusätzlich dient das Angebot den Studierenden der Informatik und Wirtschaftsinformatik des fünften Semesters als zeit- und ortsunabhängige Lernressource für die Bearbeitung des Lernportfolios (Prüfungsleistung).
Bei der Planung und Umsetzung des neuen Konzepts lag das Augenmerk insbesondere auf folgenden Punkten:
- Die Verbesserung der Studierbarkeit durch die Erhöhung des Anteils zeitlich selbstbestimmten Lernens mit flankierenden Angeboten der Onlinebetreuung (z.B. Sprechstunden per Adobe Connect);
- Optionale Präsenzübungen, zur Vertiefung und Wiederholung;
- Aktivierung der Studierenden durch kontinuierliche Angebote zur Lernfortschrittskontrolle mit regelmäßigem Feedback (Online-Übungen können beliebig oft wiederholt werden – Präsenzübungen dienen der Klärung offener Fragen);
- Motivierung und Anwendungsbezug durch die Einbindung ausländischer Referenten;
Frau Riechert berichtete über ihre Erfahrungen bei Erstellung und Umsetzung des E-Learning-Angebots und die Resonanz ihrer Studierenden. Sie konnte ein sehr positives Fazit ziehen. Die via Moodle bereitgestellten Lernmaterialien ermöglichen den Studierenden eine Erarbeitung der Inhalte im individuellen Lerntempo und die Auslagerung der Lehrvorträge führte in den Präsenzübungen dazu, dass die gewonnene Zeit für die Bearbeitung vertiefter Fragestellungen mit den vorbereiteten Studierenden genutzt werden konnte. Die gemeinsame Zeit im Hörsaal wurde effektiver und lebendiger.
Zentrale Komponenten des Onlineangebots waren Videos mit Lehrvorträgen und mit Lernhinweisen hinterlegte Selbsttests. Der anfänglich sehr hohe Aufwand für die Erstellung der Videos und der Selbsttests für die Studierenden lässt sich perspektivisch durch deren Mehrfachnutzung kompensieren.
Das Projekt wurde durch den internen Förderpreis für die Konzeption und Realisierung eines eLearning-Moduls / einer Unit mit mindestens 60% Onlineanteil unterstützt.
11. Januar 2017
Prof. Dr.-Ing. Josef Becker, Professor für Schienenverkehrswesen und öffentlichen Verkehr Fachgruppe Neue Mobilität
Julius Väth, studentischer Tutor Fachbereich 1: Architektur · Bauingenieurwesen · Geomatik
E-Learning-Kurs „Öffentlicher Personennahverkehr“ -Erfahrungen mit der Konzeption und Umsetzung
Eine Herausforderung bei der Konzeption dieses E-Learning-Angebotes bestand darin, dass das Themenfeld „Öffentlicher Personennahverkehr“ als Querschnittsthema in unterschiedlichen Modulen gelehrt wird und die Einsatzszenarien differieren. Im Modul G8 „Grundlagen des Verkehrswesens“ löst das Online-Angebot einen relevanten Teil der Vorlesungen ab, wird aber weiterhin von Präsenzübungen flankiert. Im Rahmen weiterer Module dient das Angebot der Unterstützung des Selbststudiums und der eigenständigen Vertiefung.
Aufgrund der vorgesehenen Nutzung für das Selbststudium wurde ein starkes Augenmerk auf eine übersichtliche Strukturierung und gute Orientierung der Lernenden gelegt. Lernhinweise, Lernaufgaben und Lernfragen runden das Angebot ab.
Herr Becker stellte das Angebot vor, berichtet über Aufwände und Herausforderungen bei der Erstellung und erste Erfahrungen mit Einsatz und Einbindung des Online-Kurses. Die positive Evaluation des Angebots durch die Studierenden wurde bestätigt durch um 5 % bis 10 % bessere Klausurergebnisse. Nichtsdestotrotz wird an weiteren Verbesserungen gearbeitet. So soll die Vielfalt der Aufgabenformate erhöht und dem Trend der Strudierenden, sich erst kurz vor den Prüfungen intensiv mit den Lerninhalten und Aufgabenstellungen zu beschäftigen, entgegengewirkt werden.
Herr Beckers Projekt wurde durch den internen Förderpreis für die Konzeption und Realisierung eines eLearning-Moduls / einer Unit mit mindestens 60 % Onlineanteil unterstützt.
10. Mai 2016
Hans Ambach / Sebastian Blam, Fb 2 Informatik und Ingenieurswissenschaften, Frankfurt University of Applied Sciences
C-Programmieraufgaben als Zusatzangebot für die Erstsemester Informatik - Erfahrungen aus dem WS 2015/16
Im Zuge der 2. Förderphase des Projektes „MainCareer – Offene Hochschule“ werden E-Learning-basierte Zusatzangebote für die Informatik konzipiert, entwickelt und erprobt. Diese Angebote zielen darauf, das individuelle Lernen der Studierenden sowie eine zeit- und ortsunabhängige Nutzung zu unterstützen.
Für das Modul „Einführung in die Programmierung mit C“, stand den Erstsemestern der Studiengänge Bachelor Informatik und Informatik – mobile Anwendungen im Wintersemester 2015/16 erstmalig ein Moodle-Kurs mit Übungs- und Testaufgaben als Zusatzangebot zur Verfügung. Dieses von den Referenten konzipierte und umgesetzte Angebot ermöglicht ein vertiefendes Anwenden, Üben und Wiederholen des Lernstoffes aus Vorlesung und Übung. Als Motivationsanreize werden automatisch erzeugte individuelle Lernstandreports genutzt, die auf einer sehr ausgetüftelten Nutzung der Potentiale des Testmoduls von Moodle basieren.
Im Rahmen des Beitrages wurden Idee, Vorgehensweise, Umsetzung und bisherige Erfahrungen reflektiert.
16. Dezember 2015
Prof. Dr. Jörg Schäfer, David Klein, Fabio Aversente, Ahmad Schekeb Sultani, Fb 2 Informatik und Ingenieurswissenschaften, Frankfurt University of Applied Sciences
SmartClick - Ein Audience Response System der Frankfurt UAS
Clicker, TED-System (Tele-Dialog System), "Audience Response System" (ARS), Voting-System, Live-Feedback-System, Classroom Response System, Student Response System: Unter diesen Namen firmieren technisch gestützte Verfahren, die in der Hochschullehre eingesetzt, die Rückkopplung zwischen Dozent/inn/en und Studierenden insbesondere in größeren Vorlesungen fördern sollen.
Jeder kennt das Abstimmverfahren aus "Wer wird Millionär": der Kandidat muss aus einer vorgegebenen Liste von Antwortmöglichkeiten die richtige auswählen. Die Antworten der Teilnehmer/innen werden registriert und können in Sekundenschnelle ausgewertet und für alle visualisiert werden. Es können vorbereitete Fragen wie spontane Befragungen in Vorlesungen durchgeführt und besprochen werden.
SmartClick ist eines der Audience Response Systeme der Frankfurt UAS.
SmartClick zeichnet sich dadurch aus, dass
- das System keine umständliche Konfiguration erfordert, da das System “automatisch” die richtige Veranstaltung erkennt
- die Lehrperson das System über das Moodle-Interface einer eigens am Fachbereich 2 gehosteten Moodle-Installation konfigurieren kann
- das System sich in den Digitalen Campus (DC) integriert und in Zukunft aus dem Veranstaltungsplan bzw. Belegungsplan des DC automatisch gespeist werden soll, was die Konfiguration für die Lehrperson noch weiter vereinfacht.
Weitere Informationen: http://moca.fb2.hs-intern.de
Das System wurde vorgestellt und es entspann sich ein lebhafter Austausch zwischen den Teilnehmenden und Entwicklern.
08. Dezember 2015
Prof. Dipl.-Ing. Jean Heemskerk, Fb 1 Architektur, Bauingenieurwesen, Geomatik, Frankfurt University of Applied Sciences
Beispiele für eine niederschwellige Moodle-Nutzung
Herr Heemskerk lehrt im Studiengang Architektur des Fachbereich 1 und nutzt seit geraumer Zeit die Lernplattform Moodle zur Unterstützung seiner Lehrveranstaltungen. Er motivierte Kolleginnen und Kollegen, die die Lernplattform noch nicht kannten, indem er exemplarisch niederschwellige Einsatzmöglichkeiten der Moodle-Kursräume vorführte.
Die Teilnehmer/innen erfuhren, wie sich ohne viel Aufwand Vorteile für Lehrende und Studierende generieren lassen, indem Materialien distribuiert, studentische Arbeiten hochgeladen oder das Umfragetool und Gruppeneinteilungen eingesetzt werden. Die semesterweise Aktualisierung der genutzten Kurse lieferte ein Beispiel für eine zeitsparende Moodle-Nutzung.
27. Oktober 2015
Prof. Dr.-Ing. Jochen Abel, Fb 1 Architektur, Bauingenieurwesen, Geomatik, Frankfurt University of Applied Sciences
Prof. Dipl.-Ing. Jens Bossmann, Fb 1 Architektur, Bauingenieurwesen, Geomatik, Frankfurt University of Applied Sciences
Erfahrungsbericht und Evaluation zum Online Modul Facility Management II
Herr Abel und Herr Bossmann haben, unterstützt durch den hochschulinternen Förderpreis für die Konzeption und Realisierung eines E-Learning-Moduls mit mindestens 60 % Onlineanteil, ihr Lehrmodul Facility Management II, bestehend aus der Vorlesungsreihe „Immobilienbewirtschaftung“ und der Übung „Flächenmanagement“, in ein Online-Format umgewandelt.
Der konzeptionelle Schwerpunkt des im Praxisforum E-Learning vorgestellten Online-Konzepts liegt auf der vorlesungsbegleitenden Übungsunit mit der primären Zielstellung, den Studierenden eine größtmögliche zeitliche und räumliche Flexibilität bei der Bearbeitung der praktischen Aufgaben zu ermöglichen und ferner die Eigeninitiative sowie die Fähigkeit zum selbstorganisierten Arbeiten zu fördern. Des Weiteren wurden die Bewertungstransparenz und die Effektivität in Bezug auf den Lernerfolg maßgeblich verbessert. Hierzu wurden verschiedenste in der Lernplattform Moodle zur Verfügung stehende Tools (z. B. Nachrichtenforum, Hilfechat, Tutorials, kommentierte Aufgabenstellungen, Feedbackmöglichkeiten und automatisierte Wissensüberprüfungen) eingesetzt. Über deren Sinnhaftigkeit und Wirkung im Kontext des entwickelten Konzepts sowie die Erfahrungen der Studierenden und Lehrenden wurde im Rahmen des Beitrages berichtet und diskutiert.
11. Juni 2015
Prof. Dr. Maike Kamlage, Fachbereich 2, Frankfurt University of Applied Sciences
Ralph Samulowitz, Fachbereich 2, Frankfurt University of Applied Sciences
Beispiele für den Einsatz verschiedener Moodle-Funktionen in Kombination mit Videotutorials und Vorlesungsmitschnitten
Frau Kamlage und Herr Samulowitz nutzen und gestalten Moodlekurse begleitend zu ihren Lehrveranstaltungen, um die Studierende bei der Vor- und Nachbereitung zu unterstützen. Sie stellten im Rahmen der Reihe Praxisforum eLearning konkrete Umsetzungsbeispiele für jeweils eine ausgewählte Lehrveranstaltung vor: Algebra für Informatiker (Kamlage) und Datenübertragung und Netze (Samulowitz). Unter anderem wurde der Einsatz von Selbsttests im Zusammenhang mit Videotutorials, die Nutzung der Gruppeneinteilung oder des Feedback-Moduls gezeigt.
Die Beispiele stießen auf großes Interesse und waren Anlaß zu einem anregenden Austausch über Lösungsansätze und Erfahrungen.
29. Jan. 2015
Prof. Dr. Christian Rich, Fachbereich 2, Frankfurt University of Applied Sciences
Aktivierung Studierender in Vorlesungen durch den Einsatz eines Live Audience Response Systems
Die Aktivierung Studierender in größeren Vorlesungen ist für Dozenten immer eine Herausforderung, da die direkte Interaktion meist auf einzelne Studierende begrenzt ist. Wünschenswert ist aber eine aktive Teilnahme aller Studierenden, um zum einen deren Aufmerksamkeit zu erhöhen und zum anderen dem Dozenten einen besseren Einblick in das Verständnis des Stoffes seiner Hörer zu ermöglichen. Genau hier setzen technisch gestützte Verfahren an, welche die Aktivierung Studierender und die unmittelbare Rückkopplung zwischen Studierenden und Dozent fördern sollen. Diese Systeme firmieren unter Namen wie Clicker, TED-System, Classroom Response System oder Audience Response System.
Professor Rich vom Fachbereich 2 hat das Thema aufgenommen und zusammen mit Studenten ein eigenes System entwickelt, ganz nach dem Motto "das können wir besser". Das entwickelte Live Audience Response System (LARS) ermöglicht Lehrenden, sehr einfach Freitext- und Multiple-Choice-Fragen an Studierende zu senden, welche diese anonym über ihr Smartphone, iPad oder Laptop beantworten können. Die Ergebnisse können live in einer graphischen Auswertung eingesehen werden. Mit LARS erhält der Dozent während der Vorlesung Feedback und kann so den Inhalt der Vorlesung dem Wissensstand der Studierenden anpassen, die Geschwindigkeit erhöhen oder bestimmte Inhalte noch einmal wiederholen. Prof. Rich stellte das entwickelte System vor und berichtet über seine Erfahrungen und die anderer Kollegen mit diesem System.
Die Teilnehmer/-innen des Praxisforums zückten ihre Smartphones und iPads und überzeugten sich gleich vor Ort über die einfache Handhabung des Systems.
09. Dezember 2014
Stefanie Kortekamp M.A., Fachbereich 3, Frankfurt University of Applied Sciences
Moodle-Unterstützung eines weiterbildenden, berufsbegleitenden Master-Studiengangs
Der auf zwei Jahre angelegte Master-Studiengang „Management und Vertragsgestaltung in der Gesundheitswirtschaft" (MHAC) der Frankfurt University of Applied Sciences führt Fach- und Führungskräfte aus dem Gesundheitswesen berufsbegleitend zum Abschluss.
Um die für die Zielgruppe erforderliche Flexibilität zu bieten, reduziert das Blended Learning-Konzept die Präsenzzeit zugunsten der Onlinephasen auf 3 x 4 Tage pro Semester (Mi-Sa). Um Motivation und Orientierung zwischen den Präsenzphasen aufrecht zu erhalten, kommt der Gestaltung und Betreuung dieser Onlinephasen eine wichtige Rolle zu.
Im Praxisforum eLearning wurde gezeigt, wie Moodle in Kombination mit Vorlesungsaufzeichnungen dazu genutzt wird, dieses zu gewährleisten und die Studierenden für die Notwendigkeit der interdisziplinären Kooperation und Kommunikation in der Gesundheitswirtschaft zu sensibilisieren. Die den Aktivitäten zugeordneten Foren und Aufgaben werden in der Online-Phase in unterschiedlicher Weise für den Informationsfluss genutzt. Um den Studierenden Denkanstöße zu geben, sich aus ihrer jeweiligen fachlichen Warte mit den Vorteilen der Multidisziplinarität zu befassen, werden Materialien in Form von Verzeichnissen, Dokumenten, Büchern und Links eingefügt.
Eine Besonderheit ist zudem der Einsatz der sogenannten Metakurse in Moodle. Diese wenig beachtete Funktionalität erlaubt es, alle Kurse eines Studienganges so zusammenzufassen, dass die Studierenden sie als konsistente Lernumgebung wahrnehmen, in die sie sich einmalig mit einem zentralen Zugangsschlüssel einzuschreiben, anstatt sich für x-Kurse einzeln anmelden zu müssen. Dies wurde am einem konkreten Beispiel vorgeführt.
03. Juli 2014
Prof. Dr. Ralf Jankowski, Frankfurt University of Applied Sciences, Fb 3
Lerner-Aktivierung: Praxis-Beispiele in Moodle und in Adobe Connect
Lernen ist ein aktiver Prozess wie die Lehr- und Lernforschung belegt. Ziel muss sein, Studierende aus einer passiv-rezeptiven Haltung in die Auseinandersetzung mit den Studieninhalten zu führen. Das Lernmanagementsystem Moodle wie auch das Web-Konferenzsystem Adobe Connect haben viel Potential für die Umsetzung entsprechender Lehr/Lernszenarien und lassen sich für diesen Zweck auch gut kombinieren.
Interessante Ansätze, Studierende zur Mitarbeit und zur aktiven Wissenskonstruktion zu motivieren gibt es viele und doch zeigt sich in der Praxis nicht selten eine Kluft zwischen der Idee des Dozenten und der Wirklichkeit im virtuellen Raum. Im Praxisforum wurde offen über Erfolge und Misserfolge mit den neuen Lehr/Lernmöglichkeiten diskutiert und – Lifelong Learning – voneinander gelernt.
27. Mai 2014
Prof. Dr.-Ing. Cornelia Eschelbach, Frankfurt University of Applied Sciences, Fb 1
Onlinemodul für Räumliche Koordinatentransformation und Ausgleichung geodätischer Netze (ORKAN)
Im August 2013 wählte eine fachbereichsübergreifend besetzte Jury aus einer Vielzahl interessanter Einreichungen auf die Frankfurt UAS interne Ausschreibung zur Förderung der Konzeption und Realisierung eines eLearning-Moduls /einer Unit mit mindestens 60 % Onlineanteil den Antrag von Frau Prof. Dr.-Ing. Cornelia Eschelbach. Frau Eschelbach berichtete im Rahmen dieses Praxisforums von ihren Erfahrungen mit der Umsetzung des Konzepts.
Das Seminarkonzept fokussiert den Aspekt des selbstlernzentrierten Arbeitens, das es den Studierenden ermöglicht, alle gestellten Aufgaben mit individueller Intensität und individuellem Tempo erfolgreich zu bearbeiten. Zu diesem Zweck begleitet ORKAN die Übungen im Modul Raumbezug des Studiengangs Geoinformation und Kommunaltechnik (GeKo). Die feine Untergliederung der einzelnen Onlineübungen (basierend auf de Moodle-Features Test und Aufgabe) in Kombination mit der individuellen Bearbeitungszeit führt zu einer „Entschleunigung“, die sich sehr positiv auf das Lernergebnis auswirkt. ORKAN unterstützt dabei nicht nur die Studierenden in den einzelnen Lernphasen der Übungen, sondern führt auch bei der Bewertung zu mehr Transparenz.
Frau Eschelbach machte auch deutlich, wie wichtig die Faktoren Verlässlichkeit bei der zeitlichen Taktung der Aufgaben und die Eindeutigkeit der Aufgabenstellungen für die Akzeptanz von Online-Angeboten ist.
14. April 2014
Prof. Dr. Stefan Dominico, Fachbereich 2, Frankfurt University of Applied Sciences
Aktivierung von Studierenden im Studiengang „Wirtschaftsingenieurwesen Online"
Seit dem Wintersemester 2011/12 wird an der Fachhochschule Frankfurt der Studiengang "Wirtschaftsingenieurwesen Online" angeboten. Der Studiengang richtet sich an Personen, die ein Präsenz-Vollzeitstudium aufgrund ihrer beruflichen oder persönlichen Situation nicht absolvieren können. Die Studierenden erarbeiten sich die Inhalte bei individueller Zeiteinteilung zum überwiegenden Teil in Eigenverantwortung. Aus diesem Grund spielt eine gezielte Aktivierung der Studierenden eine wichtige Rolle bei der Unterstützung der Lernprozesse und der Vorbereitung auf die erfolgreiche Absolvierung der Modulprüfungen. Im Rahmen dieses Beitrages wurde vorgestellt, welche Mittel dafür zur Verfügung stehen und eingesetzt werden und welche Erfahrungen dabei bisher gemacht wurden.
Einige relevante Faktoren, die identifiziert wurden, sind das initiale Präsenztreffen, in dem die persönliche Begegenung eine gute Grundlage für die virtuelle Zusammenarbeit legt, eindeutige Ansprechpartner/innen sowohl für organisatorische wie fachliche Fragen, verlässliche und schnelle Reaktionszeiten und die übersichtliche Darstellung der Lernziele. Abschließend wurde die Frage, inwieweit sich die vorgestellten Ansätze auch zur Unterstützung des Selbststudienanteils von Präsenzstudiengängen eignen, diskutiert.
Download der Slides des Vortrages
24. Juni 2013
Prof. Dr. Doris Galinski, Fachbereich 3, Frankfurt University of Applied Sciences
Einsatz des iPad im Hochschulbereich
Schon kurz nach seiner Erfindung im Jahr 2010 hielt das iPad Einzug in die Lehre. Die in den letzten Monaten aus dem Boden sprießenden Blogs zu diesem Thema (https://kmz-reutlingen.de/pages/geraete/ipad-blog.php/ etc.) befassen sich primär mit dem Einsatz in Schulen.
Es gibt jedoch auch sehr interessante Anwendungsmöglichkeiten für die Hochschullehre. So finden sich hervorragende Apps, die das iPad als Whiteboard mit oder ohne Vertonung nutzbar machen – sich also direkt in der Lehre einsetzen lassen, oder sich als Medium zur Besprechung von Übungsaufgaben eignen, die die Studierenden orts- und zeitungebunden nutzen können. Interessant sind auch die Apps für Mindmaps, Notizen, mathematische Formeln und Graphen sowie Recherche. Und es gibt natürlich einige „Must-have’s“ – und auch einige Gimmicks für Unterricht und Lehre. Prof. Dr. Galinski hat sich in ihrer Online- und Präsenzlehre mit dem Einsatz des iPads befasst und präsentierte im Praxisforum ihre „Lieblings-Apps“ - und gab den Teilnehmenden so eine wertvolle Orientierungshilfe für dieses für die meisten noch sehr experimentelle Feld.
- Eine Übersicht der von Frau Prof. Galinski besprochenen Apps finden Sie hier zum Download
12. Juni 2013
Prof. Dr. Rolf-Rainer Schulz, Fachbereich 1, Frankfurt University of Applied Sciences
Erfahrungen mit der Aktivierung Studierender in Grundlagenveranstaltungen durch den Einsatz eines Abstimmungssystems
Die Vermittlung von Grundlagenwissen interaktiv zu gestalten und die Auseinandersetzung der Studierenden mit den Inhalten zu fördern ist immer wieder eine Herausforderung. Aus diesem Grund streut Prof. Schulz bereits seit langem Wissenstests in seine Vorlesung. Mündliche Antworten und Beiträge kommen in einer großen Gruppe in der Regel aber nur von wenigen. So lassen sich über die Partizipation und das Verstehen der schweigenden Mehrheit oft nur Vermutungen anstellen.
Eine Lösung für das Problem hat Prof. Schulz jetzt im Einsatz eines Votingsystems gefunden. Das an der THM entwickelte ARSnova ermöglicht den Studierenden die Beantwortung der vom Dozenten vorbereiteten Fragen über ihre mobilen Geräte wie Laptops, Smartphones oder iPads.
Prof. Schulz kann das anonymisierte Ergebnis unmittelbar anhand einer graphischen Auswertung einsehen und es sodann für die Studierenden freischalten um es gemeinsam mit ihnen zu besprechen. Der Lehrende kann so verlässlich Verständnisprobleme identifizieren und sie in seinen weiteren Darlegungen berücksichtigen. Die Studierenden können sich bei Bedarf auch nach der Lehrveranstaltung noch mit den Fragen, auf die sie jederzeit online zugreifen können, beschäftigen.
Prof. Schulz stellte uns seinen Gebrauch des Abstimmungssystems vor und berichtet von seinen Erfahrungen und der Resonanz bei den Studierenden. Auch weitere Einsatzmöglichkeiten oder alternativer Anwendungen wurden besprochen und diskutiert.
Mi, 23. Jan. 2013
Prof. Dr. Doris Galinski, Frankfurt University of Applied Sciences
Moodle - Erfahrungen aus der Präsenz- und Onlinelehre
Frau Prof. Galinski, Fb 3, Wirtschaft & Recht, lehrt nicht nur in unseren Präsenzstudiengängen, sondern seit dem WS 11/12 auch im Online-Studiengang Wirtschaftsingenieurswesen, der in Kooperation mit der oncampus GmbH, einem Unternehmen der Fachhochschule Lübeck durchgeführt wird. Als langjährige Nutzerin der Lernplattform Moodle konnte sie so unterschiedliche Einsatzszenarien und Funktionen mediengestützten Lehrens und Lernens in Bezug auf unterschiedlichen Zielgruppen und Studiengangsorganisationen explorieren. Dies umfasste auch den Einsatz von Screencasts in unterschiedlichen Settings sowie die Aktivierung der Studierenden durch Hot Potatoes, Multiple Choice Tests und klausurvorbereitende Aufgaben als Ersatz für Tutorien.
13. Juni 2012
Prof. Dr.-Ing. Jörg Ackermann, Frankfurt University of Applied Sciences, Fb 1
Moodle-Tests als Angebot zur Vorlesungsnachbereitung und -ergänzung
Aus Lehrbüchern ist die Verwendung von Kontrollfragen am Ende eines Kapitels bestens bekannt. Kontrollfragen unterstützen die Vertiefung des vermittelten Lehrstoffs und decken Verständnisprobleme auf.
Herr Prof. Ackermann setzte dieses didaktische Hilfsmittel im Wintersemester 2011/2012 in seinem Moodle-Kurs ein, um die Lehrinhalte der Stahlbau-Vorlesungen nach jeder Einheit abzufragen und damit die Studierenden zu aktivieren. Als Werkzeug wurde hierzu die Aktivität „Test“ der eLearning-Plattform verwendet.
Die Aktivität „Test“ erlaubt es Lehrenden, Tests aus selbst erstellten Fragen zusammenzustellen. Dabei können verschiedene Fragetypen (Zuordnungsfragen, Multiple-Choice-Fragen, Wahr-Falsch-Fragen, etc.) verwendet werden. Die Fragen werden in einer Fragendatenbank gespeichert und können für weitere Moodle-Kurse und in beliebiger Kombination wiederverwendet werden. Die Auswertung eines Moodle-Tests erfolgt automatisch und gibt den Lernenden so ein unmittelbares Feedback zum Wissensstand. Zusätzlich kann die Auswertung in Abhängigkeit von den Ergebnissen mit gezielten Lernhinweisen versehen werden.
Abhängig vom didaktischen Ziel können die Tests zudem unterschiedlich konfiguriert werden. Zum Beispiel lässt sich ein Zeitraum definieren, in dem sie bearbeitet werden können. Prof. Ackermann nutzt dies, wie er berichtete, als Lernanreiz nach jeder Vorlesung, indem er die Tests nur für eine Woche frei schaltete. Ein weiterer Anreiz wurde dadurch gesetzt, dass es "on Top" auf die Prüfungsleistung Punkte gab, wenn mindestens 70 % der Testfragen korrekt beantwortet wurden.
Über die Frage, ob der Lerneffekt höher ist, wenn man die Wiederholung eines Testdurchlaufs erst nach einem definierten Zeitraum gestattet, wurde kontrovers diskutiert.
Herr Prof. Ackermann zeigte anregende Beispiele dafür, wie man unterschiedliche Fragetypen auch für mathematische Aufgabenstellungen einsetzen kann. Für die Generierung von Formeln setzt er sowohl den Latex-Editor von Moodle wie auch externe Tools, wie z.B. www.codecogs.com/ ein.
10. Mai 2012
Prof. Dr. Jörg Schäfer, Frankfurt University of Applied Sciences, Fb 2
Konzept und Entwicklung eines flexiblen Abstimmungssystems - Vorstellung des Prototypen LectureVote und Diskussion
Herr Prof. Quibeldey-Circel, Technische Hochschule Mittelhessen,
Vorstellung des Abstimmungssystems ARSnova
Jeder kennt "Wer wird Millionär" und jeder kennt das Abstimmverfahren, bei dem der Kandidat aus einer vorgegebenen Liste von vier Antwortmöglichkeiten die richtige auswählen muss. Derartige Verfahren werden inzwischen mit unterschiedlichen Zielsetzungen auch in der Lehre eingesetzt: Z.B. um Studierende zu aktivieren oder dem Dozenten ein schnelles Feedback zu geben, ob das Tempo einer Vorlesung angemessen oder der vorgetragene Stoff zu leicht oder zu schwierig ist.
In der Vergangenheit allerdings waren die Anschaffungs- und Wartungskosten für solche Abstimmungssysteme hoch und deren Einsatz umständlich, da spezifische Hardware ausgeteilt und wieder eingesammelt werden musste.
Angesichts der rasanten Verbreitung von Smartphones bieten sich geräteunabhängige Abstimmungssysteme als handhabbare Lösung an. Ein solches Abstimmungssystem mit dem Namen "LectureVote" wurde im Rahmen einer durch Prof. Dr. Jörg Schäfer betreuten Informatikprojektarbeit von Studierenden entwickelt. Die Anwendung läuft sowohl auf Mobilen Endgeräten (Smartphones) als auch auf Laptops und Pads, die Webzugang haben. LectureVote ermöglicht es den Dozenten, beliebige Fragen zu formulieren und passende und unpassende Antwortmöglichkeiten zu hinterlegen. Die Studierenden können dann mit dem Handy über eine HandyApp, mithilfe des Browsers, per SMS oder per E-Mail oder Twitter antworten. Die Ergebnisse stehen unmittelbar im Hörsaal zur Verfügung. Das System ist für die Studierenden ohne vorherige Registrierung nutzbar.
Für die Aktualität des Themas spricht, dass an der Technische Hochschule Mittelhessen zeitgleich eine App für den Einsatz in der Lehre entwickelt wurde: ARSnova. Herr Prof. Quibeldey-Circel, der die Entwicklung an der THM betreute, stellte diese ebenfalls vor. Dieses System bietet u.a. die Funktion, während einer Veranstaltung die Voten der Studierenden zu einer Feedbackabfrage kontinuierlich in Form eines dynamischen Balkendiagrammes einzusehen. Die Studierenden können dem Dozenten/der Dozentin anzeigen ob sie noch folgen können oder die Inhalte zu schnell vermittelt werden.
Die anschließende Diskussion zeigte, dass die interessanten (i.d.R. anonymisierten) Feedback- und Aktivierungsmöglichkeiten nicht in Konkurrenz zur Bedeutung der persönlichen Rückkopplung zwischen Lehrenden und Lernenden verstanden werden wollen.
Die Entwickler freuen sich über Interessenten, die bereit sind, die Systeme auszuprobieren, um weitere Erfahrungen zu sammeln. Senden Sie eine E-Mail an support@elearning.fra-uas.de, wenn Sie nähere Informationen benötigen oder eines der Systeme in der Lehre einsetzen möchten.
17. April 2012
Prof. Edward Romar, UMass Boston
Leading Edge Online Pedagogy: UMass Boston's Cross Cultural/Cross Institutional Entering New Markets Graduate Business Course
Der Besuch von Prof. Edward Romar fand im Rahmen eines Kooperationsstudienganges und eines Austauschprogramms mit dem Fb 2 der Frankfurt UAS statt.
International learning opportunities are important in a student's educational experience and as well as preparation for a successful career. UMass Boston's Entering New Markets course is an innovative approach to contemporary business pedagogy. The course integrates students from different universities and cultures into an online course. It exposes students to the challenge of managing culture, technology, time difference and team work in a simulated business environment. Dr. Romar presented an overview of the course and his experience in offering this course on both an undergraduate and graduate level. Ansprechpartner: Prof. Dr. Christian Rich, Studiengangsleiter "Business Information Systems Transnational", Frankfurt UAS, Fb 2
10. April 2012
Prof. Dr. Ruth Schorr, Frankfurt University of Applied Sciences, Fb 2
Oxford Papershow in der Lehre: Erste Erfahrungen und Möglichkeiten
Oxford Papershow verbindet die analoge mit der digitalen Welt. Das System passt in jede Tasche und besteht aus einem Stift, der via Bluetooth mit dem Rechner verbunden wird, sowie aus speziellem Papier mit aufgedruckten Steuerungssymbolen. Es ermöglicht das Einfügen handschriftlicher Notizen in laufende Powerpoint-Präsentationen. Das Verfahren gestattet zudem die Auswahl verschiedener Grafikformen, Strichstärken und Farben und bieten so vielfältige Darstellungsmöglichkeiten.
Statt in Vorlesungen lediglich die vorbereitete Präsentation durchzublättern, können so spontan Inhalte ergänzt und gespeichert werden, ohne die Nachteile von Kreide und Tafel, wie Verschmutzungen oder das Abwenden vom Auditorium in Kauf zu nehmen.
Frau Prof. Schorr, die die Oxford Papershow im Wintersemester im Rahmen einer Mathematikvorlesung im Studiengang Informatik eingesetzt hat, berichtete von Ihren durchweg positiven Erfahrungen und demonstrierte anschaulich den Gebrauch dieses Werkzeugs. Zudem nutzte sie die Möglichkeit, den derart angereicherten Vortrag zur Nachbereitung Ihrer Studierenden aufzeichnen zu lassen.
Hier können Sie die Folie zur Präsentation herunterladen.
23. Januar 2012
Prof. Dr. Thomas Kunz, Frankfurt University of Applied Sciences, Fb 4
Einsatz eines iPads in Lehre + Forschung? Erste Erfahrungen und Demonstration von Anwendungsbeispielen
Zunächst nur eine Anschaffung für den privaten Gebrauch und zur Unterhaltung, entpuppte sich das iPad als hilfreiches und zeitsparendes Werkzeug für Forschung und Lehre. Herr Prof. Kunz, Fb 4 demonstrierte unterschiedliche Einsatzmöglichkeiten und stellte das Für und Wider aus seiner Sicht zur Diskussion. In einer angeregten Diskussion kam ein weites Themenspektrum zur Sprache. So wurden u.a. Fragen der Usability, der Kompatibilität von Anwendungen, der Ergonomie, individuelle Workarrounds, Schutz der Daten in der Cloud, Schnelligkeit und auch Arbeitsbedingungen bei Zulieferern von Apple besprochen.
06. Juli 2011
Lars Peppel und Carsten Biemann, Frankfurt University of Applied Sciences
Vorlesungsaufzeichnungen an der Frankfurt UAS - Szenarien und Werkzeuge
Seit 2010 konnten an der Frankfurt UAS im Rahmen des vom HMWK geförderten Teilzeitprojekts erste technische Rahmenbedingungen und ein Servicekonzept entwickelt werden, um das bisherige Angebot an Vorlesungsaufzeichnungen deutlich voranzubringen. So ermöglichten die Aufzeichnungen im Sommersemester Studierenden aus 15 Vorlesungen, sich Lernstoff im eigenen Lerntempo und zeitlich unabhängig anzueignen. Zusätzliche Mehrwerte für Studierende, die neben dem Studium einer Beschäftigung nachgehen oder aus gesundheitlichen oder familiären Gründen nicht regelmäßig an Veranstaltungen teilnehmen können wurden bestätigt.
Die Referenten stellen das Konzept, das der Leitlinie folgt, Lehrenden zusätzlicher Aufwände abzunehmen vor. Zudem wurden die Ergebnisse einer ersten Evaluation präsentiert und gemeinsam diskutiert. Interessante Aspekte aus dem Kreis der Teilnehmer waren beispielsweise die Frage danach, ob Kompetenzen für die effiziente Rezeption von Vorlesungsaufzeichnungen bei den Studierenden in jedem Fall vorausgesetzt werden können, oder der Hinweis, dass die akustische Qualität von Vorlesungsaufzeichnungen für hörgeschädigte Studierende von besonderer Bedeutung ist. Hier können Sie die Folien zur Veranstaltung abrufen.
28. Juni 2011
Sibylle Menz und Michael Nowak, Studienseminar Frankfurt am Main
Web 2.0 in der Lehre: Erfahrungen und Möglichkeiten zum Einsatz von Weblogs in Lehrveranstaltungen
Weblogs – persönliche Onlinejournale mit einfachster Software – standen im Fokus der Veranstaltung. Blogs eignen sich gut als Grundlage für selbstgesteuerte Lernprozesse und können soziales und kooperatives Lernen fördern. Die Referentin und der Referent zeigten anhand von Praxisbeispielen, wie Blogs als Dokumentations- und Diskussionsplattform, zur Ergebnispräsentation oder zur Durchführung von Rollenspielen genutzt werden können. Es zeigte sich, dass viele Ideen für den Blog-Einsatz an Schulen sich auch für die Hochschullehre adaptieren lassen. Diskutiert wurde auch intensiv über Zielkonflikte, die sich durch die Öffnung der Lehr- und Lernsituation durch "Social Media" und den Anforderungen des Datenschutzes ergeben.
15. Juni 2011
Prof. Dr. Ralf Jankowski, Frankfurt University of Applied Sciences, Fb 3
In Dietzenbach und gleichzeitig an der Frankfurt UAS - Erste Erfahrungen mit virtuellen Seminarteilnehmern im Seminarraum
Im Rahmen des Studiums Generale nutzt der Referent seit zwei Semestern gemeinsam mit Prof. Dr. Peter Zöller-Greer (Fb 2) und Dr. Marc von Osthoff (Fb 1) ein virtuelles Klassenzimmer um externe Seminarteilnehmer/innen und Referenten mit den Teilnehmer/innen vor Ort zusammenzubringen.
Aspekte des Erfahrungsberichts waren folgende Aspekte:
- Variationen des Teleteaching
- Möglichkeiten des Combined Learning
- Neue Interaktionsformen
- Technische Probleme und Zielkonflikte
- Umsetzungsbeispiele
24. Januar 2011
Claudia Bremer, Geschäftsführerin studidumdigitale, der zentralen eLearning-Einrichtung der Goethe-Universität Frankfurt und Sarah Voß, Mitarbeiterin Medienproduktion studidumdigitale
E-Content produzieren leicht gemacht: vom Drehbuch zum Kurs mit der LernBar
Wie erstelle ich online Content für die Selbstlernphase? Wann macht das Sinn? Welche Tools gibt es und wie kann ich solchen Content produzieren, was genau ist dabei zu beachten?
Anhand konkreter Beispiele aus der Lehre der Goethe-Universität Frankfurt und anderer Hochschulen gaben die Referentinnen einen informativen Einblick in den Produktionsprozess und die Nutzungspotentiale des Autorentools LernBar, das Hochschulen kostenlos bereitsteht. Den Teilnehmenden wurde die Bedeutung des Planungsprozesses, der Grobkonzept, Feinkonzept und eine eigene Drehbuchvorlage umfasst, klar vor Augen geführt. Besprochen wurde auch die Frage, ab wann sich der Einsatz von Autorentools für die Produktion digitaler Selbstlernmaterialien oder Selbstlernkurse, die neben Text und Bild auch Videos und interaktive Elemente wie Quizzes zur selbständigen Lernstandkontrolle beinhalten sollen, lohnt, bzw. für welche Anforderungen die Möglichkeiten der Lernplattform Moodle ausreichend sind.
Zudem informierten die Referentinnen nicht nur über die LernBar, sondern gaben auch einen kurzen Überblick über andere Autorentools und deren Eignung.
Weitere Informationen zur LernBar.
11. Januar 2011
Ass. Jur. Jan Hansen, Hessisches Telemedia Technologie Kompetenz-Center e.V.
Rechtsfragen des E-Learning
„Wie im "wirklichen Leben" gibt es im Rahmen der Bereitstellung von E-Learning-Angeboten immer wieder Unsicherheiten bezüglich rechtlicher Fragen. Dies verwundert nicht, schafft doch der Einsatz neuer Medien in der Lehre eine komplexe juristische Gemengelage, in der einfache Antworten nicht immer zu haben sind.
Herr Hansen, ein Experte für Rechtsfragen des E-Learning, gab den Teilnehmer/innen der Veranstaltung einen knappen und praxisnahen Überblick über den gesetzlichen Rahmen. Beispiele aus dem E-Learning-Alltag eröffneten gezielte Einblicke in einschlägige Rechtsfragen aus Dozentensicht und wurden engagiert diskutiert. Häufig vorkommende Fragestellungen wie Verwendung von Bildern, Passwortschutz, Zitate, Bearbeitungen, Weitergabe sowie datenschutzrechtliche Aspekte waren Schwerpunkte der Darstellung und der Diskussion.
21. Dezember 2010
M.Sc. Dipl.-Inf. Hans-Martin Pohl, stellv. Leiter Dienstleistungen Lehre und Studium der Hochschule Fulda
Papier und Stift – in Echtzeit digitalisiert, projiziert und aufgezeichnet Erfahren Sie, wie Sie in Ihren Lehrveranstaltungen die Kreativität und Spontanität direkter Anschriebe und Illustrationen mit den Vorteilen der digitalen Welt verbinden können
Im Zeitalter von PowerPoint & Co. vermisst so mancher die spontanen Möglichkeiten von Flipchart und Tafel. Diese Lücke lässt sich mit dem Produkt Oxford-Paper-Show schließen. Die überzeugende Idee: Was mit einem Stift auf einem Blatt Papier gezeichnet oder geschrieben wird, wird direkt auf PC und Beamer übertragen und lässt sich auf diese Weise digital speichern und, sofern gewünscht, im Rahmen von Vorlesungsaufzeichnungen mitschneiden. So lassen sich auf einfache Weise PowerPoint-Vorträge interaktiv gestalten, Studierende an der Weiterentwicklung von Inhalten beteiligen und die Verteilung der erstellten Materialien per Mail oder Lernplattform realisieren.
Herr Pohl führte in die Nutzung der Oxford-Papershow an Hand von Praxisbeispielen aus der Hochschule Fulda ein und gab den Teilnehmer/innen dieses Praxisforums die Möglichkeit, die Handhabe einfach mal selbst auszuprobieren. Für Interessierte der Frankfurt UAS, die das Equipment gerne in Ruhe erproben möchten, stellt das zentrale E-Learning-Büro Leihgeräte zur Verfügung.
13. Dezember 2010
Prof. Zöller-Greer, Frankfurt University of Applied Sciences, Fachbereich 2
Barrierefreie Vorlesungen und Seminare - Einsatzbeispiele für ein virtuelles Klassenzimmer
Seit zwei Jahren führt Prof. Zöller-Greer Lehrveranstaltungen mittels Adobe Connect, also eines sogenannten "Virtual Classrooms" (VC) durch. Teilnehmende und Dozenten können sich im VC ortsunabhängig, aber "live" und hochgradig interaktiv "treffen", um Lehrveranstaltungen, Übungen, Seminare oder Projekte durchzuführen. Ein VC erweitert zudem die Möglichkeiten eines realen Seminarraums, indem z.B. Whiteboards gemeinsam genutzt werden können, schnell und unkompliziert Abstimmungen durchgeführt, oder die Software entfernter Rechner zur Nutzung durch die Teilnehmenden freigeschaltet werden können.
Zudem können Veranstaltungen im VC einfach mitgeschnitten und so anschließend als "Konserve" zur Nachbereitung, bzw. für Studierende, die die Veranstaltung versäumt haben, online gestellt werden. Damit kommt zum Vorteil der Ortsunabhängigkeit auch noch der Zeitunabhängigkeit.
Die Teilnehmer/innen dieses Praxisforums konnten sich mittels einer Liveschaltung wie auch anhand von Aufzeichnungen ein Bild von den Möglichkeiten der Nutzung virtueller Klassenräume machen. Pädagogischer und didaktische Fragen wie auch technische Anforderungen wurden gemeinsam erörtert.
10. November 2009
Prof. Dr. Eva Maria Ulmer, Frankfurt University of Applied Sciences, Fachbereich 4
Ausgerechnet Anatomie!
Wie lasse ich eine klassische Vorlesung verschwinden? Der Einsatz von Screencasts in der Lehre.
Da Studierende der Pflegestudiengänge an der Frankfurt UAS im Vorfeld nicht zwingend eine Pflegeausbildung absolviert haben, kommt der Vermittlung von medizinisch-naturwissenschaftlichem Grundlagenwissen in Abstimmung mit der Vermittlung anwendungsbezogener pflegerischer Fähigkeiten eine wichtige Bedeutung zu.
Anatomie ist zunächst einmal vorwiegend ein regelrechtes Lernfach, dessen Inhalte hauptsächlich in Form von Vorlesungen dargelegt werden. Frau Prof. Ulmer nutzt seit annähernd zwei Jahren das vom E-Learning-Team der Frankfurt UAS bereitgestellte technische Equipment sowie begleitende Services, um ihre Vorlesungen als Screencasts aufzuzeichnen und online bereitzustellen.
Die Aufzeichnungen wurden den Studierenden über eine Lernplattform im Internet zur Nachbereitung von Veranstaltungen, aber auch zu deren Vorbereitung zur Verfügung gestellt. Durch die veranstaltungsvorbereitende Bereitstellung konnte wertvolle Präsenzzeit für vertiefende Transferaufgaben gewonnen werden.
Im Praxisforum durften die Teilnehmer/innen die transportable Aufzeichnungstechnik selbst aufbauen, um so zu erfahren, wie schwierig bzw. einfach dies ist. Rege diskutiert wurde abschließend auch die Frage nach der Bedeutung aktivierender Aufgabenstellungen für die Unterstützung der Online-Rezeption und die vertiefende Beschäftigung mit den Inhalten der Vorlesungsaufzeichnungen.
20.10.2009
Prof. Dr. Gudrun Maierhof, Frankfurt University of Applied Sciences, Fachbereich 4
Erfahrungen mit dem Einsatz von Chats in Lehrveranstaltungen
Die Kommunikation über Chats unterscheidet sich von der Kommunikation via Foren z.B. darüber, dass trotz verteilter Standorte die gleichzeitige Teilnahme aller Beteiligten notwendig ist. Der Einsatz von Chats innerhalb von Lehr- und Lernprozessen oder auch Beratungsprozessen stößt zudem oft auf Skepsis, da diese zunächst einmal als virtuelle Schwatz- bzw. Plauderecken bekannt sind. Frau Prof. Maierhof zeigte an Hand von Beispielen aus ihrer Lehrpraxis, insbesondere in der Weiterbildung, wie Chats in unterschiedlichster Weise für didaktische Zwecke eingesetzt werden können. Dies sind z.B. die Durchführung von Expertengesprächen, die Diskussion in Kleingruppen, die Realisierung von Rollenspielen oder auch Sprechstunden. Sehr wichtig ist nach ihrer Erfahrung eine gründliche Vorbereitung eines Chats, eine gute Strukturierung und Moderation wie auch die Nachbereitung. Die Folien ihres Vortrags können Sie hier einsehen.
23. Juni 2009
Prof. Dr. Petra Schäfer, Frankfurt University of Applied Sciences, Fachbereich 1
Moodle-Wikis zur Unterstützung von Kleingruppenarbeit in großen Veranstaltungen
Gerade bei großen Teilnehmerzahlen in Lehrveranstaltungen wird die Arbeit in Kleingruppen gerne aus Kapazitätsgründen durch Frontalunterricht ersetzt. Frau Prof. Schäfer demonstrierte, wie die Lernplattform Moodle zunächst die Gruppenaufteilung und mittels integrierten Wikis und Foren die Arbeit der Kleingruppen unterstütze. Zudem ermöglichte der Einsatz der Lernplattform die Betreuung der Arbeiten auch außerhalb der Vorlesung. Dies wurde anhand eines Beispiels aus dem Verkehrswesen der Bauingenieure gezeigt. In Kleingruppen von 2 bis 3 Studierenden eines Bachelor-Studienganges wurden Straßenplanungen durchgeführt, die dann in Sprechstunden und über Moodle betreut wurden. Die Gesamtgruppe bestand aus ca. 50 Studierenden.
06. Mai 2009
Prof. Dr. Döben-Henisch, Frankfurt University of Applied Sciences, Fachbereich 2
Ein Wikipedia für Prozesse? Kollaboratives und interdisziplinäres Arbeiten und Lernen mit der freien Modellierungs- und Simulations-Software sowie mit der Modell-Datenbank des OKSIMO-Projektes
Der Praxisbericht führte mittels Beispielen aus unterschiedlichen Studiengängen in die Möglichkeiten und Einsatzszenarien der von der Frankfurt UAS in Kooperation mit dem Institut für neue Medien (Frankfurt) entwickelten Software (OKSIMO: Open Knowledge SImulation MOdeling) ein. Diese Software ermöglicht die Modellierung komplexer Zusammenhänge sowie deren anschließende Simulation
Dynamiken, deren voraussichtliche Entwicklung so sichtbar gemacht werden können, sind beispielsweise die Verschiebung von Alterstrukturen innerhalb einer Population, künstliche Neuronen, die Informationen verarbeiten, das Kaufverhalten von Kunden und vieles mehr.
Besonders an der Software ist auch deren Unterstützung kooperativen Arbeitens: Modelle können untereinander getauscht, integriert und verändert werden. Für den öffentlichen Austausch gibt es inzwischen eine allgemein zugängliche Datenbank.
29. Januar 2009
Prof. Dr. Schimmel, Frankfurt University of Applied Sciences, Fachbereich 3 / Herr Zehe (Tutor)
Der Einsatz von Moodle für freiwillige Online-Probeklausuren
Im Rahmen von vorlesungsbegleitenden Tutorien zum Thema Wirtschaftsprivatrecht bot Herr Prof. Schimmel gemeinsam mit seinem Tutor Herrn Zehe den Erstsemestern die Teilnahme an einer Probeklausur an. Die freiwillige Onlineklausur diente der Prüfungsvorbereitung und fand, trotzdem sie in den Weihnachtsferien angeboten wurde, sehr gute Resonanz. Es nahmen mehr als die Hälfte des Semesters teil. Der Vorteile waren, dass über ein vorgegebenes Zeitfenster Ernstfallnähe simuliert werden konnte und dass die Studierenden nicht extra zur Teilnahme anreisen mussten, sondern via Internet von jedem Standort aus teilnehmen konnten. Auch die Korrektur konnte digital und online vorgenommen und individuell übermittelt werden, sodass sich hieraus eine weitere Zeitersparnis ergab und die Studierenden noch rechtzeitig vor der realen Klausur ein Feedback über ihren Wissenstand, das in ihre Prüfungsvorbereitungen einfließen konnte, erhielten.
08. Juli 2008
Prof. Dr. Ulrich Schrader, Frankfurt University of Applied Sciences, Fachbereich 2
Vorlesungsaufzeichnungen einfach gemacht
Über das Warum und das Wie unterrichtete Herr Prof. Schrader Screencasts sind webtaugliche Filme z.B. von Vorträgen, die an Standard-PCs wiedergegeben werden können. Herr Prof. Schrader setzt dieses Verfahren bereits seit dem Wintersemester 06/07 zur Unterstützung seiner Lehre ein. Er stellte den Teilnehmenden das Konzept vor und ließ sie an seinen Erfahrungen teilhaben. Teile seines Beitrages stehen Ihnen als Screencast zum Abruf zur Verfügung.
02. Juli 2008
Prof. Dr. Josef Fink, Frankfurt University of Applied Sciences, Studiengänge Wirtschaftsinformatik/Informatik, Fachbereich 2
CSCL (Computer Supported Cooperative Learning) mit BSCW
Zur Unterstützung kooperativer Lern- und Arbeitsszenarien (z.B. in Projektveranstaltungen, Seminaren, Abschlussarbeiten, Forschungsprojekten) betreibt der Fachbereich 2 der Frankfurt UAS bereits seit einigen Jahren die BSCW-Kommunikationsplattform. Mit BSCW (Basic Support for Cooperative Work) können Arbeitsgruppen Dokumente gemeinsam bearbeiten, verwalten und austauschen. Für die Unterstützung der Zusammenarbeit stehen u.a. Terminkalender- und Benachrichtigungsfunktionen zur Verfügung. Diese erlauben u.a. den Versand von E-Mails bzw. SMS-Nachrichten, um Aktivitäten in Arbeitsbereichen automatisch zu berichten bzw. Informationen schnell zu verteilen. Über den gruppeneigenen Arbeitsbereich können zudem Diskussionen geführt und Treffen koordiniert werden. In diesem Beitrag wurden nach einer Einführung in den Bereich Kooperationsunterstützung und in ausgewählte Funktionalitäten des BSCW-Systems aktuelle Einsatzbeispiele in Bachelor- und Master-Studiengängen der Wirtschaftsinformatik vorgestellt und diskutiert. Die Folien zu diesem Beitrag stehen Ihnen hier zum Download zur Verfügung.
Ob Moodle oder BSCW sich für die Realisierung von E-Learning-Vorhaben besser eignen, kann nicht grundsätzlich, sondern nur in Abhängigkeit von den verfolgten Zwecken entschieden werden. Die an der Uni Duisburg-Essen erstellte Übersicht über die unterschiedlichen und gemeinsamen Funktionalitäten gestattet einen ersten Überblick.
24. Juni 2008
Lars Peppel, Mediendidaktiker, Frankfurt University of Applied Sciences, Verantwortlicher für das Self-Access-Center / eLearning am Fachsprachenzentrum
Die Erstellung von interaktiven Übungen für den Fachsprachenunterricht mit Hotpotatoes in Moodle. Präsentation und Workshop
Hot Potatoes ist ein Programm mit dem offline verschiedene webbasierte Übungen wie Lückentexte, Kreuzworträtsel oder Zuordnungsaufgaben sehr einfach erstellt werden können. Fortgeschrittene Benutzer/-innen können mit wenig Aufwand authentische Text-, Audio-, Bild- oder Videofiles in die Übungen integrieren. Die Software ist vor allem für das Sprachlernen konzipiert, ein Einsatz in anderen Fachgebieten ist aber auch denkbar.
Die Nutzung von Sprachlernmaterialien ist ein wichtiger Bestandteil von selbstgesteuerten Lernprozessen. In der Veranstaltung wurde die Software Hot Potatoes als Werkzeuge zur Produktion authentischer Unterrichtsmaterialien vorgestellt und in der Anwendung erprobt. Didaktische Einsatzmöglichkeiten wurden am Beispiel der Lernplattform Moodle verdeutlicht.
07. Februar 2008
Prof. Dr. Peter Wedde, Frankfurt University of Applied Sciences, Fachbereich 2
E-Learning in der Weiterbildung - Erfahrungen mit der Durchführung des Onlineseminars Datenschutzrecht
Gerade in der beruflichen Weiterbildung bietet sich der Einsatz von E-Learning an, um den Teilnehmenden ein hohes Maß an Zeitsouveränität zu gewährleisten.
Darüber, wie die Entwicklung und Durchführung eines solchen Angebotes aussehen kann und welche Chancen oder auch Schwierigkeiten damit einhergehen, berichtete Herr Prof. Wedde, der die gut eingeführte Online-Weiterbildung in Kürze bereits zum fünften Mal betreuen wird. Er stellte nicht nur das Konzept vor, sondern ließ die Teilnehmenden des Praxisworkshops auch an den Erfahrungen, die bei der praktischen Durchführung des Online-Angebotes und der Betreuung der Teilnehmenden gemacht wurden, teilhaben.
Infos zur Weiterbildung finden Sie hier.
29. November 2007
Prof. Dr. Jutta Hahn, Hochschule RheinMain, Studiengang Media Management
Der Einsatz von Foren in der Lehre
Grundstudium:
In ihren Klausuren stellt Frau Prof. Dr. Hahn Fragen der Typen "Kennen - Wissen - Beherrschen", die unterschiedlich stark gewichtet werden.
Analoge Fragen stellt sie ins Forum. Erst nach vollständiger Beantwortung der jeweils drei Fragen werden die nächsten eingestellt.
Sie selbst gibt zunächst nur Denkanstöße oder greift ein, um falsch Verstandenes richtig zu stellen.
Ebenfalls im Grundstudium werden IKT-Praktika durchgeführt. Hierzu werden alle Vorgänge online durchgeführt: Einführung in das Thema und Ausgabe der Arbeitsblätter, Upload der Ergebnisse der Studierenden, Korrektur und Ergebnismitteilung durch den Dozenten. Lediglich die Durchführung der Arbeitaufgaben durch die Studierenden erfolgt "nur" am Rechner (Webseitenentwicklung und Softwareinstallation). Begleitend dazu wird ein Forum angeboten. Es besteht keine Anwesenheitspflicht, aber eine fristgerechte Abgabepflicht der Ergebnisse des Praktikums.
Im Hauptstudium war der Einsatz vorlesungsergänzend: Aufgabe der Studierenden ist es, zu aktuellen Themen zu recherchieren und einen Artikel für eine fiktive Medienzeitschrift zu verfassen, in dem sie für oder gegen die Einführung bestimmter neuer Technologien argumentieren.
Diese Berichte wurden dann zunächst von zwei Dozenten kommentiert und zwar nach den Gesichtspunkten inhaltliche Korrektheit (Stichwort "technisches Schreiben") und wirtschaftlich überzeugende, aber knappe Darstellung (für die Zielgruppe "Vorstand"). Nach Einarbeitung ihrer Korrekturen hatten die Studierenden die Möglichkeit, ihren Bericht in der nächsten Block-Präsenzveranstaltung zu präsentieren (Aspekt "Präsentationsfähigkeit").
20. November 2007
Prof. Dr. Quibeldey-Cirkel, THM, Fachbereich MNI
Organisation, Kommunikation, Kooperation und Leistungsbewertung in Projektveranstaltungen mit der Lernplattform eStudy
Die Open-Source-Lernplattform eStudy unterscheidet sich von gängigen Lernmanagementsystemen wie Moodle, ILIAS oder Blackboard durch ihre Planspieloption.
Planspiele stellen den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Strukturen und Rollen zur Verfügung, mit denen die „Wirklichkeit“ modelliert wird. Dieser handlungsorientierte Lehr-/Lernansatz zielt darauf, dass Lernende die Konsequenzen von Entscheidungen und Handlungen explorieren, diese also erfahr- bzw. nachvollziehbar werden und geht davon aus, dass Lernen in Handlungszusammenhängen besonders effektiv ist.
Der Einsatz des Planspiels in eStudy hat sich bewährt, um Planungs- und Entscheidungsprozesse in Projektgruppen zu organisieren, beispielsweise in der Softwaretechnikausbildung: von der Analyse des Kundenauftrags über den Entwurf, dem Implementieren und Testen bis zum Rollout der Anwendung. Das vorgestellte Planspiel ist eingebettet in Präsenz- und Selbstlerneinheiten (Blended Learning), es fördert die Selbststeuerung und aktive Teilnahme beim kollaborativen Lernen. Die Akteure erfahren schadlos die „sozialen Faktoren" im Projektgeschäft wie Kommunikation unter Stress, Kompetenzgerangel, Missverständnisse und persönliche Empfindlichkeiten. Sie aktivieren ihr „träges" Wissen aus den Lehrveranstaltungen und konstruieren neues Wissen im Team (sozial-konstruktivistische Lerntheorie). Sie lernen ihre sozialen und fachlichen Fähigkeiten besser einzuschätzen und erwerben gleichzeitig Medienkompetenz in der Gruppenarbeit. Der Vortrag führt in die Planspielmethode für Projektveranstaltungen ein und zeigt anhand eines evaluierten Beispielkurses die Unterstützungsfunktionen in der Lernplattform eStudy.
20. November 2007
Prof. Dr. Ulrich Schrader, Frankfurt University of Applied Sciences, Fachbereich 2
Aspekte des Einsatzes der Lernplattform Moodle in der Lehre
Unsere Auftaktveranstaltung am 12. Juli 2007 war mit ca. 20 Teilnehmer/innen gut besucht. In der sehr lebhaften und informativen Veranstaltung ließ uns Herr Prof. Dr. Schrader, Frankfurt UAS, Fb 2 an seinen Erfahrungen mit der E-Learning-Plattform Moodle teilhaben und gab uns gemeinsam mit Frau Prof. Dr. Bredthauer, Frankfurt UAS, Fb 4 Einblicke in die Praxis. Durch die Nachfragen der Teilnehmer mutierte die Veranstaltung zugleich in eine Einführung in die Nutzung von Moodle. Herr Prof. Schrader hat die gemeinsame Sitzung als Screencast aufgezeichnet und freundlicherweise zur Verfügung gestellt, sodass Sie sie, auch wenn Sie damals verhindert waren, jederzeit in Bild und Ton nachvollziehen können.