Gender- und Frauenforschungszentrum der hessischen Hochschulen (gFFZ)
Das gFFZ ist eine gemeinsame Einrichtung der Hochschulen Darmstadt, Fulda, RheinMain, der Technischen Hochschule Mittelhessen, der Evangelischen Hochschule Darmstadt und der Frankfurt University of Applied Sciences. Geschäftsführung und die wissenschaftliche Koordination sind an der Frankfurt UAS angesiedelt.
Initiiert von Frauenforscherinnen der damals noch Fachhochschule Frankfurt, entwickelte sich das gFFZ seit 2001 zu einem Kompetenz- und Dienstleistungszentrum zur Förderung der Gender- und Frauenforschung in der Lehre und Forschung aller Fachbereiche an hessischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften. Zentrale Aufgaben sind Unterstützung der Forschungsaktivitäten, Wissenstransfer und Innovation.
So informiert das gFFZ über aktuelle Ausschreibungen, vergibt jährlich Mittel für Anschubprojekte bietet Beratung bei der Erarbeitung von Forschungsanträgen an, informiert fortlaufend zu Entwicklungen und Veranstaltungen in den Gender Studies sowie Stellenausschreibungen und hilft bei der Vermittlung von geeigneten Kooperationspartner*innen und Projektmitarbeiter*innen. Zur Förderung des Wissenstransfers werden nicht nur Forschungsergebnisse in eigenen Publikationsformaten und auf der Homepage für die Öffentlichkeit sichtbar gemacht, sondern auch in Tagungen und Vorlesungsreihen. Über einen Newsletter können sich Wissenschaftler*innen kontinuierlich über neue bundesweite Entwicklungen in den Gender Studies usw. auf dem Laufenden halten. Darüber hinaus setzt das gFFZ Impulse zur Weiterentwicklung der Gender- und Frauenforschung an hessischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften, indem es Expertisen zu innovativen Themen erarbeitet und entsprechende Forschungsprojekte initiiert.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt derzeit in der Erforschung von Genderaspekten in Sorgeverhältnissen, Sorgebeziehungen, Sorgearbeit und Sorgeverantwortung und deren Institutionalisierung an deutschen Hochschulen.
Weitere Infos:
Geschäftsführerin
Wissenschaftliche Koordinatorin
Das gFFZ unterstützt zudem den wissenschaftlichen ‚Nachwuchs‘. Hierfür vergibt es jährlich den Henriette-Fürth-Preis für herausragende Abschlussarbeiten im Bereich der Gender- und Frauenforschung an hessischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften und es veranstaltet regelmäßig ein Forschungskolloquium für Promovierende und Postdocs die Genderaspekte bearbeiten.
Für Studierende mit Forschungsinteressen werden im Rahmen von Forschungsprojekten am gFFZ oder deren Mitglieder auch immer wieder Jobs als studentische oder wissenschaftliche Hilfskräfte angeboten. Interessierte Studierende sind darüber hinaus herzlich eingeladen an allen Veranstaltungen des gFFZ teilzunehmen.