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Werden Sie Lehrbeauftragte*r an unserer Hochschule

Geben Sie Ihr berufliches Fachwissen weiter und fördern Sie gemeinsam mit uns Studierende auf ihrem Weg hin zu verantwortungsvollen Zukunftsgestalter*innen. Freuen Sie sich auf eine vielseitige und herausfordernde Tätigkeit, die Ihnen Gestaltungsfreiraum und die Möglichkeit zur beruflichen Weiterentwicklung bietet.

 

Wir möchten mit Ihnen zusammenarbeiten!

Nachfolgend finden Sie alle derzeit offenen Lehraufträge an unserer Hochschule:

Benefits

Was Sie noch wissen müssen

  • Berufspraktische Erfahrungen und/oder erste Lehrerfahrung

  • Freude am Umgang mit Studierenden

  • ein hohes Maß an sozialer Kompetenz 

Lehraufträge werden für ein Semester erteilt. Die Vergütung erfolgt auf Honorarbasis. Entstandene Fahrtkosten können über eine Pauschale je Entfernung abgerechnet werden. Die Tätigkeit ist selbstständig und nicht sozialversicherungspflichtig. 

Das sagen unsere Lehrbeauftragten:

"Die Arbeit mit den Studierenden macht mir sehr viel Freude. Es ist immer unglaublich spannend, die Erstsemester in ihren ersten Tagen zu betreuen. Und es macht mir Spaß zu sehen, wie sie sich weiterentwickeln und was man aus ihnen herausholen kann."

Karsten Küber, Lehrbeauftragter in Fachbereich 2

Herr Küber, was machen Sie an der Frankfurt UAS und wie war Ihr Werdegang an unserer Hochschule?

Ich arbeite in meinem Designstudio aroma:id gemeinsam mit meinem Team an verschiedenen Design-Entwicklungsthemen. Wir erhalten immer wieder Praktikumsbewerbungen, auch von Studierenden dieser Hochschule. Daraufhin habe ich Kontakt mit dem damaligen Studiengangsleiter Professor Dr. Solis aufgenommen. Zunächst haben wir überlegt, in Form eines gemeinsamen Projekts zu kooperieren. Einige Zeit später fragte er mich, ob ich ihn während eines Forschungssemesters vertreten würde. Und so bin ich wenige Wochen vor Semesterstart zu einem Lehrauftrag gekommen.

Wie genau lief das ab?

Ich habe verschiedene Grundlagenkurse von ihm übernommen und bin einfach ins kalte Wasser gesprungen. Aber es hat mir auch viel Freude gemacht. Ich habe von Anfang an versucht, den Studierenden das nahezubringen, was sie in meinen Augen später brauchen.

Wie lange sind Sie schon als Lehrbeauftragter tätig?

Seit 2016. Erst war gedacht, dass ich für ein Semester bleibe. Doch dann habe ich von verschiedenen Seiten gehört: „Bleib doch da.“ Seitdem habe ich jedes Semester einen Lehrauftrag, auch in unterschiedlichen Fächer, wie z.B. nachhaltige Produktentwicklung, Projektmanagement und Produktmanagement. Jetzt bin ich hauptsächlich für die Grundlagen der Designgestaltung im ersten und zweiten Semester zuständig.

Warum haben Sie sich für die Frankfurt UAS entschieden?

Ich habe mich sehr schnell in die Hochschule verliebt und die Potenziale gesehen. Ich selbst habe Industriedesign in Darmstadt studiert und sehr davon profitiert, dass ich zuvor eine maschinenbautechnische Ausbildung gemacht hatte. So habe ich gesehen, dass den klassischen Designstudierenden das technische Wissen fehlt. Aus diesem Grund habe ich hier meine Heimstatt gefunden, da in dem Studiengang Design, Maschinenbau und technische Lehre vereint sind. Das ist im Vergleich zu anderen Designhochschulen in dieser Form einzigartig. Deswegen fühle ich mich hier sehr wohl und schaue derzeit nicht nach anderen Gelegenheiten.

Wie sieht Ihr Alltag mit den Studierenden aus?

Die Arbeit mit den Studierenden macht mir sehr viel Freude. Es ist immer unglaublich spannend, die Erstsemester in ihren ersten Tagen zu betreuen und ihnen unser Curriculum und unsere Inhalte näherzubringen: unsere Anforderungen, Abläufe, Mitarbeit und Aufgaben. Und es macht mir auch Spaß zu sehen, wie sie sich weiterentwickeln und was man aus ihnen herausholen kann.

Neben der Lehre bin ich im Programm focusing engagiert und arbeite zusätzlich ein paar Stunden monatlich auf Honorarbasis, um das Design-Labor zu betreuen und auszubauen.

Wie ist die Zusammenarbeit mit Ihren professoralen Kolleg*innen?

Über die Jahre habe ich zu vielen Professor*innen im Fachbereich sehr gute Kontakte aufgebaut. Wir sehen uns dauernd und tauschen uns aus. Ich organisiere auch gern das Startprojekt mit. Und in einigen Gremien habe ich mich auch beteiligt, obwohl das von mir als Lehrbeauftragter nicht erwartet wird. Aber die Entwicklung des neuen Curriculums vor einigen Jahren war mir sehr wichtig, daher habe ich mich da gerne engagiert. Und im Design-Labor bin ich dafür zuständig, dass diese Räume zur Verfügung stehen und die Studierende hier künftig noch besser arbeiten können.

Gibt es ein besonderes Erlebnis mit Ihren Kolleginnen und Kollegen, das Ihnen im Gedächtnis geblieben ist?

Mir ist der gesamte Prozess der Akkreditierung im Gedächtnis geblieben. Da habe ich gesehen, welches Engagement von allen Lehrkräften eingebracht wird und wie diskutiert wurde, um das bestmögliche Lehrergebnis für die Studierenden zu erzielen. Das hat mir sehr viel Mut gemacht, hier weiterzumachen. Und dann gibt es unzählige kleine Begegnungen, wie z.B. die Bitte eines Kollegen, als mein erstes Semester zur Neige ging. Er sagte: „Karsten, wir hoffen, du bist nächstes Semester wieder da.“ Das fand ich schön.

Haben sich während Ihrer Zeit an der Hochschule Ihre beruflichen Perspektiven verändert?

Ich kann mir heute stärker vorstellen, komplett in die Lehre zu gehen. Ich habe mein Büro gerade in jüngere Hände übergeben und denke darüber nach, die Gewichte mehr und mehr hierher zu verlagern, wenn sich die Möglichkeit ergibt.

Wenn Sie die Hochschule mit drei Worten beschreiben müssten, welche wären das?

Nah dran, ständiges Provisorium, liebenswert.

Vielen Dank für das Gespräch!

Personal und PersonalentwicklungID: 14069
letzte Änderung: 19.03.2025