Deutscher Diversity-Tag 2025
Veranstaltungsreihe: Für Demokratie und gegen Diskriminierung.
Bewusstsein stärken und Kompetenzen schulen
Wie kann ich auf digitale Gewalt im Netz und auf Social Media reagieren? Welche Handlungsoptionen gibt es bei Formen von sexualisierter Diskriminierung und Gewalt? Wie kann ich mich und andere vor Rassismus, Antisemitismus und weiteren Formen von Diskriminierung schützen und Handlungssicherheit im Umgang mit kontroversen Diskussionen erlangen? Welche demokratischen Methoden gibt es und wie kann ich sie anwenden? Welche Herausforderungen bringen diskriminierende rechtliche Rahmenbedingungen für queere Familien mit sich und wie kann queere Eltern- und Familienschaft dennoch mit Freude gelebt werden?
Mit diesen und weiteren Fragen befasst sich die „Veranstaltungsreihe für Demokratie und gegen Diskriminierung. Bewusstsein stärken und Kompetenzen schulen“ der Frankfurt UAS. In Workshops, Museums-Exkursionen und Vorträgen haben Sie die Möglichkeit, zentrale Kompetenzen in Sensibilisierung, Diskriminierungsprävention sowie zur Unterstützung Betroffener und zur Selbsthilfe zu erlangen.
Die ganzjährige Reihe ist unser Beitrag zum Deutschen Diversity-Tag 2025, mit dem bundesweit jedes Jahr Diversität und Chancengerechtigkeit in der deutschen Arbeitswelt gefeiert wird. Organisiert von der Charta der Vielfalt begehen Unternehmen und Institutionen diesen Tag gemeinsam mit thematischen Aktionen und Veranstaltungen. „Ziel der Initiative ist es, die Anerkennung, Wertschätzung und Einbeziehung von Vielfalt in der Arbeitswelt in Deutschland voranzubringen.“ (Über die Initiative - Für Diversity in der Arbeitswelt (charta-der-vielfalt.de)). Die Frankfurt UAS ist seit 2013 Unterzeichnerin der „Charta der Vielfalt“.
Eine Teilnahme ist kostenfrei. Das Programm bietet eine Auswahl für verschiedene Zielgruppen. Teilnahmebescheinigungen können auf Wunsch ausgestellt werden. Wir freuen uns auf Sie!
Aktuelles
Vergangene Veranstaltungen
Wanderausstellung ToleranzRäume
Als Beitrag zum Diversity Tag 2024 holten wir die Wanderausstellung ToleranzRäume im Rahmen unserer Aktionswoche Nachhaltigkeit auf den Campus. Die auffälligen Toleranz-Container luden Menschen aus allen Lebenswelten ein, zu erleben und zu diskutieren, wie Toleranz in unserem Zusammenleben funktionieren kann, aber auch wo sie ihre Grenzen hat.
Eine Gemeinschaft kann nur funktionieren, wenn sich alle Mitglieder mit Respekt und Offenheit begegnen. Aktuell erleben wir jedoch, dass private und öffentliche Diskussionen hitziger werden und bisweilen die Grenzen dessen überschreiten, was die Gesprächspartner*innen bereit sind zu tolerieren. Dieser Entwicklung will die Ausstellung ToleranzRäume entgegentreten. Weitere Informationen: Ausstellung ToleranzRäume
Die Ausstellung wird vom Bundesministerium des Innern getragen und vom deutschen Bundestag gefördert. Projektleitung: Toleranz-Tunnel e.V. in Kooperation mit der Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus e.V. (KIgA) und der Universität Bielefeld.
Fest der Demokratie
Auch 2023 zeigte unsere Hochschule Ihre Flagge für Vielfalt mit dem Fest der Demokratie. Anlass war das Zusammentreten der Nationalversammlung in der Frankfurter Paulskirche vor 175 Jahren. Damit reihten wir uns ein in die Feierlichkeiten der Stadt Frankfurt am Main sowie in die bundesweiten Europawochen 2023 – und feierten zugleich den Deutschen Diversity-Tag am 23. Mai. Denn für lebendige Demokratien in Europa (und weltweit) sind Angebote und Debatten um Vielfalt und chancengerechte Bildung unverzichtbar.
Queer und Behinderung zusammen denken
Das Zusammenwirken von geschlechtlicher sowie sexueller Vielfalt und Behinderung war Thema unserer Aktionswochen vom 14. Juni bis 01. Juli 2022. Dazu holte die Frankfurt University of Applied Sciences gleich zwei Projekte auf den Campus:
Unter dem Titel "community_inklusiv" organisierte das LSBT*IQ-Netzwerk Rhein-Main am 14. Juni eine Gedankenwerkstatt. Ziel war, gemeinsam mit Betroffenen, Vereinen und Institutionen konkrete Bedarfe an der Schnittstelle von LSBT*IQ und Behinderung aufzudecken und eine langfristige Vernetzung anzustoßen. Dadurch soll sowohl inklusive LSBT*IQ-community-Arbeit als auch eine LSBT*IQ-sensible Behindertenarbeit gefördert werden.
"Raum für ...! Unboxing Heteronormativität" heißt die Wanderausstellung, die Studierende der Hochschule Konstanz und der Universität Konstanz gestaltet haben. Sie war vom 20. Juni bis 1. Juli 2022 im Foyer des Gebäude 1 zu sehen. In neun multimedialen Boxen, die an Telefonzellen erinnern, waren Besuchende eingeladen, sich mit Fragen zu gängigen Vorstellungen von Geschlechtsidentität und Sexualität auseinander zu setzen. Anlässlich der Aktionswochen wurde die Ausstellung für einen barrierearmen Zugang um neue, alternative Medien und Informationen in einfacher Sprache sowie um kleinere bauliche Maßnahmen ergänzt. Mehr über die Ausstellung: https://www.raumfuer.eu/
Queer und Behinderung zusammen denken (frankfurt-university.de)
Vielfalt stärken: Was können wir als Hochschule leisten? Aktivitäten – Strukturen – Strategien
Eine Chance für Chancengleichheit entsteht (erst) dann, wenn Individuen und Strukturen bewusst und passend zusammenwirken. Am Diversity-Tag, der jährlich von der Charta der Vielfalt organisiert wird, haben wir über dieses Zusammenwirken informiert, aber auch kritisch miteinander reflektiert. Wie können Initiativen, Programme und Strukturen im Rahmen einer Strategie so ineinandergreifen, dass Menschen an der Hochschule ihre Potenziale entfalten? In Workshops und Vorträgen erhielten Studierende, Mitarbeitende und Lehrende einen Einblick in Angebote und Aktivitäten der Frankfurt UAS und erfuhren mehr über die Vielfalt des Themas Diversity. Ziel der Veranstaltung war es, zu informieren, zur Mit- und Weiterarbeit anzuregen und Vernetzungsmöglichkeiten zu bieten.
IDAHOBITA 2020: Akzeptanz und Willkommen für Trans*- und Inter*-Personen
Unter diesem Schwerpunkt erwarteten Sie anlässlich des IDAHOBITA* 2020 (digitale) Fachvorträge und peppige Poetry – im Mai und November. Autor*innen des Buchs „Sexuelle und geschlechtliche Vielfalt“ – herausgegeben von Prof. Stefan Timmermanns (Frankfurt UAS) und Prof. Dr. Maika Böhm (Hochschule Merseburg) – boten Workshops, Diskussionen oder Impulsvorträge an.
Eingeladen waren Schüler*innen, Studierende, Lehrende und Mitarbeitende der Frankfurt UAS, Zugehörige, Eltern, pädagogisches Fachpersonal sowie alle, die interessiert sind und ins Gespräch kommen wollten.
